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Hochautomatisierter Kleinbus auf dem Gelände des Flughafens Frankfurt
Hochautomatisierter Kleinbus auf dem Gelände des Flughafens Frankfurt (Bild: Foto: Fraport AG, Stefan Rebscher)

Fraport: Autonomer Bus im dichten Verkehr auf dem Flughafen

Hochautomatisierter Kleinbus auf dem Gelände des Flughafens Frankfurt
Hochautomatisierter Kleinbus auf dem Gelände des Flughafens Frankfurt (Bild: Foto: Fraport AG, Stefan Rebscher)

Die R+V-Versicherung und Fraport testen auf dem Gelände Flughafen Frankfurt einen kleinen autonomen Elektrobus, der nicht etwa auf einem abgesperrten Gelände, sondern auf einer belebten Straße fährt. Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine öffentliche Straße.

Auf dem Gelände des Flughafens Frankfurt wird von der Versicherung R+V und Fraport ein hochautomatisierter Kleinbus ausprobiert.

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"Noch bevor die neue Kfz-Technik mit ihrer komplexen Software und einer Vielzahl von Sensorsystemen und Kameras Standard auf den Straßen ist, wollen wir mit unserem Forschungsprojekt präzise Erkenntnisse zu den Chancen und Risiken autonomer Fahrzeuge gewinnen - und zwar auf Basis eigener Daten," so Norbert Rollinger, Vorstandsvorsitzender der R+V-Versicherung

Die Kleinbusse sollen auf unterschiedlichen Strecken getestet werden: Zunächst auf einer 1,5 Kilometer langen Strecke auf dem Flughafen Frankfurt. Am Ende steht der Einsatz auf öffentlichen Straßen. Noch ist das Zulassungsverfahren dafür aber nicht abgeschlossen.

Der aktuelle Testfeld ist jedoch nicht weniger belebt als eine normale Straße auch. Immerhin fahren rund 2.600 Fahrzeuge an Tor 3 ein und aus. Die Hälfte davon sind LKW. Hier soll also in einem praktisch normalen Straßenszenario mit Fußgängern und den unterschiedlichsten Verkehrsmitteln getestet werden, wie sich der Bus schlägt.

Besonders interessant dürfte für die Versicherung die Antwort auf die Frage sein, welchen Einfluss automatisiertes Fahren auf die Schadenshöhe und Schadenshäufigkeit hat. Bei den Bussen handelt es sich es sich um die schon in vielen Regionen getesteten Elektrobusse des französischen Unternehmens Navya, die mit einem Elektromotor (15 kW) angetrieben werden. Der Bus kann mit einer Akkuladung rund 9 Stunden fahren und kehrt dann an seine Ladestation zurück. Die Umwelt erfasst er mit Lidar und Kameras und nutzt Empfänger für globale Navigationssatellitensysteme, um seine Position zu bestimmen. Ein Aufpasser kann einen Notknopf drücken, um den Bus anzuhalten.

Die Navya-Busse vom Typ Arma werden in mehreren europäischen Städten erprobt. Dabei kam es im schweizerischen Sitten in der Schweiz zu einem Zusammenstoß mit einem Lieferwagen. Die österreichische Stadt Salzburg testet ebenfalls die Fahrzeuge, genauso wie die Berliner Charité.


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chefin 23. Okt 2017

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