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Verschiedene Shares für viele Betriebssysteme

Damit meine Windows-Maschinen ein Dataset überhaupt als Netzlaufwerk einbinden können, muss ich zusätzlich einen SMB-Share erstellen. FreeNAS bietet dazu eine dedizierte Übersicht. Darüber ist es übrigens auch möglich, NFS- oder AFP-Shares für MacOS und Unix einzurichten.

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SMB-Shares kann ich nennen, wie ich möchte. Sinnvoll ist es aber, einen aussagekräftigen oder logischen Namen zu nutzen. Schließlich muss ich den Namen später eingeben. Ein Share ist immer mit einem Dataset verbunden, dessen Pfad ich angeben muss. Außerdem kann ich angeben, ob die Guest-Gruppe darauf zugreifen können soll. Das ist eine vom Betriebssystem vorgefertigte Gruppe mit eingeschränkten Rechten.

  • Ein Druck auf "Create Dataset"... (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • ... ruft das entsprechende Fenster auf. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Netzwerk kann auch in der Weboberfläche eingestellt werden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Dem Dataset wird ein Besitzeraccount zugewiesen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es können automatisch periodische Snapshots erstellt werden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Parameter wie Dauer, Frequenz und Auszeiten der Snapshots sind einstellbar. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Erstellte Snapshots erscheinen in einer Übersicht. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Im Volume Manager wählen wir Platten aus, die zu einem Volume zusammengeführt werden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es können auch neue Nutzer und Nutzergruppen erstellt werden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Nutzer werden in einer Übersicht angezeigt. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Verschiedene Serverdienste lassen sich an- oder ausschalten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es werden Shares für Unix, MacOS oder Windows separat erstellt. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ein Share muss ich auf ein Dataset beziehen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Pfad kann im Drop-Down-Menü gewählt werden.(Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der SMB-Dienst lässt sich nach Belieben einstellen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auszug aus dem Installationsprozess (Bild: Youtube.com/FreeNASTeam)
  • Auszug aus dem Installationsprozess (Bild: Youtube.com/FreeNASTeam)
  • Auszug aus dem Installationsprozess (Bild: Youtube.com/FreeNASTeam)
  • Der Server wird als Netzlaufwerk erkannt - Erfolg! (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der NAS-Server gibt nur rudimentäre Einstellungsmöglichkeiten lokal. (Bild: Youtube.com/FreeNASTeam)
  • Gekauft wurde die Hardware beim Onlineversand Mindfactory, andere Anbieter haben aber ähnliche Teile. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Gerüst soll einmal so ähnlich aussehen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es besteht aus acht solcher Eckteile.  (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bis auf das Netzteil ist die Hardware kompakt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mainboard, Festplatte, SSD und RAM - mehr braucht man nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mainboard, Festplatte, SSD und RAM - mehr braucht man nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wichtig beim Mainboard: RJ45... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und viele SATA-Buchsen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nur zwei der acht Eckteile konnten bisher gedruckt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Es werden Shares für Unix, MacOS oder Windows separat erstellt. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)

Ich bin erstaunt, wie viel Arbeit FreeNAS mir dabei abnimmt. Nach dem Erstellen eines SMB-Shares startet das System automatisch den entsprechenden Netzwerkdienst. Ich kann auch angeben, ob ich diesen beim Systemstart automatisch starten will. Editiere ich SMB, dann lässt sich dort übrigens auch die Arbeitsgruppe - oder für den Einsatz von Active Directory die Domain - ändern. Das gilt auch für den Netbios-Namen des NAS-Servers. Das Menü "Services" ist auch wichtig, wenn ich meinen Server beispielsweise per SSH ansprechen, ihn als Domänencontroller einrichten oder als FTP-Server betreiben will. Für mich ist das zunächst nicht wichtig.

