FreeBSD und Linux: OpenZFS 2.0 erscheint mit einheitlicher Codebasis

Der Code von OpenZFS ist nach Jahren der Trennung nun wieder endgültig vereint. Auf Linux und FreeBSD läuft damit die gleiche Software.

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OpenZFS 2.0 ist erschienen.
OpenZFS 2.0 ist erschienen. (Bild: Pixabay)

Das Team der freien Fortführung des Dateisystems OpenZFS hat Version 2.0 seines Projekts veröffentlicht. Die wohl größte Neuerung ist dabei im Grunde eine organisatorische des Projekts selbst: Der Code für FreeBSD und Linux nutzt nun nach Jahren der Trennung wieder die gleiche Basis und die Unterstützung der beiden freien Systeme wird im selben Repository entwickelt. Damit sind sämtliche Funktionen von OpenZFS auf den beiden Systemen nutzbar, wie es in der Ankündigung heißt.

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Nach der Übernahme von Sun durch Oracle bildeten sich viele Community-Weiterführungen der Technik von Sun. So beschlossen auch die Betreuer und Entwickler des Dateisystems ZFS, ihre Anstrengungen in dem OpenZFS-Projekt zu bündeln. Trotz dieser Versuche der koordinierten Zusammenarbeit haben sich jedoch die verschiedenen Implementierungen von ZFS auf unterschiedlichen Betriebssystemen in Details teilweise voneinander wegentwickelt.

Das damals zur Projektgründung formulierte Ziel, die ZFS-Implementierungen zu vereinheitlichen, ist mit der Veröffentlichung von OpenZFS 2.0 nun also erfüllt. Grundlage für das nun Erreichte bildet ZFS on Linux (ZoL). Dabei handelt es sich um eine Portierung und Weiterentwicklung des freien Dateisystem-Codes für Linux. Vor rund einem Jahr ist vorgeschlagen worden, den Code wieder zusammenzuführen, was mit einem Wechsel von FreeBSD auf den Linux-Code letztlich geschehen ist. Erste Diskussionen dazu gab es bereits Ende 2018.

Zu den technischen Neuerungen der aktuellen Version von OpenZFS zählt unter anderem der Support für die vergleichsweise neue Zstandard-Kompression. Das Linux-Dateisystem Btrfs bietet dies auch. Unterstützt werden nun außerdem sogenannte Redacted Streams. Damit ist es möglich, nur bestimmte Subsets an ein Ziel-System per Send-Receive zu verteilen. Der Dateisystem-Cache L2ARC ist jetzt auch über Neustarts hinweg persistent. Weitere Verbesserungen listet die Ankündigung.

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