Abo
  • IT-Karriere:

Freedom 251: 3,30 Euro für ein vollwertiges Android-Smartphone

Der Name ist Programm: Das neue Android-Smartphone Freedom 251 kostet genau 251 indische Rupien - umgerechnet um die 3,30 Euro. Für den Preis eines Kaffees erhalten Käufer ein vollwertiges Smartphone mit Quad-Core-Prozessor, 4-Zoll-Display - und einem bezahlbaren Zugang zu Informationen.

Artikel veröffentlicht am ,
Das 3.30-Euro-Smartphone Freedom 251
Das 3.30-Euro-Smartphone Freedom 251 (Bild: Ringing Bells)

Der indische Hersteller Ringing Bells hat in Indien sein Android-Smartphone Freedom 251 vorgestellt. Das Besondere an dem Gerät ist der Preis: Für nur 251 indische Rupien, umgerechnet ungefähr 3,30 Euro, erhalten Käufer ein angesichts des Preises sehr gut ausgestattetes vollwertiges Android-Smartphone. In Indien gibt es eine Reihe günstiger Smartphones, das Freedom 251 dürfte aber aktuell das günstigste sein.

  • Das Freedom 251 unterstützt UMTS. (Bild: Ringing Bells)
  • Der Bildschirm des Freedom 251 ist 4 Zoll groß und hat eine Auflösung von 960 x 540 Pixeln. (Bild: Ringing Bells)
Das Freedom 251 unterstützt UMTS. (Bild: Ringing Bells)
Stellenmarkt
  1. IServ GmbH, Nordrhein-Westfalen
  2. DASGIP Information and Process Technology GmbH, Jülich

Das Display des Freedom 251 hat einen 4-Zoll-Bildschirm, der mit 960 x 540 Pixeln auflöst. Aufgrund der geringen Displaygröße kommt das Smartphone auf eine Pixeldichte von 275 ppi. Im Inneren arbeitet ein nicht näher benannter Quad-Core-Prozessor mit einer Taktrate von 1,3 GHz, der Arbeitsspeicher ist 1 GByte groß.

UMTS-Unterstützung und 3,2-Megapixel-Kamera

Der interne Flash-Speicher ist 8 GByte groß, ein Steckplatz für Micro-SD-Karten bis zu einer Größe von 32 GByte ist eingebaut. Die WLAN-Spezifikationen gibt der Hersteller nicht an, vermutlich dürfte sich die Spezifikation auf 802.11b/g/n beschränken. Das Freedom 251 unterstützt UMTS, LTE beherrscht das Smartphone nicht.

Auf der Rückseite ist eine Kamera eingebaut, die mit einer Auflösung von 3,2 Megapixeln immerhin für Schnappschüsse ausreichen dürfte. Die Frontkamera für Videotelefonie hat eine Auflösung von 0,3 Megapixeln. Der Akku hat eine Nennladung von 1.450 mAh, ausgeliefert wird das Freedom 251 mit Android 5.1.

Ausstattung reicht für alltägliche Aufgaben

Angesichts des Preises ist die Ausstattung des Smartphones sehr gut. Mit dem Freedom 251 dürften sich eine ganze Reihe an alltäglichen Aufgaben eines Smartphones bewältigen lassen, wie etwa E-Mails abfragen, im Internet surfen, Messenger benutzen oder auch mal ein Video schauen.

Hinter dem niedrigen Preis steht die Vision von Ringing Bells, möglichst viele Inder mit Smartphones versorgen zu wollen, um ihren Lebensstandard aufgrund der Verfügbarkeit von Nachrichten und Informationsquellen zu verbessern. Dafür spricht auch die Auswahl an vorinstallierten Anwendungen: Neben Youtube, Whatsapp und Facebook finden sich auf dem Freedom 251 auch Apps für Fischer, Bauern und zu medizinischen Themen.

Der Vorverkauf des Smartphones beginnt am 18. Februar 2016.

