Seit vielen Jahren baut Framework möglichst modular aufgebaute und leicht reparierbare Laptops. Das Hauptmodell im 13-Zoll-Format (Test), der Framework Laptop 13, hat sich seit dem ersten Modell auch kaum verändert. Schließlich ist eines der Versprechen des Herstellers, dass sich neuere Mainboards in ältere Chassis einbauen lassen. Gleiches gilt für Display, Tastatur, Anschlussmodule und interne Komponenten.
Der Framework Laptop 13 Pro(öffnet im neuen Fenster) stellt das erste Redesign dar und ist auch nicht mehr zu einhundert Prozent mit dem existierenden Framework-Ökosystem kompatibel. Das war aber auch nötig, um den perfekten Laptop für Nerds noch besser zu machen. Nebenbei ist er eines der wenigen Geräte, die auf den neueren und nur bei Framework direkt etwas günstigeren CAMM2-Speicherstandard setzen.
Mit einem merklich größeren Akku, einem Touchscreen und dem gegenüber dem Standardmodell weit überlegenden Trackpad ist der Framework Laptop 13 Pro für uns der beste Laptop ohne Apple-Logo auf dem Deckel. Und wie der Sultan von Hatay in Indiana Jones und der letzte Kreuzzug zum jetzt auch voll in schwarzem Metallgehäuse erhältlichem Chassis sagen würde: "Und mir gefällt sogar die Farbe."
Anschlüsse anpassen und RAM erweitern
Der Vergleich mit einem Macbook Pro (Test), also dem Gerät mit dem Apple-Logo, kann auch beim Preis angebracht werden. Zwar gibt es den Framework Laptop 13 Pro in der DIY-Edition bereits zum Preis eines Macbook Air (Test), nämlich für knapp 1.350 Euro. Allerdings müssen wir dann unseren eigenen RAM, eine SSD und bis zu vier Anschlussmodule mitbringen. Die Grundkonfiguration mit Intel Core Ultra 5 325, 16 GByte RAM und 500-GByte-SSD liegt im Bereich des Macbook Pro 14, also bei etwa 1.800 Euro.
Bild 1/35: Der Laptop wird in Einzelteilen geliefert. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 2/35: Intern ähnelt das Modell dem Standardgerät. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 3/35: CAMM2 ist auch für uns neu. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 4/35: Die meisten Bauteile lassen sich austauschen. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 5/35: Verbesserte Lüftung (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 6/35: Größerer Akku (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 7/35: Die Anschlussmodule bleiben gleich. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 8/35: CAMM2-Modul (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 9/35: Die Schraubarbeiten sind einfach und schnell erledigt. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 10/35: Das Framework-Team verewigt sich im Gehäuse.
Bild 11/35: CAMM2-Sockel
Bild 12/35: Rückseite von CAMM2
Bild 13/35: Das Modul wird mittels Anpressdruck installiert.
Bild 14/35: Die Anschlussmodule bleiben gleich. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 15/35: Allerdings wurde der Verschluss etwas verbessert. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 16/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 17/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 18/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 19/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 20/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 21/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 22/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 23/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 24/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 25/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 26/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 27/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 28/35: Framework Laptop 13 (oben) und Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 29/35: Framework Laptop 13 (oben) und Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 30/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 31/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 32/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 33/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 34/35: Das Trackpad des Pro-Modells (rechts) ist merklich größer. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 35/35: Helligkeit des Displays in cd/m² (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Zwar ist das neue Modell nicht vollständig mit den existierenden Framework-Laptops kompatibel. Allerdings können wir Teile des Pro-Modells auch in unser Standard-Modell einbauen. So sind etwa das Displaymodul und die obere Gehäuseschale mit dem verbesserten Trackpad nutzbar. Auch die Anschlussmodule sind identisch.
Der Zusammenbau bleibt denkbar einfach: Komponenten wie Displayrahmen und Tastatur werden magnetisch und mit wenigen Schrauben befestigt. Das beigelegte Werkzeug kann für die Erstmontage genutzt werden. Und wie bei Framework üblich, sind alle Bauschritte auch mit einem QR-Code direkt auf den Komponenten gekennzeichnet. Diese führen uns direkt zu den passenden Anleitungen im Netz.
Dieses Mal haben auch wir, auch wenn wir bereits mehrere Samples des Framework Laptops zusammengebaut haben, etwas Hilfe gebraucht. Das Mainboard des Framework Laptop 13 Pro ist mit einem CAMM2-Modul ausgestattet. Das passende Speichermodul wird nicht wie bei SO-DIMM-Bänken in den Slot eingesteckt und mit Klammern festgehalten. Stattdessen erinnert die Montage an das Einsetzen eines LGA-Prozessors in den Sockel.
