Freie Bildbearbeitung: Gimp erhält Großspende über 100.000 US-Dollar

Das kleine und chronisch unterfinanzierte Entwicklerteam des Gimp-Projekts hat eine seltene Großspende über 100.000 US-Dollar erhalten. Genutzt werden soll das Geld für neue Hardware und Team-Treffen. Es stammt von dem Handshake- und Gnome-Projekt.

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Die Gimp-Community bekommt Geld, was diese gut gebrauchen kann.
Die Gimp-Community bekommt Geld, was diese gut gebrauchen kann. (Bild: Gimp)

Die Entwickler der freien Software zur Bildbearbeitung Gimp können sich über eine seltene Großspende für ihr Team und Projekt freuen. Einer Ankündigung auf der Gimp-Webseite zufolge hat das Gnome-Projekt eine Spende über 400.000 US-Dollar von Handshake.org erhalten und reicht 100.000 US-Dollar hiervon an die Gimp-Entwickler weiter.

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Handshake selbst arbeitet an einer dezentralen Protokollvariante für DNS, um die sogenannte Root-Zone unzensierbar zu machen und erhält dafür vergleichsweise viel finanzielle Unterstützung durch verschiedene Unternehmen. Die Finanzsituation von Gimp sieht dagegen deutlich schlechter aus. Das Projekt gilt als chronisch unterfinanziert und hat, wenn überhaupt, nur wenige kleine Unternehmen als Sponsoren.

Nutzen will das Team das Geld eigenen Angaben zufolge für "längst überfällige Hardware-Upgrades der Kern-Entwickler" sowie um das kommende Hackfest, also ein Treffen der Gimp-Entwickler, zur organisieren. Ebenso soll mit der Spende das Libre Graphics Meeting (LGM) gesponsert werden. Das LGM ist ein jährliches Treffen von Entwicklern freier Software, die an unterschiedlichen Projekten zur Bild- und Grafikbearbeitung arbeiten, sowie deren Nutzern mit einem starken Fokus auf Kunst.

Im Vergleich zu anderen Open-Source-Projekten oder auch im Vergleich zur proprietären Konkurrenz durch Adobe Photoshop ist das Gimp-Projekt aber nicht nur eher schlecht finanziert, sondern wird auch nur von sehr wenigen Entwicklern überhaupt betreut. So vergingen zwischen den beiden Hauptversionen 2.8 und der aktuellen 2.10 ungefähr sechs Jahre Entwicklungszeit. Ebenso kommt die Portierung der Software auf GTK 3 nur wenig voran.

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