Weitere Rückfallebene mit Snapshots

FreeNAS bietet dank des Dateisystems ZFS die Möglichkeit, periodische Snapshots anzulegen. Das ist ziemlich praktisch, wenn Daten aus Versehen gelöscht oder verändert wurden. Das System legt dabei einen Ist-Zustand an, zu dem Nutzer jederzeit zurückkehren können. Möglicherweise ist das in meinem Fall übervorsichtig, andererseits nehmen die Snapshots nicht allzu viel Speicherkapazität ein, solange sich nicht viel ändert.

Snapshots kann ich auch manuell durch Drücken des Buttons "Create Snapshot" in der Dataset-Übersicht anlegen. Meist praktischer ist die Kategorie "Periodic Snapshots Tasks". FreeNAS bietet dazu eine gewohnte Eingabemaske, in der ich Zeitpunkt, Intervall und Lebensdauer von Snapshots einstelle. Das Muster kann ich nur für das gewählte Dataset oder rekursiv für ein Dataset und die darunterliegenden Ebenen anwenden. Ebenfalls praktisch: Es gibt die Möglichkeit, einen Zeitraum festzulegen, in dem Snapshots erstellt werden. Außerhalb dieses Intervalls ist Task pausiert, was Ressourcen spart.

  • Ein Druck auf "Create Dataset"... (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • ... ruft das entsprechende Fenster auf. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Netzwerk kann auch in der Weboberfläche eingestellt werden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Dem Dataset wird ein Besitzeraccount zugewiesen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es können automatisch periodische Snapshots erstellt werden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Parameter wie Dauer, Frequenz und Auszeiten der Snapshots sind einstellbar. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Erstellte Snapshots erscheinen in einer Übersicht. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Im Volume Manager wählen wir Platten aus, die zu einem Volume zusammengeführt werden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es können auch neue Nutzer und Nutzergruppen erstellt werden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Nutzer werden in einer Übersicht angezeigt. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Verschiedene Serverdienste lassen sich an- oder ausschalten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es werden Shares für Unix, MacOS oder Windows separat erstellt. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ein Share muss ich auf ein Dataset beziehen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Pfad kann im Drop-Down-Menü gewählt werden.(Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der SMB-Dienst lässt sich nach Belieben einstellen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auszug aus dem Installationsprozess (Bild: Youtube.com/FreeNASTeam)
  • Auszug aus dem Installationsprozess (Bild: Youtube.com/FreeNASTeam)
  • Auszug aus dem Installationsprozess (Bild: Youtube.com/FreeNASTeam)
  • Der Server wird als Netzlaufwerk erkannt - Erfolg! (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der NAS-Server gibt nur rudimentäre Einstellungsmöglichkeiten lokal. (Bild: Youtube.com/FreeNASTeam)
  • Gekauft wurde die Hardware beim Onlineversand Mindfactory, andere Anbieter haben aber ähnliche Teile. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Gerüst soll einmal so ähnlich aussehen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es besteht aus acht solcher Eckteile.  (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bis auf das Netzteil ist die Hardware kompakt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mainboard, Festplatte, SSD und RAM - mehr braucht man nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mainboard, Festplatte, SSD und RAM - mehr braucht man nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wichtig beim Mainboard: RJ45... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und viele SATA-Buchsen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nur zwei der acht Eckteile konnten bisher gedruckt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Ein Druck auf "Create Dataset"... (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)

Netzlaufwerk in Windows 10 einrichten

Es bleibt der Schritt, meinen Server als Netzlaufwerk auf meinem heimischen Windows-PC einzurichten. Ein Rechtsklick auf das Netzwerksymbol im Windows-Explorer öffnet den Assistenten zum Verbinden eines Laufwerks. Mein Zielpfad ist die IP-Adresse des Servers gefolgt von einem Backslash-Symbol und dem Namen meines zuvor erstellten SMB-Shares. In die dann angezeigte Anmeldemaske trage ich die Daten meines erstellten Users ein. Überraschenderweise klappt das auf Anhieb. Das Kopieren eines großen Musikordners bestätigt es: Mein NAS-Server funktioniert, wie ich es mir vorgestellt habe.

