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Impress, Draw und Kernkomponenten

Im Präsentationsprogramm Impress kann der Status der Seitenleiste gespeichert werden. Außerdem werden Medien- und Videovorschauen unter Linux deutlich schneller angezeigt, da die Interaktion mit Gstreamer deutlich verbessert wurde. Eine Präsentation zu Libreoffice auf der Fosdem 2013 steuerte Entwickler Micheal Meeks über eine Android-Applikation, die im Rahmen des Google Summer of Code 2012 von Andrzej Hunt entwickelt wurde. Auf einem Smartphone ist eine Vorschau aller Folien einer Präsentation. Über eine Bluetoothverbindung mit einem Rechner wird eine auf dem Smartphone ausgewählte Folie angezeigt.

Draw

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Im Zeichenprogramm Draw hat das Libreoffice-Team die Seitenvorschau durch Kantenglättung optisch aufgewertet. Die Änderungen wirken sich auch auf die Seitenvorschau in Impress aus. Die Enden der Linien werden künftig abgerundet, wenn die entsprechende Option in den Einstellungen im Kontextmenü gesetzt ist. Für Grafik- und OLE-Objekte gibt es eine Option für die Scherung. Die bisher nur in Impress verfügbare Symbolleiste für Kreise und Ellipsen lässt sich auch unter Draw aktivieren und nutzen.

Kernkomponenten

Für die Anbindung an zahlreiche Dokumentenverwaltungssysteme wurde das CMIS-Protokoll integriert. Damit lassen sich Verbindungen zu CMS-Lösungen von Alfresco, Nuxeno oder Aharepoint herstellen. Über einen internen Installer lassen sich im laufenden Betrieb weitere Komponenten von Libreoffice installieren, etwa zusätzliche Vorlagen.

Zwar gibt es laut Michael Meeks keine Pläne, in Libreoffice völlig auf Java zu verzichten. Allerdings werden wohl einige interne Komponenten auf andere Programmiersprachen portiert. Den Anfang machten Libreoffice-Entwickler mit dem Fax- und Briefassistenten, der nun in Python geschrieben wurde.

Neu ist ein Importfilter für Dokumente, die mit Microsofts Publisher erstellt wurden. Außerdem wurde der Im- und Exportfilter für Visio-Dateien abermals verbessert und unterstützt sämtliche Formate von Visio 1.0 bis zur aktuellen Version Visio 2013.

Ein neues Dialogfeld bietet mehr Optionen für die Veränderung der Größe oder die Komprimierung von Grafiken. Unter "Grafiken komprimieren" lässt sich beispielsweise die Auflösung anhand neuer Abmessungen ändern oder die Kompressionsstärke von JPG- oder PNG-Dateien festlegen. Zudem wurden die Menüeinträge für das Speichern von Grafiken vereinheitlicht, die zuvor in der Textverarbeitung oder der Tabellenkalkulation unterschiedlich bezeichnet waren.

Libreoffice unterstützt Personas. Damit lässt sich die Benutzeroberfläche der Bürosoftware personalisieren. Zusätzlich unterstützt Libreoffice den Unity-Desktop in Ubuntu: Das Menü der Büroanwendung wandert in die Titelleiste der Ubuntu-Desktop-Oberfläche. Außerdem lassen sich Texte in Dialogfeldern kopieren.

Kernänderungen

Die Unterstützung für die portable Implementierung der C++-Standardbibliothek STLport wurde entfernt. Demnach funktionieren Erweiterungen nicht mehr, die STLport verwenden. Das gilt unter anderem auch für die Rechtschreibprüfung von Duden bis zur Version 9.0. Anwender können die Bibliothek unter Windows und Linux aber weiterhin nachinstallieren und verwenden. Außerdem lassen sich Dokumente und Tabellen nicht mehr für Word sowie Excel 6.0 und 95 abspeichern. Geöffnet werden können die Dokumente aber weiterhin.

Libreoffice 4.0 steht auf der Webseite des Projekts für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit.

 Freie Büroanwendung: Libreoffice 4.0 freigegeben
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kitingChris 18. Feb 2013

Ich gebe dir grundsätzlich recht. Aber eine Frage: Hast du dich mal ernsthaft mit Latex...

Anonymer Nutzer 10. Feb 2013

Also LibreOffice 4 stürzt bei mir des Öfteren ab, alle paar Stunden mal. Verloren hab...

bstea 09. Feb 2013

Die Frage ist doch, ob man zwischen 110 Sprachen umschalten will und ob das irgendjemand...

xoro 08. Feb 2013

Leider hat sich der Briefassistent verschlechtert. Vorher konnte man mit dem Assistenten...

bstea 07. Feb 2013

http://mirror.linux.org.au/linux.conf.au/2013/mp4/Two_years_of_LibreOffice.mp4


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