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Framework Laptop 16 2nd Gen im Test: Der perfekte Laptop für Nerds

Beim Framework Laptop 16 tauschen wir Tastatur , Trackpad, Grafikkarte und Anschlüsse aus – ein Konzept, das die neue Generation erweitert.
/ Oliver Nickel
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Der Framework Laptop 16 ist ein Traum für Individualisten. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Der Framework Laptop 16 ist ein Traum für Individualisten. Bild: Oliver Nickel/Golem.de
Inhalt
  1. Framework Laptop 16 2nd Gen im Test: Der perfekte Laptop für Nerds
  2. Der Laptop mit der austauschbaren Grafikkarte
  3. Framework Laptop 16 mit Ryzen AI – Verfügbarkeit und Fazit

Der Framework Laptop 16 geht mit dem Fokus auf Individualisierung noch einmal einen Schritt weiter als der schon gut anpassbare Framework Laptop 13. Die neue Version mit AMDs Ryzen-AI-300-Serie auf Zen-5-Basis ist da keine Ausnahme. Seit der Einführung des 16-Zoll-Modells hat der Hersteller sogar einige neue Kacheln und Adapter entwickelt. Der Framework Laptop 16 wird so zum wohl individuellsten Laptop auf dem Markt.

Das Grundkonzept bleibt: Wir können uns aussuchen, welche Kombination aus Tastatur, Trackpad, Nummernblock oder Macropad wir nutzen möchten. Auch gibt es eine LED-Matrix und Seitenkacheln in diversen Farben und Designs. So können wir einen knallbunten oder seriös-schwarzen Laptop entwickeln.

Framework Laptop 16 2nd Gen - Eckdaten
CPU AMD Ryzen AI 9 HX 370 (12C/24T Zen 5 @ 45 Watt)
GPU Nvidia Geforce RTX 5070 Laptop (8 GByte VRAM)
RAM 32 GByte DDR5 SODIMM (2x 16 GByte, gesteckt)
SSD 2-TByte-NVMe-SSD (WD Black SN 770, gesteckt)
Anschlüsse 6x frei konfigurierbarer Slot (USB-C, USB-A, Micro-SD, SD, HDMI, DP, RJ45, 3,5-mm-Klinke, Flash-Speicher-Erweiterung mit 250 oder 1.024 GByte)
Display 16" (34,5 cm) IPS-Display (entspiegelt, 2.560 x 1.600 Pixel, 120 Hz, 468 cd/m²)
Maße 357 x 290 x 21 mm, 2,4 kg
Preis ab 1.870 Euro, 3.280 Euro (Testmuster)

Die einzelnen Kacheln sind auf das ausgeklügelte Stecksystem des Framework Laptop 16 ausgelegt. Tastatur, Trackpad und Co. werden dabei magnetisch befestigt und stellen eine Verbindung über flache Metallkontakte her. Dieses modulare System hat den Vorteil, dass wir etwa die Tastatur nach links oder rechts versetzt und direkt daneben einen Nummernblock unterbringen können. Auch das Trackpad-Modul lässt sich versetzt auflegen und der übriggebliebene Platz mit Metallkacheln verkleiden.

Flexibel und unflexibel

Wir hatten gehofft, dass Framework dieses Konzept mit der neuen Generation des Laptop 16 etwas flexibler macht. Allerdings passen die meisten Teile weiterhin nur an bestimmte Stellen auf der nutzbaren Fläche. Das Trackpad und seine Metallverkleidungen können etwa nur an der Unterseite platziert werden, während Macro-Pad, Nummernblock, LED-Matrix und alle anderen funktionalen Add-ons nur neben der Tastatur Platz finden.

Man kann deshalb immer nur eines der größeren Module nutzen. Der Nummernblock passt etwa nicht direkt neben das Trackpad. Auch gibt es für die untere Hälfte keine Alternativen zu den metallfarbenen Abdeckungen, während die Auswahl für bunte Verkleidungen neben der Tastatur mittlerweile sehr groß ist. Neben schwarzen Kunststoffplättchen gibt es auch orangfarbene, pinke und sogar mit Pixelmuster bedruckte Varianten.

Zusammen mit der Auswahl eines farbigen Displayrands können wir den Framework Laptop 16 so gestalten, dass er beim Aufklappen definitiv zum auffälligen Hingucker wird. Da stellen wir uns schon einmal auf interessante Gespräche mit unseren Mitnerds und Geeks ein. Denn nicht nur können wir die äußere Erscheinung des Framework Laptop 16 ändern.

Apropos Display: Das fällt durch einen farbigen Rand nicht nur auf. Es leuchtet mit gemessenen 468 cd/m² im Schnitt auch für die meisten Situationen hell genug. Die Farbabdeckung ist ebenfalls solide: Es werden 99,6 Prozent SRGB, 83 Prozent Adobe RGB und 97,1 Prozent DCI-P3 abgedeckt. Das reicht für die meisten Medienprofis aus, wenn sie nicht genau auf Farben im Adobe-RGB-Farbraum achten müssen. Mit einer Größe von 16 Zoll, einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln und einer Bildfrequenz von 120 Hz eignet sich das entspiegelte IPS-Panel auch für Games und andere Anwendungen.

Wir können auch bestimmen, welche Anschlüsse wir nutzen möchten, und bei Bedarf eine dedizierte Grafikkarte nachrüsten. Neu mit dabei ist zudem ein Dual-M.2-Adapter, den wir statt des Grafikkartenmoduls verwenden können. Hier lassen sich anschließend zwei weitere NVMe-SSDs einsetzen. Allerdings verzichten wir dann auf eine dedizierte Grafikkarte, was für viele User sicher die bessere Alternative ist – zumal die Nvidia Geforce RTX 5070 Laptop im Vergleich zur älteren AMD Radeon RX 7700S noch einmal mehr Leistung bietet.

Dabei gilt: Alle neuen Zubehörteile, Mainboards mit AMD-Chip, Grafikkartenmodule und Anschlüsse können auch einzeln gekauft und in ein vorhandenes Chassis des Framework Laptop 16 der letzten Generation eingebaut werden.


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