Nachtrag vom 19. Februar 2016, 17:13 Uhr

Die Internetseite von Ringing Bells ist aktuell nicht erreichbar, laut dem Hersteller aufgrund der Vielzahl an Seitenaufrufen. Wie uns einige Leser berichteten, gab es offenbar unterschiedlich aussehende Produktfotos des Freedom 251; unsere Aufnahmen stammen direkt von der Produktseite.

Einige Medien, unter anderem die Hindustan Times, vermuten hinter dem geringen Preis des Freedom 251 eine staatliche Unterstützung seitens der indischen Regierung. Dafür spreche etwa die Vorinstallation von Regierungs-Apps. Der Hersteller hat sich zu den Vermutungen nicht geäußert.

Nachtrag vom 29. Februar 2016, 10:13 Uhr

Neuen Informationen zufolge erscheint das Freedom 251 mit Freeme OS, einem chinesischen Android-Fork. Die aktuelle Version basiert auf Android 5.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 259€ + Versand oder kostenlose Marktabholung
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Pjörn 29. Feb 2016

Warum sollte das Smartphone dadurch günstiger werden?

Rulf 21. Feb 2016

indien ist ein land mit großen sozialen gegensätzen...der ideale nährboden für...

John2k 19. Feb 2016

Kein wunder es ist eher die art und weise der updates. Immer dann wenn man es nur kurz...

Anonymer Nutzer 19. Feb 2016

Woanders heißt es dazu: "The design of the smartphone is still in question as the...

Niaxa 18. Feb 2016

Sehr originell.


Folgen Sie uns
       


Honor 20 Pro - Hands on

Das Honor 20 Pro ist das neue Oberklasse-Smartphone der Huawei-Tochter. Als Besonderheit gibt es eine Vierfachkamera, um für möglichst viele Objektivsituationen gewappnet zu sein. Hinweis vom Hersteller: "Bei den gezeigten Geräten der Honor-20-Serie handelt es sich um Demoversionen, die sich in Aussehen und Funktion von der finalen Version unterscheiden können."

Honor 20 Pro - Hands on Video aufrufen
Bandlaufwerke als Backupmedium: Wie ein bisschen Tetris spielen
Bandlaufwerke als Backupmedium
"Wie ein bisschen Tetris spielen"

Hinter all den modernen Computern rasseln im Keller heutzutage noch immer Bandlaufwerke vor sich hin - eine der ältesten digitalen Speichertechniken. Golem.de wollte wissen, wie das im modernen Rechenzentrum aussieht und hat das GFZ Potsdam besucht, das Tape für Backups nutzt.
Von Oliver Nickel


    IT-Forensikerin: Beweise sichern im Faradayschen Käfig
    IT-Forensikerin
    Beweise sichern im Faradayschen Käfig

    IT-Forensiker bei der Bundeswehr sichern Beweise, wenn Soldaten Dienstvergehen oder gar Straftaten begehen, und sie jagen Viren auf Militärcomputern. Golem.de war zu Gast im Zentrum für Cybersicherheit, das ebenso wie die IT-Wirtschaft um guten Nachwuchs buhlt.
    Eine Reportage von Maja Hoock

    1. Homeoffice Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
    2. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
    3. IT-Headhunter ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht

    Elektromobilität: Wohin mit den vielen Akkus?
    Elektromobilität
    Wohin mit den vielen Akkus?

    Akkus sind die wichtigste Komponente von Elektroautos. Doch auch, wenn sie für die Autos nicht mehr geeignet sind, sind sie kein Fall für den Schredder. Hersteller wie Audi testen Möglichkeiten, sie weiterzuverwenden.
    Ein Bericht von Dirk Kunde

    1. Proterra Elektrobushersteller vermietet Akkus zur Absatzförderung
    2. Batterieherstellung Kampf um die Zelle
    3. US CPSC HP muss in den USA nochmals fast 80.000 Akkus zurückrufen

      •  /