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Fraunhofer Institut: 5G-Netz an Technischer Universität Berlin eingeschaltet

Das 5G-Stand-alone-Netz nutzt das 3,7 GHz-Band.

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5G vom Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut in Berlin
5G vom Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut in Berlin (Bild: Fraunhofer Heinrich Hertz Institut)

Auf dem Gelände der Technischen Universität Berlin in Berlin-Charlottenburg wurde ein öffentlich zugängliches 5G-Testfeld in Betrieb genommen. Das gaben die Betreiber, das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut (HHI) und der Verein Innovationscluster 5G Berlin, am 24. September 2020 bekannt. "Das 5G-Testfeld ist ein wichtiger Erfolg für den Standort Berlin, denn es handelt sich um ein solides 5G-Stand-alone-Netz, das keine Unterstützung durch das LTE-Kernnetz benötigt", sagte Slawomir Stanczak, Abteilungsleiter Wireless Networks am Fraunhofer HHI.

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Bei den im Rahmen des Testfelds verwendeten Funkzellen handelt es sich um 5G-Makrozellen in Kombination mit kleineren Funkzellen. Das Netz nutzt das 3,7 GHz-Band, das in Deutschland für den Betrieb von Campusnetzen vorgesehen ist. Eine Übertragungsbandbreite von 80 MHz, Beamforming und adaptive Multi-User-MIMO-Antennentechnologie mit 64 Elementen zeichnen das Netz aus. Das RAN (Radio Access Network kommt von Nokia.

Die Kernnetz-Software (5G Core) wird vom Berliner Unternehmen Ng4T bereitgestellt. Sie unterstützt Network Slicing und die Orchestrierung von Netzwerkdiensten. So lassen sich mehrere Netzinstanzen emulieren, so dass auch Roaming zwischen öffentlichen Netzen und Campusnetzen simuliert werden kann. Die Integration von Kernnetz und Funkzugangsnetz (5G RAN) wurde mit kommerziellen Endgeräten auf den Standard 3GPP Release 15 SA geprüft, erklären die Betreiber.

5G: Verkehrssteuerung durch Sensorik

Es geht um Verkehrssteuerung durch Sensorik. Weiterhin ist die Unterstützung von automatisiertem Fahren durch neuartige Assistenzsysteme ein wichtiges Forschungsfeld. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, Industrie-Campusnetze für die funkbasierte Steuerung industrieller Prozesse innerhalb von Fabriken zu testen. Zudem sollen auf dem Testfeld neue Netzsteuerungsverfahren entwickelt werden, die mit künstlicher Intelligenz arbeiten.

Eine der Technologien, die laut Angaben der TU Berlin demonstriert werden soll, ist die cloudbasierte Ansteuerung von kleinen Funkzellen.

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