In Windows 10 ist eine eigene Backup-Funktion integriert, die ich zusätzlich ausprobiere. Die Funktion finde ich relativ schnell in den Einstellungen unter dem Punkt "Sicherungseinstellungen". Allerdings erkennt das Tool mein Netzlaufwerk nicht, weshalb ich in die Windows-7-Version wechsle, die letztlich den gleichen Zweck erfüllt. Dort klappt das Einbinden von Netzlaufwerken auf Anhieb - obskur.

  • Ein Druck auf "Create Dataset"... (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • ... ruft das entsprechende Fenster auf. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Netzwerk kann auch in der Weboberfläche eingestellt werden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Dem Dataset wird ein Besitzeraccount zugewiesen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es können automatisch periodische Snapshots erstellt werden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Parameter wie Dauer, Frequenz und Auszeiten der Snapshots sind einstellbar. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Erstellte Snapshots erscheinen in einer Übersicht. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Im Volume Manager wählen wir Platten aus, die zu einem Volume zusammengeführt werden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es können auch neue Nutzer und Nutzergruppen erstellt werden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Nutzer werden in einer Übersicht angezeigt. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Verschiedene Serverdienste lassen sich an- oder ausschalten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es werden Shares für Unix, MacOS oder Windows separat erstellt. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ein Share muss ich auf ein Dataset beziehen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
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  • Auszug aus dem Installationsprozess (Bild: Youtube.com/FreeNASTeam)
  • Auszug aus dem Installationsprozess (Bild: Youtube.com/FreeNASTeam)
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  • Der Server wird als Netzlaufwerk erkannt - Erfolg! (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der NAS-Server gibt nur rudimentäre Einstellungsmöglichkeiten lokal. (Bild: Youtube.com/FreeNASTeam)
  • Gekauft wurde die Hardware beim Onlineversand Mindfactory, andere Anbieter haben aber ähnliche Teile. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
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  • Es besteht aus acht solcher Eckteile.  (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bis auf das Netzteil ist die Hardware kompakt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mainboard, Festplatte, SSD und RAM - mehr braucht man nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mainboard, Festplatte, SSD und RAM - mehr braucht man nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wichtig beim Mainboard: RJ45... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und viele SATA-Buchsen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nur zwei der acht Eckteile konnten bisher gedruckt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Server wird als Netzlaufwerk erkannt - Erfolg! (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)

Glücksgefühle und Lernerfolg

Es ist getan: Mein Projekt ist erfolgreich abgeschlossen. Mir fällt auf, wie schnell FreeNAS gelernt werden kann - zumindest bei solch recht einfachen Aufgaben. Die vielen guten Tutorials sind dabei eine große Hilfe. Das Betriebssystem ermöglicht aber auch die Erledigung diverser anderer Aufgaben, etwa Snapshots von virtuellen Maschinen oder die Integration in Active Directory. Das sind Punkte für einen anderen Tag und ein anderes Projekt.

Ich kann jedem IT-affinen Menschen empfehlen, sich seine eigenen kleinen Projekte in der Branche zu suchen. Es ist einfach ein schönes Gefühl, ein kleines Programm nach stundenlanger Tüftelei erfolgreich zu kompilieren, einen neuen Selbstbau-PC das erste Mal anzuschalten oder wie in meinem Fall: den ersten eigenen NAS-Server von Grund auf zu bauen. Man lernt nie aus.

 Die Weboberfläche ist das eigentliche Interface
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sschnee 21. Mär 2019 / Themenstart

Der Autor des Artikels macht den Eindruck, als ob er ein Paeckchen Butter gern mit dem...

jhonnydoe 20. Mär 2019 / Themenstart

man sollte die platten nicht abschalten. man sollte sie weiter drehen lassen und nur den...

gadthrawn 20. Mär 2019 / Themenstart

Schön für dich. Allerdings hat HP gerade bei den Microservern seitdem - die Preise...

thomas.pi 20. Mär 2019 / Themenstart

Es gibt nur wenige Unterschied zwischen billigen Customer Platten und teuren Raid...

dc 19. Mär 2019 / Themenstart

Eine 4-Bay IcyDock Backplane hatte ich jahrelang im Einsatz in meinem Towergehäuse...

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