Framework Laptop 13 Pro: Neuer RAM-Standard und vergrößerter Akku im DIY-Laptop
Der DIY-Laptophersteller Framework hat ein neues 13-Zoll-Notebook für Profis und Developer vorgestellt. Der Framework Laptop 13 Pro(öffnet im neuen Fenster) kommt in einem schwarzen Gehäuse und setzt auf CAMM-2-Arbeitsspeicher. Außerdem soll das System mit Intel Panther Lake bis zu 20 Stunden Akkulaufzeit aufweisen. Das soll ein von 61 Wattstunden auf 74 Wattstunden vergrößerter Akku garantieren.
Für dieses Vorhaben musste Framework das interne Layout etwas ändern. Einige Komponenten der Standardversion sind deshalb nicht zu 100 Prozent kompatibel. Das gilt etwa für das Bottom Cover und das Trackpad. Auch der Akku passt nur in die größere untere Schale des Framework Laptop 13 Pro.
Wollen Kunden aber etwa nur das neue Mainboard mit Panther Lake und CAMM2 (g+) nutzen, können sie dieses einzeln kaufen und in ihrem bisherigen Framework Laptop (Test der 16-Zoll-Version) verwenden. Eine vollständige Liste kompatibler Komponenten veröffentlichte Framework auf der eigenen Webseite(öffnet im neuen Fenster).
LPCAMM2 bei Framework
Bei den Panther-Lake-Chips stehen der Core Ultra 5 325 oder der Core Ultra X7 358H zur Verfügung. Außerdem können bis zu 64 GByte LPDDR5x-Arbeitsspeicher als LPCAMM2-Module gekauft werden. Da RAM-Preise weiterhin hoch sind, werden hier Aufpreise von bis zu 950 Euro für 64 GByte verlangt. 16 GByte kosten 270 Euro.
Weiterhin können Kunden ihre eigenen SSDs mitbringen oder ein Laufwerk bei Framework direkt vorbestellen. Dazu kommt eine Auswahl an Anschlussmodulen, die es nun auch in Schwarz – passend zum schwarzen Gehäuse – gibt. Neben USB, Displayport, HDMI und MicroSD können auch Ethernet oder eine separate 10-GBit/s-Ethernet-Karte genutzt werden. Wie beim Standardmodell lassen sich insgesamt vier Ports frei anpassen.
Linux als Argument
Ein paar weitere Unterschiede gibt es aber: So wurde das Trackpad um eine haptische Funktion nach Vorbild von Apples Force Touch erweitert. Außerdem gibt es ein neues 2,8K-Pixel-Display mit Touchscreen und einer Helligkeit von 700 cd/m². Zusätzlich wurden bessere Stereolautsprecher mit 2 Watt und passenden Aussparungen an der Gehäuseseite verbaut.
Der Framework Laptop 13 Pro soll sich vor allem an Open-Source- und Linux-User richten. Offizielle Framework-Partner sind etwa die Entwicklerteams von Ubuntu und Fedora. Weitere Distributionen, die offiziell unterstützt werden, sind Arch, NixOS, Linux Mint und Bazzite.
Framework startet bereits die Vorbestellung für den Framework Laptop 13 Pro. Das Barebone kostet ohne RAM, Anschlussmodule und SSD 1.350 Euro in der DIY-Version. Mit all diesen Komponenten in Form von 16 GByte LPDDR5x LPCAMM2, 512-GByte-SSD und vier USB-C-Ports kostet das System mindestens 1.790 Euro. Die aktuelle Bestellwelle soll im Juli 2026 ausgeliefert werden.
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