• IT-Karriere:
  • Services:

Freenet Funk: Nach dem 30. Pausentag wird eine Grundgebühr verlangt

Freenet ändert die Bedingungen für den App-basieren Funk-Tarif. Noch können Kunden den Tarif beliebig oft pausieren. Demnächst stehen pro Jahr nur noch 30 Pausentage bereit. An allen übrigen Tagen fällt eine Art Grundgebühr an.

Artikel veröffentlicht am ,
Bei Freenet Funk ändert sich einiges.
Bei Freenet Funk ändert sich einiges. (Bild: Mobilcom-Debitel)

Freenet Funk hat bisher damit geworben, dass Kunden den Tarif täglich buchen, aber umgekehrt auch mal zwei Wochen am Stück pausieren könnten - so oft es der Kunde wünsche. Diese Freiheit wird ab dem 21. Januar 2020 eingeschränkt. Dann erhalten Neu- und Bestandskunden generell nur noch ein Pausenkontingent von 30 Tagen pro Kalenderjahr. Außerdem fällt bei der Buchung von Freenet Funk ab dem 21. Januar 2020 für Neukunden eine einmalige Aktivierungsgebühr an.

Stellenmarkt
  1. SITA Airport IT GmbH, Düsseldorf
  2. ING Deutschland, Nürnberg

Freenet Funk unterscheidet sich in vielen Bereichen von einem klassischen Mobilfunkvertrag mit einer Laufzeit von einem Monat oder einem Laufzeitvertrag mit zwei Jahren Mindestvertragslaufzeit. Generell ist Freenet Funk ausschließlich in Deutschland nutzbar, im Ausland kann er nicht verwendet werden. Der Funk-Tarif wird täglich abgerechnet und der Kunde hat bisher zwei Tarife zur Auswahl, die sich hinsichtlich des nutzbaren Datenvolumens unterscheiden.

Der Basistarif umfasst pro Tag 1 GByte ungedrosseltes Datenvolumen für 69 Cent. Wer 99 Cent pro Tag bezahlt, erhält ein unlimitiertes Datenvolumen. Eine echte mobile Datenflatrate gibt es zum Preis von 30 bis 31 Euro pro Monat - im Februar wird es noch günstiger. In beiden Tarifen ist eine Telefon- und SMS-Flatrate in alle deutschen Netze enthalten. Vergleichbare Datentarife kosten bei anderen Anbietern deutlich mehr - allerdings dann mit EU-Roaming und Nutzungsmöglichkeit im Ausland.

Pause-Möglichkeit wird stark verändert

Noch bis zum 20. Januar 2020 bleibt die bisherige Pausenfunktion von Freenet Funk bestehen. Kunden können den Tarif beliebig oft pro Jahr bis zu 14 Tage am Stück pausieren. Nach einer 14-Tage-Pause wird der Tarif automatisch mindestens für einen Tag gebucht. Danach kann der Tarif aber erneut pausiert werden. Im Pausenbetrieb fallen keine Gebühren an, der Kunde ist aber telefonisch erreichbar und kann SMS empfangen. Die mobile Internetnutzung, das Anrufen von Kontakten oder das Versenden von SMS sind nicht möglich.

Das alles ändert sich ab dem 21. Januar 2020, wie es auf der Freenet-Funk-Homepage heißt. Dann erhalten Neu- und Bestandskunden nur noch ein kostenloses Pausenkontingent von maximal 30 Tagen pro Jahr. Im Pausenbetrieb ist es künftig auch möglich, Anrufe zu tätigen und SMS zu versenden. Zudem gibt es eine gedrosselte Datenflatrate mit maximal 64 KBit/s - eine vernünftige mobile Datennutzung ist damit heutzutage nicht möglich. Der Anbieter verspricht, dass es ausreichen soll, Whatsapp weiterhin zu nutzen oder bei Bedarf einen Tarif in der Funk-App buchen zu können.

