Frankfurt: Vodafone startet 5G in einem neuen Frequenzbereich

Vodafone baut Frankfurt am Main in allen Stadtteilen mit 5G in einem LTE-Bereich (Band 3) aus. Dabei braucht man wieder Dynamic Spectrum Sharing (DSS).

Artikel veröffentlicht am ,
5G bei 1,8 GHz
5G bei 1,8 GHz (Bild: Vodafone Deutschland)

Vodafone aktiviert derzeit 150 5G-Antennen an rund 50 Standorten in Frankfurt. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung unter Berufung auf das Unternehmen. Künftig sollen es 100 Antennenstandorte werden, um die Stadt flächendeckend auszuleuchten.

Stellenmarkt
  1. SPS-Programmierer / Softwareentwickler (m/w/d)
    D. Kremer Consulting, Bielefeld
  2. IT-Berater (w/m/d) SAP PltP/SAP PP
    Heraeus Holding GmbH, Hanau
Detailsuche

Laut dem Bericht wird der Bereich bei 1,8 Gigahertz erstmals von dem Mobilfunkbetreiber für 5G eingesetzt. Ein Frequenzbereich wurde von der Bundesnetzagentur bereits im April und Mai 2010 versteigert. Hier setzt Vodafone bisher in Städten LTE Band 3 ein. Angaben zu den erreichten Datenraten wurden von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nicht gemacht.

Dabei kommt in Frankfurt Dynamic Spectrum Sharing (DSS) zum Einsatz, um den gleichzeitigen Betrieb von LTE und 5G in der Funkzelle zu ermöglichen. Verglichen mit dem statischen Refarming erlaubt DSS die Einführung von 5G auf bisher betriebenen Frequenzen mit geringerem Einfluss auf die LTE-Datenraten und Zellkapazitäten als die Teilreservierung von Frequenzen für 5G NR in einem gegebenen Band. Doch DSS hat Overheads und vermindert im Vergleich zum ausschließlichen LTE- oder 5G-NR-Betrieb im gleichen Band sowohl die Kapazität als auch die Peak-Datenrate.

Vodafone setzte bisher beim 5G-Ausbau auf den 700-MHz-Bereich, der zuvor für das digitale terrestrische Fernsehen DVB-T diente und im Jahr 2015 für rund 5 Milliarden Euro versteigert wurde. Hier sind mit 5G Datenübertragungsraten von ungefähr 130 MBit/s (B20+N28) möglich. Diese Frequenz reicht jedoch weiter ins Land hinein und kommt besser in die Häuser. In diesem Jahr wird Vodafone die Mobilfunktechnologie an fast 8.000 Antennen aktivieren.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Musterfeststellungsklage
Parship kann eine Kündigungswelle erwarten

Die Verbraucherzentrale ruft zur Kündigung bei Parship und zur Teilnahme an einer Musterfeststellungsklage auf. Doch laut Betreiber PE Digital ist das aussichtslos.

Musterfeststellungsklage: Parship kann eine Kündigungswelle erwarten
Artikel
  1. Open Source: Antworten Sie innerhalb von 24 Stunden
    Open Source
    "Antworten Sie innerhalb von 24 Stunden"

    Die E-Mail eines großen Konzerns an den Entwickler von Curl zeigt wohl eher aus Versehen, wie problematisch das Verhältnis vieler Firmen zu Open-Source-Software ist.

  2. Raumfahrt: US-Weltraumstreitkräfte starten zwei Spionagesatelliten
    Raumfahrt
    US-Weltraumstreitkräfte starten zwei Spionagesatelliten

    Was können denn andere Satelliten im geostationären Orbit? Fliegen wir hin und schauen nach.

  3. Elektro-Pick-up: Neuer Tesla-Cybertruck-Prototyp gefilmt
    Elektro-Pick-up
    Neuer Tesla-Cybertruck-Prototyp gefilmt

    In einem Video wird ein neuer Cybertruck-Prototyp von Tesla im Detail gezeigt. Es stammt vermutlich aus der Gigafactory in Texas.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3070 Ti 8GB 1.039€ • RX 6900XT 16 GB für 1.495€ • Acer Curved Gaming-Monitor 27" 259€ • RX 6800XT 16GB 1.229€ • Corsair 16GB DDR4-4000 111,21€ • 10% auf Gaming bei Ebay (u. a. Gigabyte 34" Curved UWQHD 144Hz 429,30€) • Razer Gaming-Stuhl 179,99€ [Werbung]
    •  /