Abo
  • Services:

Free-Form Display: Sharp zeigt LCD mit kurvigem Rahmen

Nicht nur für Auto-Cockpits, auch für Wearables soll es sich eignen: Sharps Free-Form Display, das nicht mehr auf einen rechteckigen Rahmen angewiesen ist. Was nur nach der Formgebung eines LCD klingt, bedeutet jedoch einen hohen Aufwand abseits der Lasersäge.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Free-Form Display von Sharp
Das Free-Form Display von Sharp (Bild: Sharp)

Sharp hat erstmals konkrete Anwendungen für sein "Free-Form Display" angekündigt. Mit dem Namen ist gemeint, dass ein LCD mit Touchscreen künftig nicht mehr rechteckig sein muss, sondern auch andere Formen annehmen kann. Gezeigt hatte das japanische Unternehmen bisher aber nur zwei verschiedene, für Fahrzeuge vorgesehene Monitore.

Stellenmarkt
  1. Bertrandt Services GmbH, Herford
  2. Securitas Personalmanagement GmbH, Frankfurt am Main

Beim ersten Prototypen, den Sharp auf seiner Webseite vorstellt, werden drei Rundinstrumente dargestellt. Die Seiten und die Unterkante des Displays sind gerade. Dabei braucht die Technik immer noch eine bestimmte Länge an geraden Kanten, auch das zweite per Twitter verbreitete Bild eines anderen Free-Form Displays weist sie auf. Die Geraden sind oben und an den Seiten, im unteren Bereich gibt je einen ausgeschnittenen Halbkreis sowie an den zu erwartenden Ecken freie Viertelkreise.

  • Beim ersten Prototypen sind die Geraden unten... (Bild: Sharp)
  • ... beim zweiten oben. (Bild: Sharp)
Beim ersten Prototypen sind die Geraden unten... (Bild: Sharp)

Wie Sharp erklärt, handelt es sich um LCD in IGZO-Bauweise. Wie bei allen Flüssigkristallbildschirmen ist dabei weiterhin die Ansteuerung des Displays über die Seiten durch so genannte Treiber-Schaltungen nötig. Diese in das eigentliche Panel integrierte Elektronik ließ sich bisher aber kosteneffektiv nur an geraden Kanten anbringen. Wie das Unternehmen bereits früher erklärte, laufen die Ansteuerungen durch die Treiber von den Geraden in einer astförmigen Struktur zu den gegenüberliegenden Kurven.

Zwar hat Sharp sein Free-Form Display bisher nur mit Prototypen für Autos gezeigt, die Technik soll aber nach Angaben des Unternehmens auch in andere Geräte Einzug halten. Als immerhin ein Beispiel nennt Sharp Wearable-Elektronik, bei denen das Display ellipsenförmig sein kann - das würde aber einen völligen Verzicht auf Geraden bedeuten.

Wann Free-Form Displays auf den Markt kommen, lässt Sharp noch offen. Die Firma nennt nur "den frühest möglichen Zeitpunkt". Der sollte wohl wirklich recht früh liegen, denn OLED, die ohne Treiber an den Seiten auskommen, können bereits beliebige Formen annehmen. Die Herstellung dieser Displays ist jedoch vor allem bei größeren Schirmflächen immer noch deutlich teurer als bei LCD.



Anzeige
Top-Angebote

David64Bit 20. Jun 2014

Touchscreens im Auto sind wohl das bescheuerteste was es gibt. Das einzig Sinnvolle sind...

test1111 19. Jun 2014

naja man könnte das Auto dadurch steuern, wie auf dem Handy. :)

Himmerlarschund... 19. Jun 2014

Rund! Wie ne Wählscheibe! Einfach grandios! :-) Dürfte aber sehr spezialisierte Software...


Folgen Sie uns
       


Cloudgaming mit dem Fire TV Stick ausprobiert

Wir streamen und spielen mit 60 fps mit dem Fire TV Stick.

Cloudgaming mit dem Fire TV Stick ausprobiert Video aufrufen
Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

Blackberry Key2 im Test: Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen
Blackberry Key2 im Test
Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen

Zwei Hauptkameras, 32 Tasten und viele Probleme: Beim Blackberry Key2 ist vieles besser als beim Keyone, unfertige Software macht dem neuen Tastatur-Smartphone aber zu schaffen. Im Testbericht verraten wir, was uns gut und was uns gar nicht gefallen hat.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Blackberry Key2 im Hands On Smartphone bringt verbesserte Tastatur und eine Dual-Kamera
  2. Blackberry Motion im Test Langläufer ohne Glanz

VR-Rundschau: Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?
VR-Rundschau
Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?

Der mediale Hype um VR ist zwar abgeflaut, spannende Inhalte dafür gibt es aber weiterhin - und das nicht nur im Games-Bereich. Mit dabei: das beliebteste Spiel bei Steam, Jedi-Ritter auf Speed und ägyptische Grabkammern.
Ein Test von Achim Fehrenbach

  1. Oculus Core 2.0 Windows 10 wird Minimalanforderung für Oculus Rift
  2. Virtual Reality BBC überträgt Fußball-WM in der virtuellen VIP-Loge
  3. VR-Brillen Google experimentiert mit Lichtfeldfotografie

    •  /