Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Freemium-Version: Microsoft integriert Adobe PDF-Reader in Edge

Microsoft will den eigenen PDF-Viewer im Browser Edge durch den von Adobe ersetzen. Wer mehr Funktionen will, muss zahlen.
/ Andreas Donath
17 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Adobe-PDF-Reader in Edge (Bild: Microsoft/mockdrop.io)
Adobe-PDF-Reader in Edge Bild: Microsoft/mockdrop.io

Die Partnerschaft zwischen Adobe und Microsoft soll mit Blick auf die PDF-Reader-Integration in Edge vertieft werden. Nutzer könnten mit " verbesserter Wiedergabetreue für genauere Farben und Grafiken, besserer Leistung und stärkerer Sicherheit bei der PDF-Verarbeitung " rechnen, teilte Microsoft mit(öffnet im neuen Fenster) . Die Grundfunktionen blieben kostenlos, Nutzer könnten aber kostenpflichtige PDF-Funktionen von Adobe nutzen, indem sie ein Abonnement abschließen.

Das Abo soll direkt aus dem Browser Edge heraus abgeschlossen werden können. Es sei noch unklar, wie aufdringlich entsprechende Anmeldeaufforderungen sein würden, berichtete The Verge(öffnet im neuen Fenster) .

Die meisten Nutzer haben keine Wahl

Die Adobe-Acrobat-PDF-Technologie in Microsoft Edge wird ab März 2023 für alle Nutzer von Windows 10 und 11 verfügbar sein, mit einer Opt-in-Option für Organisationen mit verwalteten Geräten. Dies gilt bis 31. März 2024, bis Microsoft die alte PDF-Viewer-Version einstellt.

Nutzer von Edge auf Macs sind vorerst nicht betroffen, da der neue PDF-Reader auf Macs erst in der Zukunft eingeführt wird. Wann genau, teilte Microsoft nicht mit.

Die Partnerschaft der beiden Unternehmen ist Teil eines größeren Bestrebens von Microsoft, kostenpflichtige PDF- und elektronische Signaturfunktionen von Adobe in seine Produktivitätsanwendungen zu integrieren, darunter Teams, Word, Powerpoint, Outlook, Onedrive und Sharepoint.


Relevante Themen