Franky Zapata: Raketenmann überquert Ärmelkanal

Im zweiten Versuch hat der französische Extremsportler Franky Zapata den Ärmelkanal zwischen England und Frankreich mit seinem selbst entwickelten Flyboard Air, einem Hoverboard, überflogen.

Artikel veröffentlicht am ,
Franky Zapata auf dem Flyboard Air
Franky Zapata auf dem Flyboard Air (Bild: France3tv)

Nachdem er am 25. Juli 2019 ins Wasser gefallen war, ist Franky Zapata im zweiten Anlauf auf seinem Hoverboard die Überquerung des Ärmelkanals gelungen: Am Vormittag des 4. August flog mit er einem Tankstopp von Sangatte bei Calais in Frankreich nach St. Margaret's Bay bei Dover auf der englischen Seite. Für die etwa 35 Kilometer lange Strecke benötigte er wie erwartet 22 Minuten, denn das Flyboard Air schafft laut seinem Erfinder bis zu 190 km/h. Zapata wurde dabei von drei Hubschaubern begleitet.

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Vor eineinhalb Wochen hatte der als Raketenmann betitelte Zapata bereits einen Versuch an einem historischen Datum gewagt: Der 25. Juli war der 110. Jahrestag des ersten Flugs über den Ärmelkanal. In 37 Minuten überquerte damals der französische Luftfahrtpionier Louis Blériot den Meeresarm mit seinem Eindecker Blériot XI. Anders als Blériot schaffte es Zapata jedoch nicht, nach 18 km missglückte die Landung beim Betankungsmanöver und der Raketenmann fiel ins Wasser. Der 35 kg schwere Spritvorrat hätte auf einem Schiff aufgefüllt werden sollen.

Das Flyboard Air ist kein Hoverboard im klassischen Sinne, sondern es wird von von fünf kleinen Düsentriebwerken mit je 250 PS angetrieben. Zapata steuert sein Fluggerät mit einem Joystick und hat die zweite Hand wenn nötig frei. Große Aufmerksamkeit bekam er am 14. Juli 2019: Er trat bei der Militärparade auf, die jedes Jahr zum französischen Nationalfeiertag abgehalten wird, und schwebte samt Sturmgewehr vor dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron.

Frankreich hat dem 40-jährigen Jetski-Weltmeister im Dezember 2018 eine finanzielle Unterstützung über 1,3 Millionen Euro zugesagt. Franky Zapata will damit ein neues Triebwerk für sein Flyboard Air entwickeln. Laut Frankreichs Verteidigungsministerin Florence Parly könnte das das Fluggerät möglicherweise zukünftig vom Militär eingesetzt werden.

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JackIsBack 06. Aug 2019

Was soll diese Doppelmoral? Deutschland ist einer der größten Waffenhersteller und...

Der Korrektor 05. Aug 2019

Zapata sagt, das geht. Er hat alles redundant.

Anonymer Nutzer 05. Aug 2019

Es ist Rocketman. Warum dürfen die Nordkoreaner(insbesondere der freundlich lächelnde Kim...

Der Korrektor 05. Aug 2019

Wollte ich auch nicht glauben, ein bisschen surfen ergibt zum Beispiel: https://www...



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