Framework Laptop: Framework erhält 18 Millionen Dollar für modulare Hardware

Das Entwicklerteam von Framework hat sich weitere 18 Millionen US-Dollar an Kapital für die Investition in den Framework Laptop sichern können. Das bestätigt die Firma in einem Blog Post. Die führende Investmentpartei ist die Risikogesellschaft Spark Capital, die unter anderem auch bei der Entwicklung des VR-Headsets Oculus Rift finanziell beteiligt war.
Framework will das Geld nicht verwenden, um sich selbst finanzieren zu können. Das sei auch gar nicht notwendig. "Wir verwenden das Geld, um die Entwicklung kommender Produktkategorien, einer langen Roadmap an Modulen und der geografischen Expansion des Framework Laptop zu finanzieren" , schreibt Gründer Nirav Patel in einem Blog-Post(öffnet im neuen Fenster) . Bisher besteht das Sortiment aus einem Gerät, dem genannten Framework Laptop und dem dazugehörigen Ersatzteile-Marktplatz. Das Notebook soll Prinzipien der Modularität und Reparierbarkeit möglichst konsequent umsetzen. Ein voller Erfolg, findet auch Golem.de im Test des Notebooks.
18 Millionen US-Dollar für mehr Teammitglieder
Bisher möchte das Team noch keine Details zu neuen Produkten preisgeben. Es wird nur von ambitionierten Produktkategorien gesprochen. Das lässt darauf schließen, dass die Firma eventuell abseits klassischer Notebooks expandieren will. Denkbar wären modulare Tablets oder Smartphones. Aber auch andere Framework-Laptop-Versionen – etwa eine Budget-Version – sind nicht ausgeschlossen. Wie gesagt: Sicher ist das nicht.

Für zukünftige Operationen sucht das Team nun auch Verstärkung im Bereich Marketing, Hardware-Entwicklung und Full Stack Development. Unter anderem baut das Team ein eigenes Bios für den Framework Laptop. Zudem werden sicher immer weitere Ideen für mehr Anschlussmodule und Erweiterungskarten umgesetzt. Bisher unterstützt der Framework Laptop diverse Standard-Anschlüsse als Adapter-Steckmodule. Die Framework-Community hat sich etwa bereits einen RJ45-Port erdacht.



