Vorzügliche Sprachqualität auch in lauten Umgebungen
Das ist besonders schade, denn auch die Freeclip 2 liefern eine vorzügliche Sprachqualität bei Telefonaten – und das in allen erdenklichen Umgebungslautstärken. Dabei wird die tolle Leistung des Vorgängermodells nochmals übertroffen. Wir sind immer super zu verstehen und die Gegenseite hört meist nichts von den Umgebungsgeräuschen, oder nur sehr leise im Hintergrund.
Vorbeifahrende Autos sind für die Gesprächspartner nicht zu hören, das gilt sogar für lauten Baustellenlärm. Wenn wir etwa während eines Telefonats mit Geschirr hantieren, ist das nur ganz leise zu hören, ein laufender Wasserhahn gar nicht – beides Geräusche, die bei vielen anderen Produkten für die Gegenseite noch verstärkt werden.
Ebenfalls sehr gut gelöst: Falls andere im gleichen Raum sprechen, hört die Gegenseite davon nichts. Erfreulicherweise gibt es auch beim neuen Modell keine Probleme mit Wind. Die Gesprächspartner hören keine Pfeifgeräusche, sondern wir sind immer klar und deutlich zu verstehen.
Kopfnicken nimmt einen Anruf an
Gerade in Verbindung mit Telefonaten in lauten Umgebungen ist die automatische Lautstärkeregelung ein Segen. Denn durch das Open-Ear-Prinzip passiert es mit den Freeclip leicht, dass die Gegenseite den Krach in unserer Umgebung nicht mitbekommt, wir aber vom Telefonat kaum etwas verstehen.
Auch gut: Mittels Kopfgesten können wir Anrufe annehmen, etwa indem wir nicken. Mittels Kopfschütteln lässt sich ein Anruf ablehnen. Die Gesten funktionieren gut, wir müssen den Kopf angenehmerweise nicht übermäßig stark bewegen, damit die Befehle ausgeführt werden.
Die Freeclip 2 nutzen Bluetooth 6.0; zu den unterstützten Bluetooth-Codecs gehören SBC und AAC sowie wieder der Huawei-spezifische Codec L2HC für eine höhere Auflösung. Schade, dass Auracast nicht unterstützt wird. Unverändert gibt es Bluetooth-Multipoint, um die Freeclip 2 an bis zu zwei Geräten parallel zu nutzen zu. Wir können also nahtlos zwischen den Geräten wechseln und etwa beim Schauen eines Videos auf dem Tablet einen Anruf am Smartphone annehmen.
Erfreulicherweise können wir bei einer Multipoint-Verbindung auf beiden Geräten die App nutzen. Derzeit bleibt Technics der einzige Hersteller , der sogar drei parallele Geräteverbindungen bei Bluetooth-Multipoint erlaubt. Huawei kennt als Besonderheit die Möglichkeit, bei aktiviertem Bluetooth-Multipoint ein bestimmtes Gerät zu priorisieren, um den Verbindungsaufbau zu beschleunigen.
Tolle App für Freeclip 2
Konfiguriert werden die Freeclip 2 in Huaweis AI-Life-App für Android und iOS. Weiterhin ist die Installation der AI-Life-App unter iOS einfacher als unter Android, weil die App nur abseits des Play Store zu bekommen ist. Am einfachsten ist es, sie über die Huawei-Webseite(öffnet im neuen Fenster) herunterzuladen und zu installieren. Dabei müssen die Sicherheitsabfragen von Android quittiert werden, aber praktischerweise hat die Android-Version ein integriertes Update-System.
Die Huawei-App benötigt erfreulicherweise weder eine GPS-Aktivierung noch ein Nutzerkonto. Sie ist schnell gestartet und verbindet sich zügig mit den Freeclip 2. Das alles ist lobenswert, weil nicht selbstverständlich. Weiterhin läuft die App auf Tablets immer nur im Hochformat. Die Oberfläche ist gut strukturiert; der Ladestand der Freeclip 2 sowie des Ladeetuis wird sehr genau in Einerschritten angezeigt – sehr vorbildlich.
