Free-to-Play: Bioware kündigt Ultima Forever an
Fans von Ultima gelten für gewöhnlich als kritisch, was ihre Serie und mögliche Wiederbelebungsversuche oder Fortsetzungen angeht. Deshalb wäre es erstaunlich, wenn Bioware(öffnet im neuen Fenster) mit dem frisch angekündigten Ultima Forever im Kreise der Veteranen auf große Begeisterung stößt – denn was bislang über das Spiel bekannt ist, hat wenig mit dem Original gemein. Das fängt beim Titel an, der eher an Duke Nukem Forever erinnert. Und hört beim Untertitel nicht auf: "Quest for the Avatar" – eigentlich der vierte Teil der Serie, trotzdem spricht Bioware von einer Rückkehr zum "ersten großartigen westlichen Rollenspiel" ; das erste Ultima heißt "The First Age of Darkness".

Sonderlich düster scheint Ultima Forever allerdings nicht zu werden. Eine Artwork und Grafiken der beiden spielbaren Klassen Kämpfer und Magier erinnern eher an Comics denn an die alten Ultima-RPGs von Richard Garriott. Der ist in das Projekt nach aktuellem Wissenstand übrigens nicht eingebunden, obwohl Bioware auf der offiziellen Webseite von Herausforderungen durch "Lady British" spricht – eigentlich ist Lord British das Alter Ego von Garriott.
Ultima Forever soll ein actionlastiges Rollenspiel werden, in dem etwa der Kämpfer seine Gegner mit einer "großen Vielzahl von Attacken" angreift. Es basiert auf dem Free-to-Play-Geschäftsmodell und soll plattformübergreifende Abenteuer ermöglichen – Details dazu hat Bioware bislang nicht veröffentlicht. Auf der Webseite des Spiels(öffnet im neuen Fenster) kann man sich bereits jetzt für die Beta anmelden, Termine hat der Hersteller bislang keine genannt.
Nachtrag vom 12. Juli 2012, 15:20 Uhr
Laut Bioware erscheint Ultima Forever gegen Ende 2012 für iPad und PC.



