Freeclip 2 im Test:Huawei macht tolle Clip-Kopfhörer noch besser
Eine wahnsinnig gute Sprachqualität bei Telefonaten, gepaart mit einer langen Akkulaufzeit, einem super-bequemen Tragegefühl und einem tollen Klang: Das sind die Freeclip 2 von Huawei .
Huawei hat ein Nachfolgemodell der vorzüglichen Freeclip auf den Markt gebracht. Wir haben die Freeclip 2 auch dahingehend getestet, ob Kritik an der ersten Generation berücksichtigt wurde. So fehlte dort nicht nur eine Lautstärkeregelung, es gab auch keine automatische Anpassung der Lautstärke.
Dabei zeigt sich gewissermaßen der Fluch guter Produkte: Die Freeclip legen die Latte für gute Open-Ear-Kopfhörer so hoch, dass es schwierig ist, mit einer zweiten Generation so viel besser zu werden. Vor allem, wenn der Hersteller die erste Generation mittels Softwareupdates seit der Markteinführung noch entscheidend verbessert hat.
Die Grundidee ist gleich geblieben: Auch die Freeclip 2 werden ans Ohr geklippt. Sie sitzen ausgesprochen angenehm – nach kurzer Zeit vergessen wir, dass wir sie überhaupt tragen. Bauartbedingt sind Probleme mit Brillenbügeln ausgeschlossen. Wir können damit sogar auf der Seite etwa auf einem Kissen liegen, ohne dass es unangenehm wird. Als Open-Ear-Produkt bleiben die Gehörgänge bewusst frei, wir bekommen die Geräuschkulisse der Umgebung immer mit.
Huawei entwickelt Lösungen speziell für die Freeclip
Das fantastische Tragegefühl führt jedoch zu einem Problem, das es bei klassischen Hörstöpseln und vielen anderen Open-Ear-Kopfhörern gar nicht gibt: Wir hätten einen der Freeclip einmal fast verloren, weil wir gar nicht bemerkt hatten, dass ein Clip beim Wechseln der Kleidung vom Ohr fiel. Darauf hat Huawei bereits bei den ersten Freeclip reagiert: Es gibt eine Fallerkennung.
Falls sich einer der beiden Clips vom Ohr löst und auf den Boden fällt, spielt die andere Seite einen Warnton ab – eine clevere Idee, die das Problem zwar nicht restlos löst, aber das Risiko eines Verlusts deutlich verringert. Falls sich ein Clip in der Kleidung verfängt und nicht herunterfällt, gibt es verständlicherweise keinen Signalton.
Die vorbildliche Ohrseitenerkennung gibt es auch beim neuen Modell: Dadurch kann jeder der Clips wahlweise am linken oder rechten Ohr getragen werden. Automatisch wird die korrekte Seite erkannt und der Audiokanal entsprechend geschaltet. Das funktioniert vorzüglich und macht den Umgang ausgesprochen angenehm. Bei Bedarf kann die Ohrseitenerkennung abgeschaltet werden, uns fällt aber kein Grund dafür ein.
Diese äußeren Änderungen gibt es an den Freeclip 2
Die grundlegende Bauform der Freeclip wurde für das neue Modell übernommen. Es gibt die drei Elemente Klangball, Steg und Bohne. Der Klangball sitzt vor dem Ohr, der Steg umschließt die Helix und die Bohne befindet sich auf der Rückseite der Helix. Beim Einsetzen gibt es auf jeder Seite einen Signalton – falls der sehr leise ist, sitzen sie falsch. Der Steg zwischen Klangball und Bohne wurde nach Herstellerangaben noch flexibler gemacht und soll sich noch angenehmer anfühlen.
