Free-to-Play: Battlefield-Konkurrent Delta Force startet in offene PC-Beta

Nur wenige Stunden nach dem angekündigten Game Over für Xdefiant geht der nächste Free-to-Play-Multiplayer-Shooter an den Start: Delta Force ist ab sofort als kostenloser Download in der offenen Beta auf Steam, dem Epic Game Store und per Launcher bei den Machern erhältlich.
Das Actionspiel ist bei Team Jade entstanden. Das Studio gehört ebenso wie der Publisher Timi zum chinesischen Technologiekonzern Tencent.
Die Entwickler haben langjährige Erfahrungen mit Free-to-Play-Shootern: Im Auftrag von Activision hatten sie Call of Duty Mobile produziert und betreut, bevor der Titel im März 2024 von Call of Duty Mobile Warzone abgelöst wurde.
Der nun veröffentlichte Multiplayer von Delta Force basiert auf der Unreal Engine 4. Im Januar 2025 soll auf Basis der deutlich leistungsstärkeren Unreal Engine 5 eine Solo- und Koop-Kampagne namens Black Hawk Down erscheinen. Die wiederum ist mehr oder weniger ein Remake des 2003 veröffentlichten Shooters von Novalogic ( Test des Originals auf Golem.de ).
Einen konkreten Termin gibt es noch nicht. Dafür steht fest, wann der Multiplayer des neuen Delta Force für mobile Plattformen auf den Markt kommt: Am 20. Januar 2025 soll es auf Android und iOS soweit sein.
Delta Force: Mittelgute Bewertungen
Die nun gestartete offene Beta bekommt auf Steam nur die Durchschnittsbewertung(öffnet im neuen Fenster) "Ausgeglichen" , 56 Prozent der knapp 2.300 Bewertungen sind positiv. Gelobt wird das dezent an Battlefield erinnernde Gameplay mit Infanterie plus Fahr- und Fluggeräten. Kritik gibt es für das Anti-Cheat-System mit Kernel-Zugriff, das zumindest vereinzelt Probleme macht.
Trotzdem sollen schon Cheater unterwegs sein, und das weitere Drumherum klappt wohl auch noch nicht reibungslos - allerdings handelt es sich ja auch ausdrücklich um eine Beta. Laut Steam DB(öffnet im neuen Fenster) ist das Interesse immerhin groß: Die bisherige maximale Anzahl an gleichzeitig aktiven Spielern liegt bei knapp 59.000. Das ist sehr viel mehr als die paar Hundert Gamer, die Concord von Sony auf dem PC ausprobiert haben.



