Abo
  • Services:
Anzeige
Owncloud-Gründer Frank Karlitschek verlässt das Unternehmen.
Owncloud-Gründer Frank Karlitschek verlässt das Unternehmen. (Bild: Christian Schmidt-David/Golem.de)

Frank Karlitschek: Owncloud-Gründer und -Technikchef verlässt das Unternehmen

Owncloud-Gründer Frank Karlitschek verlässt das Unternehmen.
Owncloud-Gründer Frank Karlitschek verlässt das Unternehmen. (Bild: Christian Schmidt-David/Golem.de)

Der Gründer des Owncloud-Projekts Frank Karlitschek hat das gleichnamige Unternehmen verlassen. Karlitschek war bisher dessen Technikchef und gibt moralische Gründe für seinen Ausstieg an. Das Community-Projekt will der Entwickler aber vorerst weiter leiten.

Vor etwa sechs Jahren hat Frank Karlitschek das Owncloud-Projekt mit dem Ziel gegründet, eine freie Alternative zu proprietären Lösungen wie Dropbox zu schaffen und Nutzern es damit zu ermöglichen, die Hoheit über ihre Daten zu behalten. Karlitschek hat nun bekanntgegeben, dass er das von ihm mitgegründete Owncloud-Unternehmen verlassen hat. Karlitschek war dort als Technikchef verantwortlich für die Entwicklung der Software.

Anzeige

In dem Blogeintrag, in dem Karlitschek seine Entscheidung veröffentlicht hat, schreibt er, dass die Produktentwicklung in den vergangenen Jahren sehr gut verlaufen sei. Darüber hinaus hebt er vor allem die gute Zusammenarbeit der Gemeinschaft unabhängiger Entwickler mit dem Unternehmen hervor. Die Community sei enorm gewachsen und die Balance zwischen beiden Seiten "im Großen und Ganzen nicht schlecht" gewesen.

Ausstieg ist moralisch motiviert

"Wir haben etwas gebaut, das Menschen mögen, benutzen wollen und kaufen", resümiert er die positive Entwicklung von Owncloud. Dass Karlitschek das Unternehmen nun aber dennoch verlässt, hat offenbar persönliche Gründe. Denn aus seiner Sicht hätten einige Erfahrungen mit dem Unternehmen zu "sehr schwierigen Situationen" geführt. Er habe sich deshalb insbesondere einige moralische Fragen des Miteinanders aus Community und Unternehmen oder auch der strategischen Ausrichtung gestellt.

Seine Antwort auf diese Überlegungen ist nun der Ausstieg aus dem Owncloud-Unternehmen. Dies sei zwar eine Veränderung, aber keineswegs eine schlechte. Karlitschek werde zudem weiterhin als Projektleiter der Community-Entwicklung agieren, sofern die Gemeinschaft dem nicht widerspricht.

Außerdem macht Karlitschek in seinem Blog bereits vage Andeutungen über eine Zukunft im Zusammenhang mit Owncloud. Er könne zwar noch nichts verraten, aber "die Reise sei noch nicht beendet". Und Owncloud habe "gewaltiges Potenzial und ist ein Open-Source-Projekt, das durch die AGPL geschützt ist". Diese Ausführungen könnten dafür sprechen, dass Karlitschek eventuell plant, Owncloud weiter kommerziell zu vermarkten, nur eben anders als bisher.


eye home zur Startseite
M.P. 29. Apr 2016

Bei dem Satz muss ich schlucken. Ist in ähnlicher Form auch immer ein dankbares Argument...

nw42 28. Apr 2016

ev. weil es nicht "seinen Laden" ist? Er ist dort nur Technikchef, und die...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. DRÄXLMAIER Group, Vilsbiburg bei Landshut
  2. Bosch Software Innovations GmbH, Berlin
  3. BODYCOTE Deutschland GmbH, Düsseldorf
  4. über Ratbacher GmbH, Karlsruhe


Anzeige
Top-Angebote
  1. 28,99€
  2. 189,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Arrow Launcher 3.0

    Microsofts Android-Launcher braucht weniger Energie und RAM

  2. Die Woche im Video

    Angeswitcht, angegriffen, abgeturnt

  3. Hardlight VR Suit

    Vibrations-Weste soll VR-Erlebnis realistischer machen

  4. Autonomes Fahren

    Der Truck lernt beim Fahren

  5. Selektorenaffäre

    BND soll ausländische Journalisten ausspioniert haben

  6. Kursanstieg

    Bitcoin auf neuem Rekordhoch

  7. Google-Steuer

    Widerstand gegen Leistungsschutzrecht auf EU-Ebene

  8. Linux-Kernel

    Torvalds droht mit Nicht-Aufnahme von Treibercode

  9. Airbus A320

    In Flugzeugen wird der Platz selbst für kleine Laptops knapp

  10. Urheberrecht

    Marketplace-Händler wegen Bildern von Amazon bestraft



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Limux: Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
Limux
Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
  1. Limux München prüft Rückkehr zu Windows
  2. Limux-Projekt Windows könnte München mehr als sechs Millionen Euro kosten
  3. Limux Münchner Stadtrat ignoriert selbst beauftragte Studie

Wacoms Intuos Pro Paper im Test: Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
Wacoms Intuos Pro Paper im Test
Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
  1. Wacom Brainwave Ein Graph sagt mehr als tausend Worte
  2. Canvas Dells Stift-Tablet bedient sich bei Microsoft und Wacom
  3. Intuos Pro Wacom verbindet Zeichentablet mit echtem Papier

Bundesnetzagentur: Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
Bundesnetzagentur
Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
  1. My Friend Cayla Eltern müssen Puppen ihrer Kinder zerstören
  2. Matoi Imagno Wenn die Holzklötzchen zu dir sprechen
  3. Smart Gurlz Programmieren lernen mit Puppen

  1. Re: Und? Dafür sind sie da.

    bombinho | 14:35

  2. Re: Sicher nicht

    Milber | 14:34

  3. Re: warum ist eure hauptseite nicht erreichbar?

    Midian | 14:32

  4. Re: Hätte Windows Phone so ausgesehen, wäre es...

    Hartz4 Rockt | 14:31

  5. Re: Etwas bizarres Urteil--

    scrumdideldu | 14:29


  1. 11:57

  2. 09:02

  3. 18:02

  4. 17:43

  5. 16:49

  6. 16:21

  7. 16:02

  8. 15:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel