Abo
  • Services:

Fraunhofer-Institut: Berliner 5G-Forscher geben Fördergeld für Glasfaser aus

Grundlage für 5G-Forschung ist eine ausreichende Glasfaseranbindung. Gebaut wird nun in Berlin mit Lichtwellenmultiplexing eine 100-Gigabit-pro-Sekunde-Verbindung für zwei Fraunhofer-Institute.

Artikel veröffentlicht am ,
Übergabe des Zuwendungsbescheides für die 5G-Forschung durch die Staatssekretäre Björn Böhning (links) und Steffen Krach (rechts) an Fraunhofer FOKUS-Institutsleiter Manfred Hauswirth.
Übergabe des Zuwendungsbescheides für die 5G-Forschung durch die Staatssekretäre Björn Böhning (links) und Steffen Krach (rechts) an Fraunhofer FOKUS-Institutsleiter Manfred Hauswirth. (Bild: Fraunhofer FOKUS)

Zwei Fraunhofer Institute geben 800.000 Euro für die Inbetriebnahme einer Glasfaserleitung zur 5G-Forschung aus. Das gab die Senatskanzlei-Wissenschaft und Forschung in Berlin bekannt. Mit der Glasfaserleitung wird eine Verbindung zwischen dem Fraunhofer FOKUS und dem Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut (HHI) hergestellt.

Stellenmarkt
  1. Flughafen Stuttgart GmbH, Stuttgart
  2. Allplan Development Germany GmbH, München

Die Verbindung wird mittels Lichtwellenmultiplexing hergestellt. Im Glasfaserkabel können pro Farbe 100 Gigabit pro Sekunde übertragen werden. Die Wissenschaftler wollen jedoch mehr als 100 Gigabit übertragen. Deshalb werden die Lichtwellenlängen (Farben) gebündelt, parallel übertragen und an Verteilerstationen wieder gesplittet. Dieses Verfahren ermöglicht Fraunhofer FOKUS nicht nur eine Kopplung mit dem HHI, sondern auch mit anderen Fraunhofer-Instituten und über die Stadtgrenze hinaus mit weiteren Partnern, um neue Netzfunktionalitäten und Produkte auf 5G-Basis und darüber hinaus zu testen.

Die Verbindung ist Voraussetzung für eine geplante Testumgebung für den nächsten Mobilfunkstandard 5G. Die Glasfaserleitung wird auch Teil des Transferzentrums Internet of Things (IoT) des Fraunhofer Leistungszentrums Digitale Vernetzung, das ebenfalls durch das Land gefördert wird. Der Chef der Senatskanzlei und Staatssekretär für Medien, Björn Böhning, und der Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung, Steffen Krach, übergaben den Zuwendungsbescheid für die Inbetriebnahme und die zugehörige Infrastruktur.

Böhning sagte: "Berlin will erste 5G-Stadt Deutschlands werden. Auf diesem Weg braucht es gute und verlässliche Akteure. Der heute übergebene Zuwendungsbescheid ist also eine gute und wichtige Investition in die Zukunft unserer Stadt und unseres Landes." Der geschäftsführende Institutsleiter des Fraunhofer FOKUS, Professor Manfred Hauswirth, erläuterte: "Das Testfeld kann projektgebunden auch von der Initiative 5G Berlin für weitere Forschungs- und Entwicklungs-Aktivitäten genutzt werden."

Im Dezember 2015 war angekündigt worden, dass das 5G-Netz zunächst in ausgewählten Testgebieten errichtet werden könne, etwa im Cleantech-Businesspark Berlin-Marzahn, auf dem Campus Charlottenburg, im Umfeld des ehemaligen Flughafens Tempelhof, auf dem Autobahnabschnitt, der den künftigen Flughafen BER mit der Innenstadt verbindet, und auf dem Gelände des bisherigen Flughafens TXL. Nach erfolgreicher Testphase soll die neue Technologie in einem zweiten Schritt auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet werden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 295,99€ (Vergleichspreis 335€) - Aktuell günstigste 2-TB-SSD!
  2. (u. a. SimCity 4 Deluxe Edition für 2,19€ und The Witcher 3 Wild Hunt für 13,49€)
  3. 35,99€
  4. 219,90€ + Versand (Vergleichspreis ca. 245€)

chewbacca0815 02. Mär 2018

Sowas gibt's auch nur in Berlin ...


Folgen Sie uns
       


HTC U12 Life - Hands on (Ifa 2018)

HTC hat mit dem U12 Life ein neues Mittelklasse-Smartphone vorgestellt, das besonders durch die gravierte Glasrückseite auffällt. Golem.de konnte sich das Gerät vor dem Marktstart anschauen.

HTC U12 Life - Hands on (Ifa 2018) Video aufrufen
Apple: iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
Apple
iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht

Apple verdoppelt das iPhone X. Das Modell iPhone Xs mit 5,8 Zoll großem Display ist der Nachfolger des iPhone X und das iPhone Xs Max ist ein Plus-Modell mit 6,5 Zoll großem Display. Die Gehäuse sind sogar salzwasserfest und überstehen auch Bäder in anderen Flüssigkeiten.

  1. Apple iPhone 3GS wird in Südkorea wieder verkauft
  2. Drosselung beim iPhone Apple zahlt Kunden Geld für Akkutausch zurück
  3. NFC Yubikeys arbeiten ab sofort mit dem iPhone zusammen

Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten
  3. XMM 7560 Intel startet Serienfertigung für iPhone-Modem

    •  /