Bild 1/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 2/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 3/61: Das Ablegen der Freeclip 2 im Ladeetui ist gewöhnungsbedürftig. (Bild: Huawei)
Bild 4/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 5/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 6/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 7/61: Die Freeclip 2 nehmen möglichst wenig Platz im Ladeetui ein. (Bild: Huawei)
Bild 8/61: Das geschlossene Ladeetui der Freeclip 2 (Bild: Huawei)
Bild 9/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 10/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 11/61: Die Freeclip 2 nehmen möglichst wenig Platz im Ladeetui ein. (Bild: Huawei)
Bild 12/61: Das geschlossene Ladeetui der Freeclip 2 (Bild: Huawei)
Bild 13/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 14/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 15/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 16/61: Das Ablegen der Freeclip 2 im Ladeetui ist gewöhnungsbedürftig. (Bild: Huawei)
Bild 17/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 18/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 19/61: Die Freeclip 2 nehmen möglichst wenig Platz im Ladeetui ein. (Bild: Huawei)
Bild 20/61: Das Ablegen der Freeclip 2 im Ladeetui ist gewöhnungsbedürftig. (Bild: Huawei)
Bild 21/61: Das geschlossene Ladeetui der Freeclip 2 (Bild: Huawei)
Bild 22/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 23/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 24/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 25/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 26/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 27/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 28/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 29/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 30/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 31/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 32/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 33/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 34/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 35/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 36/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 37/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 38/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 39/61: Die App der Freeclip 2 zeigt auch den Ladestand des Ladeetuis sehr genau an. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 40/61: Die App der Freeclip 2 ist gut strukturiert. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 41/61: Die Einstellungen für Bluetooth-Multipoint gibt es nur in der Android-Version der App, in der iPhone-Version fehlt dieser Eintrag. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 42/61: Für die Anpassung des Klangs der Freeclip 2 gibt es diese Voreinstellungen. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 43/61: Mittels Equalizer lässt sich der Klang der Freeclip 2 anpassen. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 44/61: Praktisch: An drei Stellen der Freeclip 2 können diese Befehle ausgeführt werden. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 45/61: Die Gesten der Freeclip 2 lassen sich nur sehr eingeschränkt anpassen. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 46/61: Diese Geste der Freeclip 2 lässt sich vergleichsweise umfangreich anpassen. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 47/61: Diese Geste der Freeclip 2 lässt sich vergleichsweise umfangreich anpassen. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 48/61: Praktisch: An drei Stellen der Freeclip 2 können diese Befehle ausgeführt werden. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 49/61: Die Gesten der Freeclip 2 lassen sich nur sehr eingeschränkt anpassen. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 50/61: Die Gesten der Freeclip 2 lassen sich nur sehr eingeschränkt anpassen. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 51/61: So ist die Lautstärkeregelung bei den Freeclip 2 umgesetzt. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 52/61: Die Gesten der Freeclip 2 lassen sich nur sehr eingeschränkt anpassen. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 53/61: Die Gesten der Freeclip 2 lassen sich nur sehr eingeschränkt anpassen. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 54/61: Mit Kopfgesten reagieren die Freeclip 2 auf Anrufe. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 55/61: Die Kopfgesten der Freeclip 2 lassen sich eingeschränkt verändern. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 56/61: Die Kopfgesten der Freeclip 2 lassen sich eingeschränkt verändern. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 57/61: Die Trageerkennung sowie Ohrseitenerkennung der Freeclip 2 kann bei Bedarf abgeschaltet werden. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 58/61: Damit regeln die Freeclip 2 die Lautstärke abhängig von der Lautstärke der Umgebung. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 59/61: Dank Fallerkennung piept die andere Seite der Freeclip 2, falls ein Clip herunterfällt. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 60/61: Der Ton des Ladeetuis lässt sich anpassen. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 61/61: Bei Bedarf kann die automatische Installation von Updates abgeschaltet werden. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Uns fällt es schwer, das zu bewerten, weil wir auch bei den Freeclip keine Probleme mit der Beschaffenheit des Stegs hatten, den Huawei C-Bridge nennt. Zudem wurde die Bohne deutlich verkleinert, wodurch die Clips nun etwas leichter sind. Aber auch hier hatten wir mit dem Vorgängermodell keine Probleme.
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Deutlichere Änderungen gibt es am Ladeetui, das erheblich kleiner geworden ist. Die Clip-Kopfhörer müssen nun sehr dicht beieinander abgelegt werden, was das Ablegen etwas umständlicher macht. Doch einiger Zeit haben wir uns daran gewöhnt. An die unkomplizierte Handhabung der ersten Generation kommt das Nachfolgemodell nicht heran – dafür gibt es eben ein kleineres Ladeetui.
Die neuen Clip-Kopfhörer sind nach IP57 zertifiziert und überstehen sogar ein kurzes Eintauchen unter Wasser. Das Vorgängermodell bietet bereits IP54 und ist gegen Staub und Spritzwasser geschützt, so dass wir sie bei Regen nicht abnehmen müssen. Das Ladeetui der Freeclip 2 ist ebenfalls IP54-zertifiziert – beim Vorgängermodell gab es keine IP-Zertifizierung.
Eine weitere Neuerung der Freeclip 2 wertet die Clip-Kopfhörer nicht nur im Außeneinsatz erheblich auf.