Freescale: Kapazitive Touchscreens sollen auch bei Regen funktionieren

Kapazitive Touchscreens funktionieren nicht besonders gut in feuchten Umgebungen. Finger werden häufig falsch erkannt. Eine Softwarelösung von Freescale soll helfen - vorerst aber nur in Industrieanlagen.

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Touchscreens sollen selbst mit einem dünnen Wasserfilm funktionieren.
Touchscreens sollen selbst mit einem dünnen Wasserfilm funktionieren. (Bild: Freescale)

Freescale hat eine Software entwickelt, die eine elektrische Rauschunterdrückung bei Wasser auf Touchscreens ermöglicht. Fehlbedienungen sollen damit trotz feuchter Bedienung vermieden werden. Die Wassererkennung ist Teil der Touch Sensing Software 3.0, die vor allem bei Industrieanlagen zum Einsatz kommt.

Freescale will damit dem Umstand genügen, dass auch in solchen Umgebungen immer mehr kapazitive Touchscreens zum Einsatz kommen, um Anlagen zu steuern. Im Unterschied zu resistiven Touchscreens, bei denen beispielsweise eine Folie eingedrückt werden muss, reagieren kapazitive Touchscreens nicht nur auf Hautberührungen, sondern auch auf Wasser. Sie können dafür in der Regel nicht mit normalen Handschuhen bedient werden.

Der Touchscreen soll mit TSS 3.0 selbst dann funktionieren, wenn der Bildschirm komplett mit einer dünnen Schicht Wasser überzogen ist. Die Empfindlichkeit der Entdeckung des wasserbasierten Rauschens sollen Entwickler selbst bestimmen können.

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