Free-to-Play: Streamer nach 100.000 US-Dollar zu stark für Diablo Immortal

Ein Streamer hat rund 100.000 US-Dollar für seinen Char in Diablo Immortal investiert - und kann gerade deshalb nicht mehr im PvP antreten.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Diablo Immortal
Artwork von Diablo Immortal (Bild: Blizzard)

Geld macht nicht immer glücklich, wie Diablo Immortal gerade beweist. Konkret: Ein Streamer mit dem Pseudonym Jtisallbusiness hat nach eigenen Angaben kurz nach der Veröffentlichung des Rollenspiels von Blizzard rund 100.000 US-Dollar dafür ausgegeben, seinen Charakter möglichst kampfkräftig zu machen.

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Dann trat Jtisallbusiness im Player-versus-Player-Modus (PvP) an und besiegte Hunderte von Gegnern ohne große Mühe. Nun wird er aber so stark eingestuft, dass er nicht mehr mitspielen kann - schlicht, weil die Algorithmen keine adäquaten Opponenten mehr finden können.

Das ist nicht nur für den Streamer ein Problem, sondern auch für die anderen 299 Mitglieder von Immortals, seinem Clan. Die können nämlich ebenfalls nicht mehr im PvP kämpfen, solange ihr Kumpel so übermächtig ist.

Nach Angaben von Jtisallbusiness haben einige der anderen Clanmitglieder jeweils einige Tausende US-Dollar in ihren Char investiert. Man kann sich vorstellen, dass die Stimmung in der Gruppe derzeit nicht die allerbeste ist.

Diablo Immortal: Geld zurück?

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Der Streamer hat bereits Blizzard kontaktiert. Das Unternehmen habe ihn aufgefordert, sein Problem im offiziellen Forum zu schildern - mehr sei aber bisher nicht passiert. Momentan denkt Jtisallbusiness darüber nach, per Anwalt eine Rückerstattung einzufordern.

Bislang ist Jtisallbusiness die einzige Person, die sich in der Öffentlichkeit zu derart hohen Ausgaben in Diablo Immortal bekannt hat. Dennoch entwickelt sich das Spiel für Blizzard und den Partner Netease zur Goldgrube: Innerhalb der ersten acht Wochen sollen rund 100 Millionen US-Dollar eingenommen worden sein, schätzt das auf derlei Analysen spezialisierte Unternehmen Sensor Tower.

Damit sei Diablo Immortal das Programm, das diese Grenze am zweitschnellsten erreicht habe. Noch rascher sei das lediglich dem 2016 veröffentlichten Pokémon Go gelungen, das schon nach rund zwei Wochen den Umsatz von 100 Millionen US-Dollar geschafft habe.

Nachtrag vom 3. August 2022, 10:10 Uhr

Blizzard hat sich nach einer Anfrage von Kotaku zu dem Thema geäußert. Das Entwicklerstudio geht zwar nicht direkt auf Jtisallbusiness ein, bestätigt aber Probleme mit dem Matchmaking und verspricht, diese in der kommenden Woche zu lösen.

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leonardo-nav 05. Aug 2022 / Themenstart

Es fasst diesen Schwachsinn deshalb so gut zusammen, weil es wie Glücksspiel ist, mit den...

Garius 04. Aug 2022 / Themenstart

Sorry. Mein Fehler zu denken, dass es noch Leute mit Integrität gibt xD Ja, warum nicht...

xPandamon 04. Aug 2022 / Themenstart

Soul Knight glänzt nicht besonders, da gibt es haufenweise Sachen für Echtgeld zu kaufen..

trinkhorn 04. Aug 2022 / Themenstart

Soll er halt das Geld fürs Spiel zurückbekommen - oh mist... Free to play, da gibts nix...

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