Laptop leicht zusammengebaut
Zunächst schrauben wir die RAM-Abdeckung ab. Dadurch werden die herausstehenden Kontaktpins sichtbar. Anschließend legen wir das CAMM2-Modul, das auf der Rückseite wie ein typischer LGA-Prozessor flache Kontaktflächen aufweist, auf die Pins auf. Die Speicherabdeckung schrauben wir anschließend wieder auf. Dadurch wird das RAM-Modul auf die Pins gedrückt und ein Kontakt hergestellt.
Bild 1/35: Der Laptop wird in Einzelteilen geliefert. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 2/35: Intern ähnelt das Modell dem Standardgerät. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 3/35: CAMM2 ist auch für uns neu. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 4/35: Die meisten Bauteile lassen sich austauschen. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 5/35: Verbesserte Lüftung (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 6/35: Größerer Akku (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 7/35: Die Anschlussmodule bleiben gleich. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 8/35: CAMM2-Modul (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 9/35: Die Schraubarbeiten sind einfach und schnell erledigt. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 10/35: Das Framework-Team verewigt sich im Gehäuse.
Bild 11/35: CAMM2-Sockel
Bild 12/35: Rückseite von CAMM2
Bild 13/35: Das Modul wird mittels Anpressdruck installiert.
Bild 14/35: Die Anschlussmodule bleiben gleich. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 15/35: Allerdings wurde der Verschluss etwas verbessert. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 16/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 17/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 18/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 19/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 20/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 21/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 22/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 23/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 24/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 25/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 26/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 27/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 28/35: Framework Laptop 13 (oben) und Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 29/35: Framework Laptop 13 (oben) und Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 30/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 31/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 32/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 33/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 34/35: Das Trackpad des Pro-Modells (rechts) ist merklich größer. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 35/35: Helligkeit des Displays in cd/m² (Bild: Oliver Nickel/Golem)
CAMM2 hat als relativ neuer und kaum verbreiteter Standard ein paar Eigenheiten. Zum einen gibt es passende Module nur bei wenigen Herstellern wie etwa Dell zu kaufen. Zum anderen sind diese Module im Vergleich zu DDR5-SO-DIMM noch einmal teurer. 32 GByte LPCAMM2 von Dell kosten etwa 450 Euro, während ein Dual-Channel-Kit mit SO-DIMM etwa 350 Euro wert ist.
Allerdings sind CAMM2-Module bei Framework direkt günstiger als ihre auf der gleichen Seite angebotenen DDR5-Gegenstücke. Für das 16-GByte-CAMM2-Modul werden etwa 270 Euro Aufpreis verlangt. Ein einzelner SO-DIMM-16-GByte-Stick kostet bei Framework 10 Euro mehr.
Übrigens gibt es die CAMM2-Variante nur in Verbindung mit dem Intel-Mainboard. Alternativ können wir den Framework Laptop 13 Pro auch mit AMD-Chip und gängigen SO-DIMM-Slots kaufen. Der Startpreis für das Mainboard mit Ryzen AI 7 350 liegt hier allerdings bei mindestens 1.580 Euro.
Bild 1/35: Der Laptop wird in Einzelteilen geliefert. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 2/35: Intern ähnelt das Modell dem Standardgerät. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 3/35: CAMM2 ist auch für uns neu. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 4/35: Die meisten Bauteile lassen sich austauschen. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 5/35: Verbesserte Lüftung (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 6/35: Größerer Akku (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 7/35: Die Anschlussmodule bleiben gleich. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 8/35: CAMM2-Modul (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 9/35: Die Schraubarbeiten sind einfach und schnell erledigt. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 10/35: Das Framework-Team verewigt sich im Gehäuse.
Bild 11/35: CAMM2-Sockel
Bild 12/35: Rückseite von CAMM2
Bild 13/35: Das Modul wird mittels Anpressdruck installiert.
Bild 14/35: Die Anschlussmodule bleiben gleich. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 15/35: Allerdings wurde der Verschluss etwas verbessert. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 16/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 17/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 18/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 19/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 20/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 21/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 22/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 23/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 24/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 25/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 26/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 27/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 28/35: Framework Laptop 13 (oben) und Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 29/35: Framework Laptop 13 (oben) und Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 30/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 31/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 32/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 33/35: Framework Laptop 13 Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 34/35: Das Trackpad des Pro-Modells (rechts) ist merklich größer. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 35/35: Helligkeit des Displays in cd/m² (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Die Option für CAMM2 ist nicht die einzige Neuerung beim Framework Laptop 13 Pro. Wie wäre es etwa mit einem entspiegelten Touchscreen?