Freelancer integrieren: Vom Einzelkämpfer zum Teamplayer

Die Zahl der IT-Freelancer in Unternehmen wächst. Für Auftraggeber wird die Integration in bestehende Teams daher immer wichtiger. Doch die ist oft nicht einfach.

Ein Bericht von Andreas Schulte veröffentlicht am
Mutmaßlich ebenfalls schwierig ins Team zu integrieren: Neymar jr.
Mutmaßlich ebenfalls schwierig ins Team zu integrieren: Neymar jr. (Bild: David Ramos/Getty Images)

Die Verlockung ist groß: Sie sind kurzfristig einsetzbar, flexibel und nicht dauerhaft ans Unternehmen gebunden. Brauchen IT-Firmen schnellen Code, setzen sie auf Freelancer. Schon jetzt machen 70 Prozent der Firmen in Deutschland das so, wie eine Studie von IDG Research Services ergab.

Inhalt:
  1. Freelancer integrieren: Vom Einzelkämpfer zum Teamplayer
  2. Kein Tribunal beim Bewerbungsgespräch
  3. Patenschaften nicht nur für Festangestellte

Für die Studie wurden online mehr als 1.000 Unternehmen verschiedener Branchen sowie Freelancer mit unterschiedlichen Tätigkeitsgebieten befragt. Zwei Drittel der Unternehmen erklärten, den Anteil dieser Externen in Zukunft zu erhöhen. Holt ein Unternehmen aber jemanden von außen, besteht immer die Gefahr, dass Freelancer und Team nicht gut zusammenarbeiten und die Kooperation vor Abschluss eines Projekts beendet wird.

Albert Vallendar hat Freelancer kommen und gehen sehen. "Einige sind zu schreckhaft, andere zu mutig", sagt der Geschäftsführer des Personaldienstleisters IT-Impulse, der mit mehr als 150 IT-Fachkräften im Kundenauftrag Software entwickelt.

Ob die Integration klappt und der Freie bis zum Projektende bleibt, liegt aber freilich nicht nur an ihm. Oft gibt es im Team Neid wegen der vermeintlich besseren Bezahlung und der größeren Freiheiten von Freelancern. "Gerade junge Teams haben oft Vorbehalte", sagt Vallendar. "Dann kann es in der Zusammenarbeit schnell knirschen."

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Um das zu vermeiden, raten Experten dazu, möglichst früh Voraussetzungen zu schaffen, damit die Integration funktioniert. "Eine gelungene Zusammenarbeit mit einem Freelancer oder einer Freelancerin beginnt bereits vor dem ersten Arbeitstag mit der Auswahl", sagt Axel Singler, Managing Director bei Umantis.

Das Unternehmen bietet als Tochter der Haufe Group, einem Anbieter von Unternehmenslösungen, webbasiertes Talentmanagement an. Dass Firmen bei der Integration von Mitarbeitern noch viel verbessern können, belegt eine Haufe-Umfrage unter 616 HR-Verantwortlichen mehrheitlich mittelständischer Unternehmen in Deutschland.

Demzufolge springen 30 Prozent der rekrutierten neuen Mitarbeiter schon vor dem ersten Arbeitstag wieder ab. "Vielleicht, weil sie sich wenig willkommen fühlen oder vom neuen Arbeitgeber bis zum ersten Arbeitstag nichts mehr gehört haben", heißt es in der Studie. Fast vier von fünf HR-Fachleuten sehen daher Verbesserungspotenzial.

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Kein Tribunal beim Bewerbungsgespräch 
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scrumdideldu 27. Okt 2020

Oder die Artikel geben die Träume von Vermittlerbuden / Headhuntern / Auftraggebern...

scrumdideldu 27. Okt 2020

Alleine schon dass im Text an zahlreichen Stellen von "Mitarbeitern" geredet wird finde...

Oktavian 27. Okt 2020

Spannende Geschichte und spannende Frage. Ich arbeite bei einem Unternehmen, das...


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