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Freeclip 2 im Test: Huawei macht tolle Clip-Kopfhörer noch besser

Eine wahnsinnig gute Sprachqualität bei Telefonaten, gepaart mit einer langen Akkulaufzeit, einem super-bequemen Tragegefühl und einem tollen Klang: Das sind die Freeclip 2 von Huawei .
/ Ingo Pakalski
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Open-Ear-Kopfhörer im Clip-Design Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Open-Ear-Kopfhörer im Clip-Design Freeclip 2 im Test Bild: Huawei
Inhalt
  1. Freeclip 2 im Test: Huawei macht tolle Clip-Kopfhörer noch besser
  2. Freeclip 2 klingen toll passen die Lautstärke selbsttätig an
  3. Vorzügliche Sprachqualität auch in lauten Umgebungen
  4. Huawei Freeclip 2 im Test: Verfügbarkeit und Fazit

Huawei hat ein Nachfolgemodell der vorzüglichen Freeclip auf den Markt gebracht. Wir haben die Freeclip 2 auch dahingehend getestet, ob Kritik an der ersten Generation berücksichtigt wurde. So fehlte dort nicht nur eine Lautstärkeregelung, es gab auch keine automatische Anpassung der Lautstärke.

Dabei zeigt sich gewissermaßen der Fluch guter Produkte: Die Freeclip legen die Latte für gute Open-Ear-Kopfhörer so hoch, dass es schwierig ist, mit einer zweiten Generation so viel besser zu werden. Vor allem, wenn der Hersteller die erste Generation mittels Softwareupdates seit der Markteinführung noch entscheidend verbessert hat.

Die Grundidee ist gleich geblieben: Auch die Freeclip 2 werden ans Ohr geklippt. Sie sitzen ausgesprochen angenehm – nach kurzer Zeit vergessen wir, dass wir sie überhaupt tragen. Bauartbedingt sind Probleme mit Brillenbügeln ausgeschlossen. Wir können damit sogar auf der Seite etwa auf einem Kissen liegen, ohne dass es unangenehm wird. Als Open-Ear-Produkt bleiben die Gehörgänge bewusst frei, wir bekommen die Geräuschkulisse der Umgebung immer mit.

Huawei entwickelt Lösungen speziell für die Freeclip

Das fantastische Tragegefühl führt jedoch zu einem Problem, das es bei klassischen Hörstöpseln und vielen anderen Open-Ear-Kopfhörern gar nicht gibt: Wir hätten einen der Freeclip einmal fast verloren, weil wir gar nicht bemerkt hatten, dass ein Clip beim Wechseln der Kleidung vom Ohr fiel. Darauf hat Huawei bereits bei den ersten Freeclip reagiert: Es gibt eine Fallerkennung.

Falls sich einer der beiden Clips vom Ohr löst und auf den Boden fällt, spielt die andere Seite einen Warnton ab – eine clevere Idee, die das Problem zwar nicht restlos löst, aber das Risiko eines Verlusts deutlich verringert. Falls sich ein Clip in der Kleidung verfängt und nicht herunterfällt, gibt es verständlicherweise keinen Signalton.

Die vorbildliche Ohrseitenerkennung gibt es auch beim neuen Modell: Dadurch kann jeder der Clips wahlweise am linken oder rechten Ohr getragen werden. Automatisch wird die korrekte Seite erkannt und der Audiokanal entsprechend geschaltet. Das funktioniert vorzüglich und macht den Umgang ausgesprochen angenehm. Bei Bedarf kann die Ohrseitenerkennung abgeschaltet werden, uns fällt aber kein Grund dafür ein.

Diese äußeren Änderungen gibt es an den Freeclip 2

Die grundlegende Bauform der Freeclip wurde für das neue Modell übernommen. Es gibt die drei Elemente Klangball, Steg und Bohne. Der Klangball sitzt vor dem Ohr, der Steg umschließt die Helix und die Bohne befindet sich auf der Rückseite der Helix. Beim Einsetzen gibt es auf jeder Seite einen Signalton – falls der sehr leise ist, sitzen sie falsch. Der Steg zwischen Klangball und Bohne wurde nach Herstellerangaben noch flexibler gemacht und soll sich noch angenehmer anfühlen.

Uns fällt es schwer, das zu bewerten, weil wir auch bei den Freeclip keine Probleme mit der Beschaffenheit des Stegs hatten, den Huawei C-Bridge nennt. Zudem wurde die Bohne deutlich verkleinert, wodurch die Clips nun etwas leichter sind. Aber auch hier hatten wir mit dem Vorgängermodell keine Probleme.

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Deutlichere Änderungen gibt es am Ladeetui, das erheblich kleiner geworden ist. Die Clip-Kopfhörer müssen nun sehr dicht beieinander abgelegt werden, was das Ablegen etwas umständlicher macht. Doch einiger Zeit haben wir uns daran gewöhnt. An die unkomplizierte Handhabung der ersten Generation kommt das Nachfolgemodell nicht heran – dafür gibt es eben ein kleineres Ladeetui.

Die neuen Clip-Kopfhörer sind nach IP57 zertifiziert und überstehen sogar ein kurzes Eintauchen unter Wasser. Das Vorgängermodell bietet bereits IP54 und ist gegen Staub und Spritzwasser geschützt, so dass wir sie bei Regen nicht abnehmen müssen. Das Ladeetui der Freeclip 2 ist ebenfalls IP54-zertifiziert – beim Vorgängermodell gab es keine IP-Zertifizierung.

Eine weitere Neuerung der Freeclip 2 wertet die Clip-Kopfhörer nicht nur im Außeneinsatz erheblich auf.


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