• IT-Karriere:
  • Services:

Fraunhofer SIT: Metaminer soll datensammelnde Apps aufdecken

Trackingschutz für Apps - das will ein Fraunhofer-Institut bald anbieten. Ein erster Prototyp von Metaminer existiert bereits und soll auch ohne Rooten des Smartphones einen guten Schutz bieten.

Artikel veröffentlicht am ,
Metaminer soll Smartphones schützen.
Metaminer soll Smartphones schützen. (Bild: Fraunhofer)

Das Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) arbeitet an einer App, die Nutzern in Zukunft mehr Informationen über den Netzwerkverkehr von Apps auf dem Smartphone zeigen soll. Mit Metaminer soll es dann, ähnlich wie mit Browser-Plugins, möglich sein, Trackernetzwerke sichtbar zu machen, die in Apps eingebaut sind.

Stellenmarkt
  1. Universitätsklinikum Frankfurt, Frankfurt am Main
  2. neam IT-Services GmbH, Paderborn

Viele Apps, so Fraunhofer, "spionieren ihre Nutzer aus, sammeln Daten und kommunizieren heimlich mit Drittservern." Viele Apps würden zudem Bibliotheken verwenden, die detaillierte Informationen über Nutzer sammeln. Damit könnten zwar auch sinnvolle Daten über Nutzergewohnheiten gewonnen werden, viele würden die Informationen aber auch an Werbenetzwerke weiterverkaufen. Immer wieder tauchen gerade in Anwendungen für Kinder problematische Komponenten auf.

App-Tracking wird bislang nur wenig untersucht

"Verstecktem Tracking in mobilen Apps wurde bisher nur wenig Beachtung geschenkt, so dass sich App-Nutzer oft nicht bewusst sind, zu welchen Werbenetzen bzw. bösartigen Internetbereichen das Smartphone im Verborgenen Onlineverbindungen aufbaut", erläutert Hervais Simo Fhom. Das von Fraunhofer durchgeführte Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert.

Die von Fraunhofer bald angebotene App soll ohne Rooten des Gerätes auskommen und Tracking durch Apps effektiv verhindern. Dabei werden die Daten nach Angaben des Herstellers nur auf dem Gerät analysiert. Auch verschlüsselte Datenströme sollen nicht geöffnet werden, sondern lediglich anhand der Metadaten untersucht werden - also etwa, ob eine App mit einer bekannten Command-and-Control-Domain einer Malware kommuniziert.

Der Prototyp der App wurde für Android entwickelt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 2100,00€
  2. 299,00€
  3. 194,99€

moepmoep 23. Nov 2017

Das ist mMn eine gute Anleitung, wenn man Netguard einrichten will. https://www.kuketz...

duseldude 22. Nov 2017

hehehe das mit den kryptischen Symbolen auf Papier malen.. alles muss man lernen...


Folgen Sie uns
       


Galaxy Fold im Test

Das Galaxy Fold ist Samsungs erstes Smartphone mit faltbarem Display. Die Technologie ist spannend, im Alltag nervt uns das ständige Auf- und Zuklappen aber etwas.

Galaxy Fold im Test Video aufrufen
Jobs: Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)
Jobs
Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)

Die Hälfte aller Gamer ist weiblich. An der Entwicklung von Spielen sind aber nach wie vor deutlich weniger Frauen beteiligt.
Von Daniel Ziegener

  1. Medizinsoftware Forscher finden "rassistische Vorurteile" in Algorithmus
  2. Mordhau Toxische Spieler und Filter für Frauenhasser

Macbook Pro 16 Zoll im Test: Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn
Macbook Pro 16 Zoll im Test
Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn

Keine Butterfly-Tastatur mehr, eine physische Escape-Taste, dünnere Displayränder: Es scheint, als habe Apple beim Macbook Pro 16 doch auf das Feedback der Nutzer gehört und ist einen Schritt zurückgegangen. Golem.de hat sich angeschaut, ob sich die Änderungen auch lohnen.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Audioprobleme Knackgeräusche beim neuen Macbook Pro 16 Zoll
  2. iFixit Kleber und Nieten im neuen Macbook Pro 16 Zoll
  3. Macbook Pro Apple gibt fehlerhafte Butterfly-Tastatur auf

Cloud Gaming im Test: Leise ruckelt der Stream
Cloud Gaming im Test
Leise ruckelt der Stream

Kurz vor Weihnachten werben Dienste wie Google Stadia und Playstation Now um Kunden - mit noch nicht ganz perfekter Technik. Golem.de hat Cloud Gaming bei mehreren Anbietern ausprobiert und stellt Geschäftsmodelle und Besonderheiten vor.
Von Peter Steinlechner

  1. Apple und Google Die wollen nicht nur spielen
  2. Medienbericht Twitch plant Spielestreaming ab 2020
  3. Spielestreaming Wie archiviert man Games ohne Datenträger?

    •  /