Bild 1/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 2/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 3/61: Das Ablegen der Freeclip 2 im Ladeetui ist gewöhnungsbedürftig. (Bild: Huawei)
Bild 4/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 5/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 6/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 7/61: Die Freeclip 2 nehmen möglichst wenig Platz im Ladeetui ein. (Bild: Huawei)
Bild 8/61: Das geschlossene Ladeetui der Freeclip 2 (Bild: Huawei)
Bild 9/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 10/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 11/61: Die Freeclip 2 nehmen möglichst wenig Platz im Ladeetui ein. (Bild: Huawei)
Bild 12/61: Das geschlossene Ladeetui der Freeclip 2 (Bild: Huawei)
Bild 13/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 14/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 15/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 16/61: Das Ablegen der Freeclip 2 im Ladeetui ist gewöhnungsbedürftig. (Bild: Huawei)
Bild 17/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 18/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 19/61: Die Freeclip 2 nehmen möglichst wenig Platz im Ladeetui ein. (Bild: Huawei)
Bild 20/61: Das Ablegen der Freeclip 2 im Ladeetui ist gewöhnungsbedürftig. (Bild: Huawei)
Bild 21/61: Das geschlossene Ladeetui der Freeclip 2 (Bild: Huawei)
Bild 22/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 23/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 24/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 25/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 26/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 27/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 28/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 29/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 30/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 31/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 32/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 33/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 34/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 35/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 36/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 37/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 38/61: Freeclip 2 im Test (Bild: Huawei)
Bild 39/61: Die App der Freeclip 2 zeigt auch den Ladestand des Ladeetuis sehr genau an. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 40/61: Die App der Freeclip 2 ist gut strukturiert. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 41/61: Die Einstellungen für Bluetooth-Multipoint gibt es nur in der Android-Version der App, in der iPhone-Version fehlt dieser Eintrag. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 42/61: Für die Anpassung des Klangs der Freeclip 2 gibt es diese Voreinstellungen. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 43/61: Mittels Equalizer lässt sich der Klang der Freeclip 2 anpassen. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 44/61: Praktisch: An drei Stellen der Freeclip 2 können diese Befehle ausgeführt werden. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 45/61: Die Gesten der Freeclip 2 lassen sich nur sehr eingeschränkt anpassen. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 46/61: Diese Geste der Freeclip 2 lässt sich vergleichsweise umfangreich anpassen. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 47/61: Diese Geste der Freeclip 2 lässt sich vergleichsweise umfangreich anpassen. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 48/61: Praktisch: An drei Stellen der Freeclip 2 können diese Befehle ausgeführt werden. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 49/61: Die Gesten der Freeclip 2 lassen sich nur sehr eingeschränkt anpassen. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 50/61: Die Gesten der Freeclip 2 lassen sich nur sehr eingeschränkt anpassen. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 51/61: So ist die Lautstärkeregelung bei den Freeclip 2 umgesetzt. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 52/61: Die Gesten der Freeclip 2 lassen sich nur sehr eingeschränkt anpassen. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 53/61: Die Gesten der Freeclip 2 lassen sich nur sehr eingeschränkt anpassen. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 54/61: Mit Kopfgesten reagieren die Freeclip 2 auf Anrufe. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 55/61: Die Kopfgesten der Freeclip 2 lassen sich eingeschränkt verändern. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 56/61: Die Kopfgesten der Freeclip 2 lassen sich eingeschränkt verändern. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 57/61: Die Trageerkennung sowie Ohrseitenerkennung der Freeclip 2 kann bei Bedarf abgeschaltet werden. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 58/61: Damit regeln die Freeclip 2 die Lautstärke abhängig von der Lautstärke der Umgebung. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 59/61: Dank Fallerkennung piept die andere Seite der Freeclip 2, falls ein Clip herunterfällt. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 60/61: Der Ton des Ladeetuis lässt sich anpassen. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
Bild 61/61: Bei Bedarf kann die automatische Installation von Updates abgeschaltet werden. (Bild: Huawei/Screenshot: Golem)
In der App gibt es einen Equalizer sowie vier vorgegebene Modi zur Klanganpassung. Außerdem lassen sich die Funktionen für die Steuerung bedingt anpassen und wir können die Kopfgesten sowie die Trageerkennung und Fallerkennung konfigurieren. Zudem können wir bei Bedarf den Ladeton für das Etui abschalten – und das funktioniert zuverlässiger als mitunter bei Apples Kopfhörerprodukten .
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Firmwareupdates werden angenehm schnell innerhalb weniger Minuten installiert und lassen sich manuell vornehmen. Zudem können wir die Freeclip 2 aus der App heraus piepen lassen, falls sie verlegt wurden.
Ferner können wir Bluetooth-Multipoint bei Bedarf konfigurieren, wobei diese Funktion in der iOS-Version der Huawei-App unverständlicherweise weiterhin fehlt. Immerhin ist Bluetooth-Multipoint standardmäßig aktiviert, so dass sich die Funktion auch ohne Android-Geräte nutzen lässt.
Für die Freeclip 2 nennt Huawei eine Akkulaufzeit von bis zu neun Stunden – das ist eine Stunde mehr als beim Vorgängermodell. Nach fünf Minuten Ladezeit halten sie etwa eine Stunde durch. Das Ladeetui hat so große Reserven, dass wir die Freeclip-2-Akkus rund dreieinhalbmal aufladen können und eine Gesamtakkulaufzeit von 38 Stunden erreichen. Das ist ein ordentlicher Wert. Das Ladeetui hat eine USB-C-Buchse und unterstützt drahtloses Laden.