Abo
  • Services:

Frank Appel: Post-Chef schlägt Robotersteuer vor

Wenn Roboter den Menschen Arbeitsplätze wegnähmen, sollte man sie besteuern, sagt der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post, Frank Appel. Bei Arbeit von Menschen könnte hingegen auf die Mehrwertsteuer verzichtet werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Frank Appel
Frank Appel (Bild: Deutsche Post)

Die mit der Digitalisierung und der Industrie 4.0 verbundenen Veränderungen sind nach Ansicht des Chefs der Deutschen Post, Frank Appel, eine Chance - auch wenn Jobs verloren gingen. "Wollen wir denn wirklich auch in 50, 100 Jahren noch Arbeitsplätze anbieten, deren Inhalt darin besteht, einen einzigen Prozessschritt bei der Montage eines Handys zu erledigen?", sagte Appel der Welt am Sonntag. Menschen sollten Aufgaben übernehmen, bei denen sie unentbehrlich seien - etwa Altenpflege.

Stellenmarkt
  1. Lidl Digital, Heilbronn
  2. Robert Bosch GmbH, Abstatt

Appel schlägt vor, eine Robotersteuer auf Produkte zu erheben, die von Robotern zusammengebaut wurden. Damit sollten staatliche Aufgaben finanziert werden. Im Gegenzug solle Arbeit, die von Menschen geleistet wurde, mehrwertsteuerfrei sein. Als Beispiel für eine ähnliche Subvention nannte er den geringeren Mehrwertsteuersatz auf Lebensmittel.

Menschen müssten auch künftig einen regulär entlohnten Job haben können. Man dürfe die Bürger bei der Digitalisierung der Arbeit nicht alleine lassen, sondern müsse Ausbildungs- und Weiterbildungsangebote machen.

Postboten will Appel künftig mit Datenbrillen ausstatten. In den Lagerhallen des Unternehmens würden sie bereits eingesetzt, damit Mitarbeiter Produkte leichter finden könnten. Briefträger in neuen Zustellgebieten könnten sich durch solche Brillen besser zurechtfinden.

In Österreich wird eine Maschinensteuer zur Finanzierung des Sozialsystems seit Jahren diskutiert. Sozialminister Alfred Dallinger formulierte diese bereits in den 1980er Jahren. Die Diskussion darum flammte vor dem Hintergrund der Industrie-4.0-Thematik nun wieder auf. Gewinner einer solchen Wertschöpfungsabgabe wären beschäftigungsintensive Unternehmen, Verlierer Branchen mit hohem Kapitaleinsatz, analysierte der österreichische Kurier.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 49,90€ + 3,99€ Versand (Vergleichspreis 86,80€)
  2. 49,90€ + 5,99€ Versand oder versankostenfrei bei Zahlung mit paydirekt (Bestpreis!)
  3. (Prime Video)
  4. 185€ (Bestpreis!)

DrWatson 16. Jul 2016

Und wo ist das Problem dabei?

DrWatson 16. Jul 2016

Das gilt für jede Steuer.

DrWatson 16. Jul 2016

3 Fragen: 1) Sind Waschsalons Produktionsstätten? 2) Wenn ich zu Hause wasche zerstöre...

goto10 12. Jul 2016

Wer ist "wir" und warum hat sich "wir" nur so verrechnen können? Es ist machbar, wenn...

Prinzeumel 11. Jul 2016

Nein. Das hast du falsch verstanden. Ist ein raumschiff mit forschungsauftrag und...


Folgen Sie uns
       


Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test

Im analogen Zeitalter waren Mittelformatkameras meist recht klobige Geräte, die vor allem Profis Vorteile boten. Einige davon sind im Zeitalter der Digitalfotografie obsolet. In Sachen Bildqualität sind Mittelformatkameras aber immer noch ganz weit vorn, wie wir beim Test der Fujifilm GFX 50S und Hasselblad X1D herausgefunden haben.

Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test Video aufrufen
Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. ID Buzz und Crozz Volkswagen will Elektroautos in den USA bauen
  2. PFO Pininfarina plant Elektrosupersportwagen mit 400 km/h
  3. Einride Holzlaster T-Log fährt im Wald elektrisch und autonom

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Künstliche Intelligenz Vages wagen
  2. KI Mit Machine Learning neue chemische Reaktionen herausfinden
  3. Elon Musk und Deepmind-Gründer Keine Maschine soll über menschliches Leben entscheiden

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

    •  /