Fraunhofer-Institut: Erste 5G-Standalone-Netze kurz vor der Fertigstellung

Kleine Unternehmen und Mittelständler können 5G-Standalone-Netze ausprobieren.

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5G NSA zum Ausprobieren
5G NSA zum Ausprobieren (Bild: Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA)

Koordiniert vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA bauen Forscher derzeit an fünf Standorten in Baden-Württemberg die ersten 5G-Standalone-Netze auf. "Ein reines 5G-Netz gibt es bisher nur in den Laboren der Mobilfunkausrüster", sagte Matthias Schneider vom Kompetenzzentrum DigITools am Fraunhofer-Institut.

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Derzeit ist noch die Übergangslösung 5G Non-Standalone (NSA) in Gebrauch. 5G-NSA-Funknetze basieren auf dem bisherigen EPC-Kernnetz mit einem Zugangsnetz, das LTE mit 5G NR kombiniert. Das LTE-Netz wird für die Signalisierung und die Kontrollschicht eingesetzt. Einige Funktionen beruhen dabei noch auf dem 4G-Standard und nur die Datenübertragung erfolgt bereits über 5G. So wird zwar eine höhere Datenübertragungsrate erzielt, viele weitere Optimierungen und neue Funktionen, die 5G bieten wird, sind aber erst mit 5G Standalone verfügbar.

Zu den ersten 5G-Standalone-Netzen in Deutschland zählen die 5G-Testumgebungen, die Wissenschaftler mehrerer Hochschulen und Forschungseinrichtungen derzeit unter der Leitung des Fraunhofer-IPA in Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim, Reutlingen und Freudenstadt aufbauen. Sie sollen Anfang Dezember in Betrieb gehen und bilden zusammen das 5G-Transferzentrum für kleine und mittlere Unternehmen (Transferzentrum 5G4KMU).

5G bietet im Vergleich zu bisherigen Mobilfunkstandards einen einfacheren Aufbau privater Campusnetze. "Ein solches privates 5G-Netz erfordert derzeit noch hohe Investitionskosten", sagte Schneider. "Das sind Kosten, die KMU nicht oder nur mit Mühe tragen können." Schneider rechnet damit, dass die Kosten für private 5G-Campusnetze und entsprechende Endgeräte in den kommenden Jahren fallen. Das Ministerium für Wirtschaft Baden-Württemberg fördert das Transferzentrum 5G4KMU mit rund 5,9 Millionen Euro.

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