Haben Kunden mehr als 30 Tage Pause pro Jahr verbraucht, können sie den Tarif zu den gleichen Konditionen über eine Grundgebühr in Höhe von 29 Cent pro Tag nutzen. Der Anbieter nennt die Funktion "Pausentage buchen". Es wird keiner der beiden Tarife, sondern eine Pause gebucht. Anders als bisher kann eine Pause am Stück länger als 14 Tage dauern. Auch an den kostenpflichtigen Pausentagen gibt es eine Telefon- und SMS-Flatrate und eine gedrosselte Datenflatrate innerhalb Deutschlands.

Neukunden müssen bald eine Aktivierungsgebühr bezahlen

Pro Kalenderjahr stehen immer nur 30 kostenfreie Pausentage zur Verfügung. Nicht genutzte Pausentage entfallen am Ende des Kalenderjahres. Jeweils am 1. Januar eines Jahres erhalten die Kunden erneut 30 Pausentage zur freien Verwendung.

Wer Freenet Funk erst nach dem 20. Januar 2020 das erste Mal bestellt, muss eine einmalige Aktivierungsgebühr in Höhe von 10 Euro bezahlen. Bisher gibt es keine Aktivierungsgebühr.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

heikom36 26. Nov 2019

Öhmm... wenn eine kostenlose Leistung urplötzlich kostenpflichtig ist, dann ist es aber...

Ratanka 25. Nov 2019

der 69 cent vertrag wird automatisch auf 99 erhöht wenn man mehr als 1gb verbraucht das...

Ratanka 25. Nov 2019

das angebot ist super und für "faire" und "Normale" user der pause wird diese mit der...

Ratanka 25. Nov 2019

was für payments ? mehr als 30 Tage im jahr sind halt schon irgendwie missbrauch der Idee...

Ratanka 25. Nov 2019

Also ich finde die Änderungen super. Klar die Aktivierungsgebühr wird verlangt weil viele...


Folgen Sie uns
       


Apple: iPhone 12 bekommt Magnetrücken und kleinen Bruder
Apple
iPhone 12 bekommt Magnetrücken und kleinen Bruder

Das iPhone 12 ist mit einem 6,1-Zoll- und das iPhone 12 Mini mit einem 5,4-Zoll-Display ausgerüstet. Ladegerät und Kopfhörer fallen aus Gründen des Umweltschutzes weg.

  1. Apple iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max werden größer
  2. Apple iPhone 12 verspätet sich
  3. Back Tap iOS 14 erkennt Trommeln auf der iPhone-Rückseite

Corsair K60 RGB Pro im Test: Teuer trotz Viola
Corsair K60 RGB Pro im Test
Teuer trotz Viola

Corsair verwendet in der K60 Pro RGB als erster Hersteller Cherrys neue preiswerte Viola-Switches. Anders als Cherrys günstige MY-Schalter aus den 80ern hinterlassen diese einen weitaus besseren Eindruck bei uns - der Preis der Tastatur hingegen nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Corsair K100 RGB im Test Das RGB-Monster mit der Lichtschranke
  2. Corsair Externes Touchdisplay ermöglicht schnelle Einstellungen
  3. Corsair One a100 im Test Ryzen-Wasserturm richtig gemacht

Shifoo: Golem.de startet Betatest seiner Karriere-Coaching-Plattform
Shifoo
Golem.de startet Betatest seiner Karriere-Coaching-Plattform

Beratung, die IT-Profis in Job & Karriere effizient und individuell unterstützt: Golem.de startet die Video-Coaching-Plattform Shifoo. Hilf uns in der Betaphase, sie für dich perfekt zu machen, und profitiere vom exklusiven Angebot!

  1. Stellenanzeige Golem.de sucht Verstärkung für die Redaktion
  2. Stellenanzeige Golem.de sucht CvD (m/w/d)
  3. In eigener Sache Die 24-kernige Golem Workstation ist da

    •  /