Freie Büroanwendungen: Openoffice.org 3.4.1 mit ersten Anpassungen für Windows 8

Mit der Veröffentlichung von Apache Openoffice.org 3.4.1 sind erste Anpassungen für Windows 8 umgesetzt worden. Außerdem unterstützt die freie Bürosuite fünf neue Sprachen.

Artikel veröffentlicht am ,
Openoffice.org wird für Windows 8 angepasst.
Openoffice.org wird für Windows 8 angepasst. (Bild: Screenshot Golem.de)

Das Apache-Openoffice.org-Team arbeitet an Anpassungen, die dafür sorgen sollen, dass die freien Büroanwendungen auch unter Windows 8 laufen. Ziel der Entwickler ist es, Openoffice.org für die aktuelle Version von Microsofts Betriebssystem zu zertifizieren. Openoffice.org 3.4.1 funktioniert bereits unter Windows 8, allerdings fehlen noch einige Funktionen, die für eine offizielle Zertifizierung als Windows-8-App notwendig sind. Die Änderungen sollen auch Nutzern von Windows 7 zugutekommen.

Fehlende App-Zertifizierung

Für einen erfolgreichen Zertifizierungstest für Windows 8 fehlen noch mehrere Funktionen, schreiben die Entwickler. Beim Kompilieren des Codes müssen die Optionen SAFESEH, DYNAMICBASE und NXCOMPAT aktiviert werden, um den Sicherheitsstandards von Microsofts neuem Betriebssystem zu genügen. Sie sollen aber problemlos genutzt werden können, schreiben die Entwickler.

Zudem ignoriert Apache Openoffice.org bislang die Nachrichten des Neustart-Managers (WM_QUERYENDSESSION) von Windows. Auch der Installer muss noch überarbeitet werden, da er den Anforderungen ebenfalls noch nicht genügt.

Um die geforderte Unterstützung für Mehrbenutzersitzungen umzusetzen, müssen die Entwickler sicherstellen, dass Apache Openoffice.org die Terminal-Services-Sitzungen überprüft, ob weitere Instanzen der Büroanwendungen laufen. Außerdem müssen sämtliche Dateien digital signiert werden.

Mehr Sprachen und bessere deutsche Rechtschreibprüfung

Die weiteren Änderungen in Apache Openoffice.org 3.4.1 fallen im Vergleich zu Version 3.4.0 bescheiden aus. Die Installation der Erweiterungen wurde so optimiert, dass dabei weniger Speicherplatz benötigt wird. In der US-Version wird künftig nur noch ein Wörterbuch statt fünf installiert. Außerdem wurde die Hunspell-Bibliothek von Version 1.2.9 auf 1.3.2 aktualisiert, was unter anderem die deutsche und niederländische Rechtschreibprüfung verbessern soll. Ferner unterstützt Apache Openoffice.org 3.4.1 künftig Finnisch, Slowakisch, Slowenisch sowie die Sprachen Khmer und britisches Englisch.

In der Tabellenkalkulation Calc wurden einige Fehler behoben, die bei den Befehlen "Rückgängig" und "Wiederherstellen" auftraten.

Apache Openoffice.org 3.4.1 steht auf den Server des Apache-Incubator-Projekts zum Download bereit. Unabhängige Entwickler arbeiten an einer Portierung auf Solaris, FreeBSD und OS/2.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


elgooG 26. Aug 2012

Zumindest MS hat es nicht hinbekommen. Deshalb gibt es trotzdem den klassischen Desktop...

mess-with-the-best 25. Aug 2012

LibreOffice fügt die PIs auch zusammen, jedoch bleibt der Text davor ;)

bstea 24. Aug 2012

Es ist eine Updatebenachrichtigung. So wie du beim Start überprüfen kannst, ob eine neu...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
OpenAI
Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store

Nur einen Tag, nachdem OpenAI ChatGPT für Entwickler geöffnet hat, lassen sich Angebote finden, die es nicht geben dürfte.

OpenAI: Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store
Artikel
  1. AVM: Huawei-Patent kommt in Fritzboxen nicht zum Einsatz
    AVM
    Huawei-Patent kommt in Fritzboxen nicht "zum Einsatz"

    Huawei hat einen großen Patentpool zu Wi-Fi 6. Fritzbox-Hersteller AVM hat die Patente nach eigenen Angaben in seinen Wi-Fi-6-Routern nicht genutzt, will sie aber dennoch für ungültig erklären lassen.

  2. LTE: Kaum weniger Funklöcher in Deutschland
    LTE
    Kaum weniger Funklöcher in Deutschland

    Während bei 5G viel ausgebaut wurde, haben die Netzbetreiber zu wenig LTE-Funklöcher geschlossen. Das ergab zumindest eine Auswertung von Verivox.

  3. E-Corner: Hyundai entwickelt Klappräder zum seitlichen Einparken
    E-Corner
    Hyundai entwickelt Klappräder zum seitlichen Einparken

    Die Hyundai-Tochter Mobis präsentiert eine Technik, mit der sich die Autoräder seitlich drehen lassen, um das parallele Einparken zu erleichtern.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Lenovo 34" 21:9 Curved WQHD 299€ • ASRock RX 7900 XTX 1.039,18€ • War Hospital 21,59€ • Amazon-Geräte -50% • Acer 34" OLED UWQHD 175Hz 999€ • PS5 + Spider-Man 2 569€ • AMD Ryzen 9 5950X 379€ • Switch-Controller 17,84€ • AOC 27" QHD 165Hz 229€ • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /