Abo
  • Services:

Freeform im Hands on: Android Ns versteckter Fenstermodus

Unter Android N lassen sich Apps nicht nur in einem Split-Screen-Modus parallel nutzen, sondern auch als frei verschiebbare Fenster - dafür müssen Nutzer aber etwas basteln. Golem.de hat sich die neue Fensterfreiheit angeschaut.

Artikel von veröffentlicht am
Android N kann auch freischwebende Fenster - mit etwas Bearbeitung.
Android N kann auch freischwebende Fenster - mit etwas Bearbeitung. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Google hat für die kommende Android-Version mit dem Codebuchstaben N einen Mehrfenstermodus vorgesehen - ein solcher ist bereits in den aktuellen Vorabversionen integriert. Dabei handelt es sich in Wahrheit aber um einen Split-Screen-Modus, in dem sich zwei Anwendungen parallel nutzen lassen. Dass Google mit dem Konzept allerdings noch etwas vorhat, zeigt ein in der Vorschauversion versteckter Floating-Window-Modus - Freeform-Modus genannt.

Inhalt:
  1. Freeform im Hands on: Android Ns versteckter Fenstermodus
  2. Eingriff im System nötig

Hier können mehr als zwei Apps als kleine Fenster geöffnet werden, die sich verschieben und in der Größe anpassen lassen. Aufgerufen wird der erweiterte Fenstermodus über die Übersicht der zuletzt verwendeten Apps - im Benutzeralltag ist es daher unkompliziert, schnell mehrere Fenster zu öffnen.

  • Der erweiterte Fenstermodus ist über die Übersicht der aktuell genutzten Apps erreichbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Zwei in schwebenden Fenstern geöffnete Apps (Screenshot: Golem.de)
  • In der Übersicht werden die Apps in Fenstern gesondert dargestellt. (Screenshot: Golem.de)
Der erweiterte Fenstermodus ist über die Übersicht der aktuell genutzten Apps erreichbar. (Screenshot: Golem.de)

Allerdings muss der Modus erst aktiviert werden; offiziell freigegeben hat Google ihn noch nicht. Daher ist er auch nicht einfach in den Systemeinstellungen zu finden, sondern muss mit Hilfe der Android Debug Bridge (ADB) aktiviert werden. Ars Technica hat von einem Leser erfahren, wie das funktioniert - Golem.de hat die Schritte nachvollzogen und den Fenstermodus ausprobiert.

Voraussetzung für die Aktivierung ist natürlich zunächst, die Vorschauversion von Android N auf seinem Gerät installiert zu haben. Zudem muss der Bootloader entsperrt und ein alternatives Recovery-System aufgespielt sein - wir haben uns für TWRP entschieden. Zudem sollte die ADB-Shell zumindest kein komplettes Fremdwort sein. Generell sollten die Prozedur nur Nutzer ausführen, die zumindest in Grundzügen wissen, was sie tun.

Eingriff im System nötig 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 399,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  4. (-31%) 23,99€

Uschi12 23. Mär 2016

Float on top gibt es auch schon eine Weile länger. Hatte das vor etwa zwei Jahren mal bei...

Niaxa 23. Mär 2016

Davon habe ich auch nicht gesprochen, deswegen verstehe ich jetzt auch deinen Einwand nicht.

Niaxa 23. Mär 2016

Also das ist schon sehr krass, von einem Fenstermodus, auf ein Desktop MS Ersatz Android...

ZofiaHollister 22. Mär 2016

Sehr gern :) *ThumbsUp


Folgen Sie uns
       


Youtube Music - angeschaut

Wir haben uns das neue Youtube Music angeschaut. Davon gibt es eine kostenlose Version mit Werbeeinblendungen und zwei Abomodelle. Youtube Music Premium ist quasi der Nachfolger von Googles Play Musik. Das Monatsabo für Youtube Music Premium kostet 9,99 Euro.

Youtube Music - angeschaut Video aufrufen
Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Künstliche Intelligenz Vages wagen
  2. KI Mit Machine Learning neue chemische Reaktionen herausfinden
  3. Elon Musk und Deepmind-Gründer Keine Maschine soll über menschliches Leben entscheiden

    •  /