Abo
  • Services:
Anzeige
Mit den neuen iPhone- und iPad-Modellen könnte sich einiges ändern.
Mit den neuen iPhone- und iPad-Modellen könnte sich einiges ändern. (Bild: Yasuyoshi Chiba/AFP/Getty Images)

Frankreich: Apple wegen unzulässiger iPhone-Verträge verklagt

Mit den neuen iPhone- und iPad-Modellen könnte sich einiges ändern.
Mit den neuen iPhone- und iPad-Modellen könnte sich einiges ändern. (Bild: Yasuyoshi Chiba/AFP/Getty Images)

Apple ist von Wettbewerbshütern in Frankreich verklagt worden. Der iPhone-Hersteller soll die vier Mobilfunknetzbetreiber des Landes benachteiligt haben. Es droht eine Strafzahlung in Millionenhöhe.

In Frankreich geht das zuständige Finanzministerium gegen Apple vor und hat eine Klage gegen den iPhone-Hersteller eingereicht, wie der französische Nachrichtensender BFM berichtet. Die Wettbewerbshüter haben demnach eine Strafzahlung in Millionenhöhe im Visier. Apple wird vorgeworfen, alle vier französischen Mobilfunknetzbetreiber mit unzulässigen Verträgen benachteiligt zu haben. Die Netzbetreiber hätten die Vorgaben von Apple erfüllen müssen, um iPhones ins Sortiment nehmen zu können.

Anzeige

Netzbetreiber müssen eine Mindestmenge von Apple kaufen

Zweieinhalb Jahre haben die zuständigen Wettbewerbsbehörden in Frankreich die Verträge zwischen Apple und den Mobilfunknetzbetreibern geprüft. Dabei störten sich die Wettbewerbsprüfer an insgesamt zehn Punkten, die gegen Wettbewerbsrecht verstoßen würden. Die Netzbetreiber mussten demnach innerhalb von drei Jahren eine Mindestmenge an Geräten von Apple kaufen, die Preise für die iPhones durften sie aber nicht selbst festlegen, sondern mussten sich an die Vorgaben von Apple halten.

Zudem mussten die Netzbetreiber die Werbekampagnen für das iPhone mitfinanzieren, Einfluss darauf hatten sie dann nicht. Auch die Art der Präsentation des iPhones in den einzelnen Filialen wurde durch Apple vorgegeben. Zudem müssen sich die Netzbetreiber an den Garantiekosten beteiligen. Nur Apple hat das Recht, den geschlossenen Vertrag jederzeit zu kündigen.

Wettbewerbsschützer sehen "deutliches Ungleichgewicht"

Auch die weiteren Regelungen benachteiligten die Netzbetreiber, während Apple sich weitreichende Freiheiten zubillige. Die Wettbewerbshüter sehen daher ein "deutliches Ungleichgewicht" in den Verträgen zwischen Apple und den Netzbetreibern.

Wenn es nach dem französischen Finanzministerium geht, verhängt das Gericht gegen Apple eine Zahlung von insgesamt 48,5 Millionen Euro. Neben einer Strafzahlung von 8 Millionen Euro soll die übrige Zahlung auf die vier französischen Netzbetreiber aufgeteilt werden. Demnach würden 14 Millionen Euro an SFR gehen, Orange bekäme 11,6 Millionen Euro, 8,2 Millionen würde Free Mobile erhalten und Bouygues Telecom 6,7 Millionen Euro bekommen.


eye home zur Startseite
euscorpius 08. Apr 2016

Zitat: "Apple ist von Wettbewerbshütern in Frankreich verklagt worden." (staatliche...

elgooG 08. Apr 2016

Sehe ich auch so. Kein Netzbetreiber kann es sich leisten kein iPhone anzubieten...

make 07. Apr 2016

Das Strafmaß sollte nicht an Wohlstand / Armut ausgemacht werden. Wo wäre sonst das...

Anonymer Nutzer 07. Apr 2016

Als Verbraucher ja. Zwischen Kaufleuten kann das beliebig geregelt werden.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Nürnberg
  2. Jobware Online-Service GmbH, Paderborn
  3. Warner Music Group Germany Holding GmbH, Hamburg
  4. equensWorldline GmbH, Aachen


Anzeige
Top-Angebote
  1. 89,90€ (Vergleichspreis ab 129,84€)
  2. (u. a. Playstation 4 + Spiel + 2 Controller 269,00€, iRobot Roomba 980 nur 777€)

Folgen Sie uns
       


  1. VLC, Kodi, Popcorn Time

    Mediaplayer können über Untertitel gehackt werden

  2. Engine

    Unity bekommt 400 Millionen US-Dollar Investorengeld

  3. Neuauflage

    Neues Nokia 3310 soll bei Defekt komplett ersetzt werden

  4. Surface Studio

    Microsofts Grafikerstation kommt nach Deutschland

  5. Polar

    Fitnesstracker A370 mit Tiefschlaf- und Pulsmessung

  6. Schutz

    Amazon rechtfertigt Sperrungen von Marketplace-Händlern

  7. CPU-Architektur

    RISC-V-Patches für Linux erstmals eingereicht

  8. FSP Hydro PTM+

    Wassergekühltes PC-Netzteil liefert 1.400 Watt

  9. Matebook X und E im Hands on

    Huawei kann auch Notebooks

  10. Celsius-Workstations

    Fujitsu bringt sichere Notebooks und kabellose Desktops



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Google I/O: Google verzückt die Entwickler
Google I/O
Google verzückt die Entwickler
  1. Neue Version im Hands On Android TV bekommt eine vernünftige Kanalübersicht
  2. Play Store Google nimmt sich Apps mit schlechten Bewertungen vor
  3. Daydream Standalone-Headsets auf Preisniveau von Vive und Oculus Rift

Panasonic Lumix GH5 im Test: Die Kamera, auf die wir gewartet haben
Panasonic Lumix GH5 im Test
Die Kamera, auf die wir gewartet haben
  1. Die Woche im Video Scharfes Video, spartanisches Windows, spaßige Switch

Asus B9440 im Test: Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
Asus B9440 im Test
Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
  1. ROG-Event in Berlin Asus zeigt gekrümmtes 165-Hz-Quantum-Dot-Display und mehr

  1. Re: Warum überhaupt VLC nutzen

    ML82 | 06:55

  2. Der W 570 ist leider nicht so kabellos wie der...

    MarioWario | 06:44

  3. Re: Akito Thunder 2 + Macbook

    Dan Koes | 05:56

  4. Re: Für Vermögende die kreativ sein wollen..

    awgher | 05:24

  5. Re: Wannacry? Linux lacht :)

    ArcherV | 04:13


  1. 18:58

  2. 18:20

  3. 17:59

  4. 17:44

  5. 17:20

  6. 16:59

  7. 16:30

  8. 15:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel