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Francois Piednoël
Francois Piednoël (Bild: Francois Piednoël)

Francois Piednoël: Principal Engineer verlässt Intel

Francois Piednoël
Francois Piednoël (Bild: Francois Piednoël)

Nach fast 20 Jahren hört Francois Piednoël bei Intel auf. Der Franzose war als Principal Engineer für CPUs für den Pentium III bis hin zu den Core X mitverantwortlich. Piednoël war strikt gegen Overclocking, künftig wird er wohl im KI-Bereich arbeiten.

Francois Piednoël hat per Twitter bekanntgegeben, dass er Intel auf eigenen Wunsch verlässt. Mit ihm verliert der Hersteller seinen bisherigen Principal Engineer und Senior Performance Analyst, der maßgeblich an der Hard- und Software-Optimierung von Intels CPU-Architekturen beteiligt war.

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Zu Piednoëls wichtigsten Maßnahmen gehörte die Ablösung der Netburst-Technik der Pentium 4 durch die Core-Mikroarchitektur, welche die heutige Dominanz Intels im x86-Sektor drastisch beschleunigte. Er setzte sich überdies dafür ein, dass CPUs nicht übertaktet werden sollen und unterband den Verkauf von Engineering Samples, obgleich diese Teil von Intels Marketing waren.

Knapp 20 Jahre bei Intel

Seit 1997 arbeitete Piednoël für Intel, angefangen mit dem Katmai, dem ersten Pentium III. In den Folgejahren befasste er sich mit Conroe (Core 2 mit 65 nm) und Penryn (Core 2 mit 45 nm). Mit Letzterer hielt die SSE-4.1-Befehlssatzerweiterung Einzug in Intels Prozessoren - um SIMDs kümmerte sich Piednoël bis zuletzt. Er optimierte Code von 64 Bit Breite in den 2000er Jahren bis hin zu 512 Bit Breite bei den aktuellen AVX-512-Instruktionen in Skylake-SP (Xeon Scalable Processors) und Skylake-X (Core X). Dazwischen gehörten auch Nehalem mit integriertem Speichercontroller und alle folgenden Generationen - von Sandy Bridge bis Kaby Lake - zu seinen Aufgaben.

Piednoël war darüber hinaus stark in Android-Optimierungen bei Intel involviert und arbeitete eng mit Franck Delattre zusammen, dem französischen Entwickler von CPU-Z. Seinen Andeutungen bei Twitter zufolge wird sich Piednoël künftig verstärkt mit künstlicher Intelligenz befassen, zur direkten Konkurrenz kann er wegen seines Wissens ohnehin nicht wechseln. Er verlässt Intel zu einem Zeitpunkt, an dem AMD durch Epyc und Ryzen im Prozessormarkt wieder ein starkes Portfolio aufzubieten hat.


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1e3ste4 24. Jul 2017

Ach, dann sollte Imagination Technologies ja bald wieder flüssig sein, nachdem sie Apple...

Keepo 24. Jul 2017

Das war die offizielle Mitteilung. Es gibt halt solche und solche Menschen. Bezahlt...



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