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Free Motion Handling nutzt verschiedene bionische Techniken

2014 schwebten erstmals mit Helium gefüllte Ballons über den Stand. Allerdings waren die Propeller bei den Emotion Spheres noch direkt an der Hülle angebracht. Das Indoor-GPS sorgte dafür, dass sie nicht miteinander oder mit Standbesuchern kollidierten. Das System besteht aus zehn Infrarotkameras, die jeweils eine Auflösung von 2,3 Megapixeln haben und 160 Bilder pro Sekunde aufnehmen. Ein Zentralrechner wertet die Daten der Kameras in Echtzeit aus.

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Im vergangenen Jahr lenkte das Navigationssystem die Emotion Butterflies, ultraleichte Flugroboter, die nach dem Vorbild eines Schmetterlings konstruiert sind. Sie haben eine Spannweite von einem halben Meter und wiegen trotzdem nur 32 Gramm.

Die Propeller sind adaptiv

Besondere Propeller ermöglichen es, dass die Motoren in beiden Drehrichtungen den gleichen Schub erzeugen. Ihre Blätter sind nicht starr wie die herkömmlicher Propeller, sondern sie bestehen aus einer flexiblen Polyester-Membran.

Das Prinzip stammt ebenfalls aus der Natur: Die Festo-Entwickler haben es sich von Fluginsekten, genauer gesagt von einer Libelle, abgeschaut. Erstmals eingesetzt haben sie es bei einem Flugroboter, dem Bionicopter.

Der Greifer macht auf Chamäleon

Der Greifer des Ballons arbeitet wie der ebenfalls 2015 vorgestellte Flex Shape Gripper, der wie eine Chamäleonzunge funktioniert. Die legt sich um ein gefangenes Insekt herum. Dieses Prinzip ist in dem Greifer nachgebaut. Das ermöglicht es, Gegenstände von unterschiedlicher Form und Größe zu fassen.

Der Flex Shape Gripper nutze ganz unterschiedliche Mechanismen wie Formschluss, Unterdruck oder Haftreibung und könne so alles Mögliche greifen. "Das ist ein Vorteil gegenüber Standardgreifern, die letztlich für eine spezifische Greifaufgabe gemacht sind", sagt Knubben.

Die Systeme sind gedacht für die Fabrik der Zukunft: Der Flex Shape Gripper etwa, der in absehbarer Zeit serienreif sein soll, kann auf Produktionsstraßen eingesetzt werden, auf denen flexibel verschiedene Produkte hergestellt werden. Free Motion Handling könnte als fliegende Infrastruktur in einer Fabrikhalle Anlagen überwachen oder Sensoren temporär anbringen und wieder abbauen. Das Navigationssystem ist aber nicht auf Fluggeräte beschränkt. Es könnte auch Fahrzeuge in einer Halle steuern.

 Free Motion Handling: Festos Ballondrohne verschluckt Gegenstände
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Keksmonster226 29. Apr 2016

Das könnte für sexuellen Missbrauch des Ballons sorgen.

Mavy 29. Apr 2016

be seein you ^^

yoyoyo 29. Apr 2016

Die Arbeitsstunde des Wartes kostet Geld, um mit der Geschichte Tennisbälle einzusammeln...

kewy 29. Apr 2016

...ich sach nur groß' Pils bei jeder Temperatur...


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