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Frank Gotthardt:
Der Compugroup-Gründer und sein rechter Kulturkampf

Tech-Bro-Watchblog
Ein deutscher Tech-Millionär spannt ein populistisches Netzwerk und will die öffentliche Meinung von rechtsaußen beeinflussen.
/ Claudia Zettel
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Julian Reichelt, hier 2023 bei der MMM-Messe in München, ist Chefredakteur und geschäftsführender Direktor der Vius Management SE, in dessen Portal Nius Frank Gotthardt Millionen steckt. (Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images)
Julian Reichelt, hier 2023 bei der MMM-Messe in München, ist Chefredakteur und geschäftsführender Direktor der Vius Management SE, in dessen Portal Nius Frank Gotthardt Millionen steckt. Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images

Mit Medizinsoftware wurde er zum Multimillionär. Nun, da sein Sohn das operative Geschäft bei Compugroup Medical (CGM) übernommen hat, kümmert sich der Unternehmer Frank Gotthardt offenbar um andere Fragen: Wie kann man die öffentliche Meinung am besten vom rechten Rand aus beeinflussen? Welche Mediennetzwerke braucht es dafür? Und wie nützlich sind hierbei (ehemalige) Politiker aus konservativen Kreisen?

Gotthardt, dessen Softwareunternehmen im Jahr 1979 gegründet wurde, wird heute von Beobachtern als "enttäuschter" CDU-Anhänger beschrieben(öffnet im neuen Fenster). Zwar war er selbst nie Mitglied in der Partei, zeigte aber stets eine besondere Nähe, etwa in unterschiedlichen Funktionen beim Wirtschaftsrat der CDU, einer CDU-nahen Lobbyvereinigung.

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