Abo
  • Services:

Die Zukunft soll noch mehr Freiheiten bringen

Die Kamerafahrten werden von zwei Personen erstellt, einem sogenannten Piloten und einem Navigator. Rund 30 Sekunden haben sie Zeit, um eine Szene zu erstellen, rund 30 bis 40 Sekunden werden vom Server zur Berechnung benötigt. Spätestens dann muss die Wiederholung den Fernsehteams zur Verfügung stehen.

  • Insgesamt 38 solcher Kameras sind im Stadion untergebracht. (Bild: Intel)
  • Intels CEO der Sportabteilung spricht auf der Pressekonferenz über Zukunftspläne. (Bild: Intel)
  • Die Kameras decken das gesamte Spielfeld ab. (Bild: Intel)
  • Etwas abenteuerlich sind die vom Stadion zu den Übertragungscontainern gespannten Kabel. (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)
  • Alle Kamerabilder auf einem Kontrollmonitor im Übertragungs-Container (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)
  • Jeweils 19 Kameras sind auf die beiden Punkte auf dem Spielfeld ausgerichtet. (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)
  • Im Übertragungs-Container befinden sich auch die Server. (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)
Alle Kamerabilder auf einem Kontrollmonitor im Übertragungs-Container (Bild: Sebastian Wochnik/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart, Esslingen
  2. eco Verband der Internetwirtschaft e.V., Köln


Bisher wird diese Technik nur bei Standbildern eingesetzt, noch ist es laut Intel nämlich nicht möglich, ganze Spielszenen in der zur Verfügung stehenden Zeit zu verarbeiten und zu berechnen. In den kommenden Jahren will Intel aber genau dafür Lösungen schaffen. Irgendwann sollen bei Sportübertragungen normale Kameras nicht mehr nötig sein, das FreeD-System soll sie ersetzen.

Der Zuschauer wird zum Regisseur

Und noch viele andere Pläne gibt es, wie James Carwana, CEO der Intel Sport-Abteilung, in Barcelona anriss . Intel wolle ein System entwickeln, bei dem der Zuschauer selbst die Möglichkeit habe, die Kameraposition während des Spiels oder bei Wiederholungen frei zu wählen - ganz bequem vom Sofa aus.

Als Hilfe für Schiedsrichterentscheidungen solle das System ebenfalls dienen. Doch bisher scheinen die Fußballverbände wenig Interesse daran zu haben, noch mehr Technik zur Unterstützung der Schiedsrichter einzusetzen.

Mit Virtual Reality das Spiel analysieren

Die volumetrischen Bilder könnten in Zukunft auch zur Spielanalyse mit Virtual-Reality-Brillen genutzt werden. So könne sich die Mannschaft etwa im Strafraum stehend noch einmal Standardsituationen wie Eckbälle analysieren und schauen, wie sich die Spieler in Zukunft besser positionieren können.

Noch sind diese Szenarien Zukunftsbilder, doch zeigen sie, wie sich der eher traditionelle Fußball langsam neuen Technologien öffnet. Um FreeD weiter voranzubringen, muss Intel noch viele Probleme lösen: Erst wenn Lösungen gefunden werden, eine große Menge an Daten zu verarbeiten und in Echtzeit zu berechnen, wird FreeD vielleicht die Art, wie wir Sportübertragungen anschauen, verändern. In bisheriger Form ist es nur eine interessante Spielerei für Wiederholungen.

 FreeD: Wie Intel die Sportübertragungen verändern will
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 19,95€
  2. 42,49€
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.02.)

Kyraler 26. Dez 2016

Der Videobeweis ist schon beschlossene Sache und kommt. Einfach "Videobeweis Bundesliga...

seby 23. Dez 2016

SKY hatte das schon im DFB Pokal Finale 2015 im Einsatz. Das war total nervig

chewbacca0815 23. Dez 2016

Was bitte haben garagengroße Supercomputer mit einem Rack voll Teslas gemeinsam? Anstatt...

nicoledos 23. Dez 2016

Am Ende erstellt Google automatisch ein Review und fasst die wichtigsten Szenen zusammen...


Folgen Sie uns
       


Radeon RX 590 - Test

Wir schauen uns AMDs Radeon RX 590 anhand der Nitro+ Special Edition von Sapphire genauer an: Die Grafikkarte nutzt den Polaris 30 genannten Chip, welcher im 12 nm statt im 14 nm Verfahren hergestellt wird.

Radeon RX 590 - Test Video aufrufen
Resident Evil 2 angespielt: Neuer Horror mit altbekannten Helden
Resident Evil 2 angespielt
Neuer Horror mit altbekannten Helden

Eigentlich ein Remake - tatsächlich aber fühlt sich Resident Evil 2 an wie ein neues Spiel: Golem.de hat mit Leon und Claire gegen Zombies und andere Schrecken von Raccoon City gekämpft.
Von Peter Steinlechner

  1. Resident Evil Monster und Mafia werden neu aufgelegt

Machine Learning: Wie Technik jede Stimme stehlen kann
Machine Learning
Wie Technik jede Stimme stehlen kann

Ein Unternehmen aus Südkorea arbeitet daran, Stimmen reproduzierbar und neu generierbar zu machen. Was für viele Branchen enorme Kosteneinsparungen bedeutet, könnte auch eine neue Dimension von Fake News werden.
Ein Bericht von Felix Lill

  1. AWS Amazon bietet seine Machine-Learning-Tutorials kostenlos an
  2. Random Forest, k-Means, Genetik Machine Learning anhand von drei Algorithmen erklärt
  3. Machine Learning Amazon verwirft sexistisches KI-Tool für Bewerber

Mars Insight: Nasa hofft auf Langeweile auf dem Mars
Mars Insight
Nasa hofft auf Langeweile auf dem Mars

Bei der Frage, wie es im Inneren des Mars aussieht, kann eine Raumsonde keine spektakuläre Landschaft gebrauchen. Eine möglichst langweilige Sandwüste wäre den beteiligten Wissenschaftlern am liebsten. Der Nasa-Livestream zeigte ab 20 Uhr MEZ, dass die Suche nach der perfekten Langeweile tatsächlich gelang.

  1. Astronomie Flüssiges Wasser auf dem Mars war Messfehler
  2. Mars Die Nasa gibt den Rover nicht auf
  3. Raumfahrt Terraforming des Mars ist mit heutiger Technik nicht möglich

    •  /