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Framework Laptop 16 mit Ryzen AI – Verfügbarkeit und Fazit

Wie alle Framework-Geräte zuvor kann auch der neue Framework Laptop 16 als DIY-Edition oder bereits zusammengebaut bestellt werden(öffnet im neuen Fenster) . Der DIY-Bausatz startet ab 1.690 Euro und kommt mit Ryzen AI 7 350. Dazu müssen wir aber mit weiteren Kosten rechnen, da RAM, SSD, Betriebssystem und Anschlussmodule nicht im Preis inbegriffen sind.

Bringen wir diese Komponenten nicht selbst mit, kostet der Framework Laptop 16 in der günstigsten Variante mindestens 1.870 Euro. Das ist in Anbetracht des einzigartigen Modularkonzepts ein weiterhin guter Preis. Allerdings würden wir uns wünschen, dass Framework essenzielle Teile wie die schwarzen Kunststoffblenden seitlich des Tastaturcovers im Preis integriert.

Teuer wird es zudem, wenn wir auch funktionale Module dazu bestellen. Ein Nummernblock kostet 45 Euro, das programmierbare RGB-Macropad 90 Euro. Auch die LED-Matrix ist mit 55 Euro nicht gerade günstig. Die bedruckten Seitenkacheln, die uns der Hersteller zugesandt hat, sind aktuell noch nicht erhältlich. Generell wird die neue Version des 16-Zoll-Modells erst in Wellen ausgeliefert. Das kann also noch ein wenig dauern.

Fazit

Der Framework Laptop 16 ist der für uns mit Abstand interessanteste Laptop, der derzeit am Markt erhältlich ist. Der Hersteller hat das Konzept der Modularität genommen und für eine inhärent geschlossene Plattform wie den Laptop-Formfaktor umgesetzt.

Die zweite Generation bietet dabei noch einmal mehr Optionen und Individualisierungsmöglichkeiten. Wollen wir einen orangefarbenen Displayrand mit grünen Anschlüssen und LED-Blenden auf der Tastatur verbinden? Kein Problem. Wollen wir eine dedizierte Grafikkarte oder mehr Storage verwenden? Alles machbar und nur eine Frage des Geldes.

Nebenbei hat sich Framework für die aktuell besten CPUs für Windows- und Linux-PCs entschieden. Der Ryzen AI 9 HX 370 ist für die meisten Anwendungen schnell genug, für manche sogar Overkill. Die günstigere Option mit Ryzen AI 7 350 und das ältere Modell sind ebenfalls valide Alternativen.

Wir finden aber: Framework hätte vor allem bei dem Kachelsystem für Tastatur, Nummernblock, Trackpad und Co. etwas mehr Verbesserungen vornehmen können. Es ist etwa weiterhin nicht möglich, LED-Matrizen neben das Trackpad zu montieren oder die Metallblenden durch bunte Farbkacheln auszutauschen. Es wäre doch zum Beispiel interessant, wenn die Kacheln des Framework Desktop auch hier wiederverwendet werden könnten.

Das ist aber Meckern auf hohem Niveau. Der Framework Laptop 16 bleibt die beste Wahl für alle, die ihren Laptop möglichst stark individualisieren und ihn auch in Zukunft auf dem aktuellen Stand der Technik halten möchten. Das ist leider auf dem heutigen Laptopmarkt keine Selbstverständlichkeit mehr.


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