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Freedom Revolution: Sifive hat RISC-V-Designs in 7 nm mit HBM2e

Mit der Freedom Revolution gibt es eine Plattform mit 7-nm-Fertigung, die RISC-V-Kerne mit einem schnellen HBM2e-Controller/Interface kombiniert. Neben High Bandwidth Memory unterstützt das Design auch LPDDR5-Arbeitsspeicher und PCIe-Gen5-Serdes.

Artikel veröffentlicht am ,
SiFives Freedom Revolution in 7 nm
SiFives Freedom Revolution in 7 nm (Bild: SiFive via David Schor)

Der auf den freien CPU-Befehlssatz RISC-V spezialisierte Hersteller Sifive hat mehrere sogenannte IP-Enablement-Plattformen für das Freedom-Revolution-Design vorgestellt. Die erste davon hatte ihr Tape-out bereits im ersten Quartal 2019, die beiden anderen sollen im dritten und vierten Quartal folgen. Die Designs sind für die 7-nm-Fertigung von TSMC gedacht und integrieren diverse Funktionsblöcke. Der Chipexperte David Schor hat Details dazu veröffentlicht.

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Mit der ersten, bereits für die Produktion fertiggestellten Plattform testet Sifive unter anderem Assoziativspeicher (Ternary Content Addressable Memory), ein LVDS-Interface (Low Voltage Differential Signaling) und ein HBM2e-Interface mit 3,2 GHz. Das steht für High Bandwidth Memory v2 Enhanced und beschreibt einen Stapelspeicher mit doppelter Kapazität sowie höherer Geschwindigkeit. Bisher stellt nur Samsung entsprechende Flashbolt-HBM2e-Chips mit 16 GByte pro Stack her. Frühere Versionen laufen mit 2 GHz und haben 8 GByte.

  • Freedom Revolution von Sifive im Überblick (Bild: David Schor)
Freedom Revolution von Sifive im Überblick (Bild: David Schor)

In die nächste Plattform will Sifive eigenes IP (Intellectual Property, also geistiges Eigentum) integrieren: Konkret soll darin ein CPU-Kern auf Basis von RISC-V samt diversen Caches stecken, außerdem ein Controller für das HBM2e-Interface. Mit Tilelink kommt das notwendige Cache-kohärente Fabric hinzu, also ein Bus respektive Interconnect, welches die einzelnen Blöcke verknüpft. Sifive spricht daher von einem SiP, einem System-in-a-Package.

Abschließend folgt ein drittes Design, das eigentliche Freedom Revolution: Der einzelne RISC-V-Kern wird durch Sifives eigene S7/U7 ersetzt, hinzu kommen Controller und Phy für LPDDR5-Arbeitsspeicher und Serdes für PCIe-Gen5-Lanes. Gedacht ist die 7-nm-Plattform für Anwendungen wie die - obligatorische - künstliche Intelligenz, für Netzwerke und generelle Berechnungen. Bisher wird RISC-V unter anderem für IoT-Geräte und für SSD-Controller verwendet.

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ms (Golem.de) 13. Apr 2019

Sofern eine Meldung sich um Halbleiterfertigung dreht, weise ich zumindest teils darauf...

Anonymer Nutzer 13. Apr 2019

und läuft da jetzt doom drauf oder nicht?


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