Frank Karlitschek: Nextcloud-Gründer gewinnt Preis und stiftet Diversity-Fonds

Der Gründer der Projekte Owncloud und Nextcloud, Frank Karlitschek, bekommt einen Preis für Fortschritt und Technik. Das Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro wird für eine Diversitätsinitiative genutzt. Verwaltet wird es vom KDE e. V.

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Nextcloud-Gründer Frank Karlitschek
Nextcloud-Gründer Frank Karlitschek (Bild: Nextcloud)

Vor mehr als acht Jahren hat der Entwickler Frank Karlitschek zusammen mit einigen weiteren Mitstreitern des KDE-Projekts die Open-Source-Alternative Owncloud zu Diensten wie Dropbox geschaffen. Das Kernentwicklerteam um Karlitschek begründete schließlich den Owncloud-Fork Nextcloud, der eine freie Kollaborationsplattform schaffen soll. Für seine Arbeit an diesen Projekten erhält Karlitschek nun den mit 20.000 Euro dotierten Reinhard-von-Koenig-Preis für Fortschritt und Technik, wie Nextcloud mitteilt.

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Das Preisgeld stiftet Karlitschek für eine Diversitätsinitiative, die den Namen Nextcloud Include trägt. Ziel der Initiative sei es, "unterrepräsentierte Gruppen bei der Teilnahme an der globalen Nextcloud-Community zu unterstützen und ein integratives und vielfältiges Umfeld zu fördern, in dem die Community weiterhin zusammenarbeiten und Software auf Weltniveau entwickeln kann". Konkret genutzt werden soll das Geld zunächst für "Mentoring, Reiseunterstützung und Praktika".

"Mit der Spende des Preisgeldes an ein Diversity-Projekt hoffe ich auf die Katalysation einer weiteren Transformation, die diese Gesellschaft benötigt", begründet Karlitschek seine Entscheidung. Laut der Webseite der Include-Initiative sieht sich Nextcloud selbst als "größtenteils technische Gemeinschaft, die versucht, Leuten zu helfen, ein gesellschaftliches und politisches Problem zu lösen". Die Initiative richtet sich wie erwähnt an bisher in dieser Gemeinschaft unterrepräsentierte Gruppen, denen Datenschutz und Privatsphäre ebenso wichtig sind wie dem Nextcloud-Team - unabhängig von den konkreten Fähigkeiten der Einzelnen. Programmieren ist also kein Muss, um von der Initiative profitieren zu können.

Verwaltet werden soll die Initiative ebenso wie die Finanzen über den unabhängigen KDE e. V., aus dem heraus Owncloud und später Nextcloud gewachsen sind. Karlitschek war selbst vor Jahren im Vorstand des Vereins. Die aktuelle Vorstandsvorsitzende des KDE e. V., Lydia Pintscher, sagt dazu: "Für uns ist die Zusammenarbeit mit Nextcloud eine Art Heimkehr, da es eines der erfolgreichsten Projekte ist, die in den vergangenen zehn Jahren aus unserer Community hervorgegangen sind".

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janoP 31. Okt 2018

Das ist jetzt eine Mutmaßung,, und wenn sie stimmt ist das natürlich doof. Ich kann mir...

Abdiel 30. Okt 2018

rt mich der SPON, das Schund- und Hetzblatt? Weil man unsaubere Berichterstattung, egal...



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