Abo
  • Services:

Fraunhofer HHI: Daten mit 3 GBit/s aus LED-Lampen

Deutschen Wissenschaftlern ist es gelungen, die Bandbreite von Datenübertragungen mit sichtbarem Licht zu steigern. Deckenleuchten oder auch Straßenlampen sollen so bis zu 3 Gigabit pro Sekunde auf einen Empfänger strahlen können.

Artikel veröffentlicht am ,
Car-to-X-Kommunikation mittles Straßenlampen
Car-to-X-Kommunikation mittles Straßenlampen (Bild: Fraunhofer HHI)

Forscher des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts (HHI) haben neue Ansteuerungselektronik für herkömmliche LED-Leuchtmittel entwickelt. Die laut dem HHI bereits patentierte Technik soll die Bandbreite von per Licht übertragenen Daten deutlich steigern.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Bonn
  2. Autobahndirektion Südbayern, München

Bisher hatten das HHI und andere Forscher schon theoretische Bandbreiten von 1 Gigabit pro Sekunde unter Laborbedingungen und praktische Anwendungen mit 500 Megabit pro Sekunde demonstriert. Nun soll es aber 1 GBit/s pro Farbkanal einer LED sein. Da handelsübliche LEDs, wie sie auch zur Raumbeleuchtung eingesetzt werden, in der Regel mit drei Farbkanälen arbeiten, ergeben sich 3 GBit/s. Die Steigerung der Bandbreite war möglich, weil das Pulsieren des Lichts, das von Menschen nicht wahrgenommen werden soll, nun mit 180 statt 30 Megahertz erfolgt.

Nicht nur für die Datenübertragung zu Hause, sondern auch für andere Anwendungen sieht das HHI Anwendungsmöglichkeiten. Einer schematischen Grafik des Instituts zufolge sollen unter anderem Fahrzeuge von Straßenlampen mit Daten versorgt werden können, wenn diese an einer Kreuzung kurz warten. Auch wo Funkübertragungen andere Geräte stören könnten, wie beispielsweise in Operationssälen, soll der Versand per Licht möglich werden. Ebenso sollen die Punkt-zu-Punkt-Verbindungen bei Messeständen eingesetzt werden, wo das Funkspektrum häufig überlaufen ist.

Die meist als Visible Light Communications (VLC) oder Li-Fi bezeichnete Technik wird seit einigen Jahren von vielen Forschungsgruppen entwickelt und soll nicht mit proprietären Produkten enden. Daher gibt es, ähnlich wie bei WLAN, auch bereits einen ersten IEEE-Standardentwurf, der die Nummer 802.15.7 trägt. Die neue LED-Ansteuerung will das HHI auf der Fiber Optics Expo in Tokio ab dem 10. April 2013 vorstellen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 389€ (Vergleichspreis 488€)
  2. 99,99€ + USK-18-Versand (Die Bestellbarkeit könnte sich jederzeit ändern bzw. kurzfristig...
  3. 587,37€ für Prime-Mitglieder (Vergleichspreis 696,11€)
  4. 529€ (Bestpreis!) - Das Galaxy Tab E erhalten Sie im Rahmen der Superdeals-Aktion von Samsung.

Kaiser Ming 08. Apr 2013

?? sry aber keine Ahnung was du sagen willst die Rede war von Strassenlaternen...

nie (Golem.de) 08. Apr 2013

"Der Golem Autor" bin ich, und ich habe es in einem anderen Thread bereits korrigiert ;)

Q_2 08. Apr 2013

Dieser Satz hier stimmt leider auch nicht: "Da handelsübliche LEDs, wie sie auch zur...

M.P. 08. Apr 2013

auf dem Foto: Das erinnert doch irgenwie an "Blues Brothers" ;-) "Die Baaaand..."


Folgen Sie uns
       


i-Cristal autonomer Bus - Interview (englisch)

Der nächste Schritt steht an: Der französische Verkehrsbetrieb plant einen Test mit einem autonom fahenden Bus. Er soll Anfang 2020 in einer französischen Großstadt im normalen Verkehr fahren.

i-Cristal autonomer Bus - Interview (englisch) Video aufrufen
Amazon Alexa: Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
Amazon Alexa
Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass

Amazon hat einen Subwoofer speziell für Echo-Lautsprecher vorgestellt. Damit sollen die eher bassarmen Lautsprecher mit einem ordentlichen Tiefbass ausgestattet werden. Zudem öffnet Amazon seine Multiroom-Musikfunktion für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller.

  1. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  2. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark
  3. Alexa-Soundbars im Test Sonos' Beam und Polks Command Bar sind die Klangreferenz

Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

    •  /