• IT-Karriere:
  • Services:

Fraunhofer-Institut IDMT: Das Auto der Zukunft soll hören

Autonom fahrende Autos müssen nach Ansicht des Fraunhofer-Instituts in Zukunft nicht nur sehen, sondern auch hören können. Dazu hat das Oldenburger Institut eine akustische Ereigniserkennung entwickelt.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Modifizierte Dachfinne zur Erprobung von Akkustiksensoren
Modifizierte Dachfinne zur Erprobung von Akkustiksensoren (Bild: Fraunhofer IDMT/Hannes Kalter)

In die Dachfinne eines Autos, in der normalerweise Antennen untergebracht werden, haben Forscher des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medientechnologie IDMT eine akustische Ereigniserkennung eingebaut. Damit kann das Fahrzeug hören, was um es herum passiert.

Stellenmarkt
  1. RSG Group GmbH, Berlin
  2. Hays AG, Bensheim

Autonome Fahrzeuge werden zwar mit großem Aufwand so ausgerüstet, dass sie ihre Umwelt mit Sensoren wahrnehmen. Diese verschaffen ihnen ein räumliches Abbild, das sie analysieren müssen. Hören können sie bisher jedoch nicht: Kameras, Lidar und Radar erfassen keine Töne. Außengeräusche sollten künftig ebenfalls aufgenommen und ausgewertet werden, erklärten die Forscher am Fraunhofer IDMT in Oldenburg.

"Für autonome Fahrzeuge existieren externe akustische Wahrnehmungssysteme bisher nicht, trotz ihres hohen Anwendungspotenzials. Sie signalisieren beispielsweise im Bruchteil einer Sekunde, wenn ein Fahrzeug mit eingeschaltetem Martinshorn naht. So weiß das autonome Fahrzeug, das es ausweichen muss, damit eine Rettungsgasse gebildet werden kann", sagte Danilo Hollosi, Gruppenleiter Akustische Ereignisdetektion am IDMT. Eingebaut werden die Sensoren in der Dachfinne des Autos.

Mit speziellen Algorithmen können die Forscher lokalisieren, woher der Ton kommt, auch wenn es sich wie im Fall des Rettungswagens um eine bewegliche Schallquelle handelt. Um die Töne einzuordnen, werden KI-basierte Algorithmen eingesetzt, die mit unterschiedlichen Geräuschen trainiert werden. Mitte des Jahrzehnts sollen den Forschern zufolge erste Prototypen mit Industriepartnern realisiert werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-27%) 14,50€
  2. (-44%) 13,99€
  3. 7,99€

Dwalinn 07. Feb 2020

xD YMMD

ibsi 04. Feb 2020

Da reagiert weder der Fahrer, noch das Auto drauf :D

Lady Fartalot 04. Feb 2020

Genau das meinte ich ja.


Folgen Sie uns
       


Neue Funktionen in Android 11 im Überblick

Wir stellen die neuen Features von Android 11 kurz im Video vor.

Neue Funktionen in Android 11 im Überblick Video aufrufen
Coronavirus und Karaoke: Gesang mit Klang trotz Gesichtsvorhang
Coronavirus und Karaoke
Gesang mit Klang trotz Gesichtsvorhang

Karaokebars sind gefährliche Coronavirus-Infektionsherde. Damit den Menschen in Japan nicht ihr Hobby genommen wird, gibt es nun ein System, das auch mit Mundschutz gute Sounds produzieren soll.
Ein Bericht von Felix Lill

  1. Corona Gewerkschaft sieht Schulen schlecht digital ausgestattet
  2. Corona Telekom und SAP sollen europaweite Warn-Plattform bauen
  3. Universal Kinofilme kommen früher ins Netz

Pixel 4a im Test: Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger
Pixel 4a im Test
Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger

Google macht mit dem Pixel 4a einiges anders als beim 3a - und eine Menge richtig, unter anderem beim Preis. Im Herbst sollen eine 5G-Version und das Pixel 5 folgen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Google stellt das Pixel 4 ein
  2. Android Googles Dateimanager erlaubt PIN-geschützten Ordner
  3. Google Internes Dokument weist auf faltbares Pixel hin

Threat-Actor-Expertin: Militärisch, stoisch, kontrolliert
Threat-Actor-Expertin
Militärisch, stoisch, kontrolliert

Sandra Joyces Fachgebiet sind Malware-Attacken. Sie ist Threat-Actor-Expertin - ein Job mit viel Stress und Verantwortung. Wenn sie eine Attacke einem Land zuschreibt, sollte sie besser sicher sein.
Ein Porträt von Maja Hoock

  1. Emotet Die Schadsoftware Trickbot warnt vor sich selbst
  2. Loveletter Autor des I-love-you-Virus wollte kostenlos surfen
  3. DNS Gehackte Router zeigen Coronavirus-Warnung mit Schadsoftware

    •  /