• IT-Karriere:
  • Services:

Freedom 251: 3,30-Euro-Smartphone soll am 30. Juni kommen

Das wohl günstigste Smartphone der Welt soll endlich erscheinen: Das Freedom 251 für umgerechnet 3,30 Euro wird laut Hersteller ab Ende Juni 2016 ausgeliefert. Danach soll die Vorbestellung wieder möglich sein - auf der Homepage ist das ominöse Smartphone aber nicht zu finden.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Freedom 251
Das Freedom 251 (Bild: Ringing Bells)

Der Gründer und Chef des indischen Smartphone-Herstellers Ringing Bells, Mohit Goel, hat im Gespräch mit Indian Express angekündigt, dass das nur 251 indische Rupien teure Smartphone Freedom 251 ab dem 30. Juni 2016 ausgeliefert werden soll. Umgerechnet sind das ungefähr 3,30 Euro und damit weit weniger als das, was bisher für günstige Smartphones gezahlt werden muss.

  • Das Freedom 251 (Bild: Ringing Bells)
Das Freedom 251 (Bild: Ringing Bells)
Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Nürnberg
  2. Goldbeck GmbH, Bielefeld

"Wir haben 200.000 Freedom-251-Smartphones fertig", erklärt Goel. Nach der Auslieferung der ersten Geräte soll auch die Vorbestellung wieder möglich sein. Nach der Ankündigung im Februar 2016 brach der Bezahlservice unter der Last der Vorbestellungen nach drei Tagen zusammen. Bis dahin hatten 70 Millionen Menschen versucht, das Freedom 251 zu ordern.

Freedom 251 nicht auf Internetseite des Herstellers

"Wir haben aus diesem Fehler gelernt und uns entschieden, solange von der Bildfläche zu verschwinden, bis wir das Produkt veröffentlichen können", erklärt Goel den Umstand, dass es nach der Ankündigung des Freedom 251 ruhig um den Hersteller wurde. Die Internetseite des günstigen Smartphones ist aktuell immer noch nicht aufzurufen, stattdessen werden Besucher auf die Homepage von Ringing Bells weitergeleitet.

Um die Veröffentlichung des Freedom 251 gab es einige Kontroversen. So haben einige Medien vermutet, dass das Smartphone staatlich gefördert ist - anders sei der niedrige Verkaufspreis nicht zu erklären. Goel zufolge mache Ringing Bells pro Smartphone einen Verlust von 140 bis 150 indischen Rupien. Das sind umgerechnet 1,86 bis 2 Euro. Das Freedom 251 soll aber den armen Bewohnern Indiens und der ländlichen Bevölkerung den Zugang zu Internetdiensten ermöglichen.

Verwirrung um Aussehen des Smartphones

Auch um das Aussehen des Smartphones gab es Verwirrungen: So zeigte der Hersteller zunächst als Produktbild das seines Modells Smart 101. Erste Presseexemplare stellten sich als umgelabelte Geräte eines anderen indischen Herstellers heraus.

Das jetzt auszuliefernde Freedom 251 soll statt der ursprünglich angekündigten 3,2-Megapixel-Kamera auf der Rückseite eine 8-Megapixel-Kamera haben, wie Indian Express schreibt. Als Prozessor kommt ein Quad-Core-SoC mit einer Taktrate von 1,3 GHz zum Einsatz, das Display soll 4 Zoll groß sein. Ob das Freedom 251 letztlich wirklich existiert, wird spätestens Anfang Juli 2016 sicher sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 35,99€
  2. (aktuell u. a. Asus VG248QZ Monitor für 169,90€, Cryorig QF140 Performance PC-Lüfter für 7...
  3. 39,09€
  4. 59,00€ (Bestpreis!)

Rulf 28. Jun 2016

na und...der staat wird sicher eine gegenleistung bekommen...zb die daten der kunden...

Anonymer Nutzer 28. Jun 2016

Lumia 535

Unix_Linux 28. Jun 2016

Ich finde das Märchen aber trotzdem interessant. Manchmal will man auch einfach belogen...

Rulf 27. Jun 2016

naja...vielleicht oder eher ganz bestimmt wird geld wohl nicht die einzige bezahlung...


Folgen Sie uns
       


Death Stranding - Fazit

Das Actionspiel Death Stranding schickt uns in eine düstere Welt voller Gefahren - und langer Wanderungen. Das aktuelle Werk von Stardesigner Hideo Kojima erscheint für Playstation 4 und Mitte 2020 für Windows-PC.

Death Stranding - Fazit Video aufrufen
Power-to-X: Sprit aus Ökostrom, Luft und Wasser
Power-to-X
Sprit aus Ökostrom, Luft und Wasser

Die Energiewende ist ohne synthetische Treibstoffe nicht zu schaffen. In Karlsruhe ist eine Anlage in Betrieb gegangen, die das mithilfe von teilweise völlig neuen Techniken schafft.
Ein Bericht von Wolfgang Kempkens

  1. The Ocean Cleanup Interceptor fischt Plastikmüll aus Flüssen
  2. The Ocean Cleanup Überarbeiteter Müllfänger sammelt Plastikteile im Pazifik

Apple TV+ im Test: Apple-Kunden müssen auf jeden Streaming-Komfort verzichten
Apple TV+ im Test
Apple-Kunden müssen auf jeden Streaming-Komfort verzichten

Apple ist mit Apple TV+ gestartet. Wir haben das Streamingabo ausprobiert und waren entsetzt, wie rückständig alles umgesetzt ist. Der Kunde von Apple TV+ muss auf sehr viele Komfortfunktionen verzichten, die bei der Konkurrenz seit langem üblich sind.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
  2. Apple TV+ Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
  3. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat

Gardena: Open Source, wie es sein soll
Gardena
Open Source, wie es sein soll

Wenn Entwickler mit Zeitdruck nach Lösungen suchen und sich dann für Open Source entscheiden, sollte das anderen als Vorbild dienen, sagen zwei Gardena-Entwickler in einem Vortrag. Der sei auch eine Anleitung dafür, das Management von der Open-Source-Idee zu überzeugen - was auch den Nutzern hilft.
Ein Bericht von Sebastian Grüner

  1. Linux-Kernel Machine-Learning allein findet keine Bugs
  2. KernelCI Der Linux-Kernel bekommt einheitliche Test-Umgebung
  3. Linux-Kernel Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

    •  /