Freescale: Schnelleres drahtloses Akkuladen mit 15 Watt

Freescale hat neue Bausteine für drahtloses Laden von mobilen Geräten per Qi, WPC und PMA vorgestellt. Sie sollen mindestens 15 Watt Leistung übertragen und damit so schnell wie drahtgebundene Ladegeräte sein. Die Spannung ist auf 5 Volt begrenzt, doch dabei soll es nicht bleiben.

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Blockdiagramm der Ladeelektronik für ein mobiles Gerät
Blockdiagramm der Ladeelektronik für ein mobiles Gerät (Bild: Freescale)

Unter den Namen MWPR1516 (Receiver) und MWCT1x1x (Transmitter) hat Freescale zwei neue Chips vorgestellt, die das drahtlose Laden deutlich beschleunigen sollen. Dazu gibt es auch Referenzplattformen, damit die Hersteller von Endgeräten die neue Technik ohne Eigenentwicklung ausprobieren können.

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Die beiden Bausteine unterstützen die Standards Qi, WPC und PMA und somit die am weitesten verbreiteten Techniken für das induktive Laden ohne Kabelverbindung. Die meisten solcher Geräte arbeiten aber noch mit einer Leistung von unter 5 Watt, wie es die Spezifikationen für USB 2.0 vorsehen. Dort sind maximal 2,5 Watt vorgesehen. Wenn sich die Gerätehersteller daran orientieren, müssen sie für USB und drahtloses Laden nur eine Ladeelektronik verbauen.

Viele Anbieter verletzen die USB-Spezifikationen schon seit Jahren und ermöglichen weit höhere Stromstärken und Spannungen für schnelleres Laden. Höhere Leistungen als 5 Watt sind nur mit USB 3.0 standardisiert, worauf auch der kommende Stecker USB Typ C setzt. Selbst bei einfachen Kabeln sind damit 15 Watt möglich. Dass sich Freescale an diesem Wert orientiert, ist wohl kein Zufall.

Freescale sieht nun zwar weiterhin wie bei USB 2.0 nur 5 Volt vor, jedoch nur eine Stromstärke von 3 Ampere. Damit sind bereits 15 Watt möglich. Wie das Unternehmen in der Beschreibung der Chips angibt, beherrschen sie auch bis zu 20 Volt, was 60 Watt ergibt. Dies will Freescale aber nur für Geräte mit mehreren Zellen vorsehen, die üblichen Akkus von Smartphones und Tablets haben nur eine Zelle.

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Im Januar 2015 sollen die neuen Chips verfügbar sein. Es ist damit recht wahrscheinlich, dass sie bereits in den Geräten zu finden sein werden, welche auf dem MWC Anfang März 2015 angekündigt werden.

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