Freenet plant Umbau: Apple-Händler Gravis will Hardware der Konkurrenz verkaufen

Ende Dezember 2012 hatte Freenet den Apple-Händler Gravis und dessen Filialnetz übernommen. In den Läden sollen bald auch Sony-Produkte und die anderer großer Elektronikhersteller zu haben sein. Bislang waren bis auf wenige Ausnahmen keine Geräte von Apples Konkurrenten bei Gravis zu bekommen.

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Gravis-Filiale Berlin am Ernst-Reuter-Platz
Gravis-Filiale Berlin am Ernst-Reuter-Platz (Bild: Gravis)

Nach einem halben Jahr beginnt Freenet, seine Neuerwerbung Gravis umzubauen. Das Unternehmen soll zum zweiten Standbein neben dem Telefongeschäft werden. Dazu wird das Sortiment nach Angaben von Freenet-Chef Christoph Vilanek ausgebaut und wird künftig auch Produkte von Herstellern enthalten, die eigentlich Apples Konkurrenten sind. Den Anfang soll nach einem Bericht des Handelsblatts Sony machen. Doch dabei soll es nicht bleiben: "Unser Ziel ist es, dass Kunden in drei Jahren in den Gravis-Läden alle großen relevanten Eco-Systeme finden", sagte Freenet-Chef Christoph Vilanek.

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Freenet hat ungefähr 550 eigene Filialen und bietet darüber nicht nur Mobilfunkverträge und Geräte, sondern auch jetzt schon Strom- und Kabelfernsehangebote an. Im März 2013 berichtete das Magazin Focus unter Berufung auf Vilanek, dass Verhandlungen mit dem Lizenzinhaber Apple laufen. Der Konzern wolle mit darüber entscheiden, an welchen Standorten Freenet Apple-Produkte künftig zusätzlich anbieten darf.

Mit seinem zweiten Standbein will Freenet nach Darstellung des Handelsblatts sein schleppendes Mobilfunkgeschäft stützen. "Es reicht nicht mehr, nur noch Simkarten-Verteiler zu sein", so der Freenet-Chef. Im neuen Elektroniksortiment sollen zweistellige Zuwachsraten erzielt werden. Für 2012 soll ein Umsatz von über 200 Millionen Euro aus den Geschäften von Gravis und dem Verkauf von Zubehör und Apple-Geräten erzielt werden. Freenet konnte 2012 insgesamt einen Umsatz von 3,1 Milliarden Euro erreichen. Laut Gravis-Chef Archibald Horlitz konnte Gravis seinen Umsatz 2012 mit knapp 180 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund zehn Prozent steigern.

Die mit Horlitz Ende 2012 ausgehandelte Übernahme wurde Anfang April 2013 abgeschlossen. Gravis ist mit 28 Filialen besonders in den Innenstädten von München, Berlin, Hamburg und Stuttgart vertreten. In immer mehr deutschen Städten hat aber auch Apple mittlerweile eigene Stores aufgebaut, in denen auch Apple-Zubehör von Drittmarken angeboten wird. Nach jahrelanger Bauzeit hatte Apple zuletzt einen Store am Berliner Kurfürstendamm im denkmalgeschützten Haus Wien eröffnet.

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Himmerlarschund... 10. Jul 2013

Die Phrase, die dir nicht einfallen ist, lautet "to stultify oneself"

NIKB 10. Jul 2013

Solche Probleme löse ich über die Garantie: Zu Apple laufen, Tauschgerät mitnehmen: Gut...

Himmerlarschund... 10. Jul 2013

Gravis hatte einige Mac Clones, die Gravision Pro Geräte sogar noch auf G3-Basis.

Husten 10. Jul 2013

also mein alter laptop von lg, so 7 jahre her, sah super aus nud hatte auch nen red dot...



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