Framework Laptop: Der Laptop mit modularen Anschlüssen kommt nach Deutschland

Der Framework Laptop kann nun auch in Deutschland bestellt werden - zusammengebaut oder als Bausatz, mit oder ohne RAM und SSD.

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Der Framework Laptop ist komplett auseinanderbaubar.
Der Framework Laptop ist komplett auseinanderbaubar. (Bild: Framework)

Die Entwickler des komplett modularen Framework Laptop eröffnen nun auch in Deutschland und anderen europäischen Staaten die Vorbestellung. Zugleich gibt das Unternehmen die Europreise bekannt, die für das Gerät aufgerufen werden. Das Notebook ist für sein besonderes Konzept bekannt: Sämtliche Teile sind von den Kunden selbst wechsel- und austauschbar. Das gilt für Display, Mainboard, RAM, SSD, Akku und sogar die vier Anschlüsse, die durch eine Modullösung per USB-C-Adapter stets getauscht werden können.

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Der Framework Laptop kann bereits zusammengebaut oder in Einzelteilen gekauft werden. Dann ist das System allerdings nicht wesentlich günstiger: Die Grundkonfiguration kostet 900 Euro, enthält allerdings keine SSD und keinen RAM. Ein WLAN-Modem (AX210) ist allerdings bereits vorhanden. Je nach Wunsch können SSD, RAM oder ein Mainboard mit Core i7-1165G7 (+370 Euro) oder Core i7-1185G7 (+800 Euro) dazubestellt werden. Es ist aber genauso möglich, eigenen RAM und eine eigene SSD von Drittanbietern zu bestellen, solange sie in DDR4-SO-DIMM-Slots und M.2-2280-Steckplätze passen.

Für das komplett zusammengebaute System werden mindestens 1.150 Euro verlangt. Dann sind bereits 8 GByte RAM, eine 256-GByte-SSD und Windows 10 Home vorinstalliert. Es gibt zwei weitere vorkonfigurierte Versionen: Für 1.600 Euro steht ein Mainboard mit Core i7-1165G7 statt Core i5-1135G7, mit 16 GByte RAM und einer 512-GByte-SSD zur Verfügung. Die Professional-Variante für 2.280 Euro enthält ein Mainboard mit Core i7-1185G7, 32 GByte RAM, 1-TByte-SSD und Windows 10 Pro.

Anschlussmodule kosten extra

Kunden erhalten in zwei weiteren Konfigurationsschritten bei beiden Versionen die Wahl, welches Keyboard-Layout sie verwenden möchten. Auch das in Deutschland verbreitete Qwertz-ISO-Layout ist auswählbar. Bei zusammengebauter und DIY-Version werden anschließend die passenden Anschlussmodule dazugekauft, die müssen immer separat bestellt werden und kosten zwischen 10 Euro für USB-A- und USB-C-Module und 20 Euro für Displayport-, HDMI- oder Micro-SD-Modul. Für 75 Euro kann stattdessen der Speicherplatz um 250 GByte erweitert werden. Für 160 Euro gibt es 1 TByte Speicherplatz mehr.

  • Framework Laptop (Bild: Framework)
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Unabhängig von der Konfiguration zahlen Interessenten immer 100 Euro Anzahlung an den Hersteller. Die Auslieferung der ersten Framework Laptops nach Deutschland, ins Vereinigte Königreich und nach Frankreich soll dann in den folgenden Monaten beginnen. Gebaut werden die Geräte in Taiwan.

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berritorre 11. Jan 2022 / Themenstart

Ich persönlich kann mir schon vorstellen in unterschiedlichen Situationen...

amsel978 06. Jan 2022 / Themenstart

Aber du weißt doch, "gibt man Entwicklern schnelle Rechner schreiben optimieren sie auch...

FFMbyBicycle 06. Jan 2022 / Themenstart

Auf jeden Fall Finger weg von DisplayLink :-) Das ist dank Thunderbolt usw. inzwischen...

tomatentee 06. Jan 2022 / Themenstart

Willste den kleiner Machen oder was? :-D

Schattenwerk 05. Jan 2022 / Themenstart

Leider sagt mir die Optik des Systems nicht wirklich zu, jedoch finde ich das Konzept...

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