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Framework Laptop 13 Pro – Verfügbarkeit und Fazit

Framework verkauft die Pro-Variante des Framework Laptop 13 wie gewohnt in Wellen. Dabei ist die fertig zusammengebaute Variante zum ersten Mal günstiger, wenn wir keine der benötigten Bauteile bereits haben. Das liegt schlicht an den hohen Preisen für RAM und Flash-Speicher. Deshalb lohnt sich die DIY-Edition nur, wenn wir RAM und SSD von einem anderen Gerät bereits haben.

Die DIY-Versionen starten bei 1.350 Euro für das Gerät mit Intel Core Ultra 5 325. Das AMD-Gerät mit DDR5-SO-DIMM statt LPCAMM2 kostet mindestens 1.580 Euro. Die fertig zusammengebaute Version kostet 1.800 Euro mit Intel-Chip, 16 GByte RAM und 512-GByte-SSD. Für insgesamt 3.270 Euro können wir auf den Ultra X7 358H und 32 GByte RAM aufrüsten. Die von uns getestete Version mit Core Ultra x9 388H kostet 120 Euro mehr.

Fazit

Der Framework Laptop 13 Pro macht das Konzept des modularen Notebooks nun auch im höherpreisigen Premiumsegment salonfähig. Dabei hat Framework an den richtigen Stellen wichtige Verbesserungen vorgenommen.

Framework Laptop 13 Pro - Vor- und Nachteile
ProContra
Modulare Bauweise mit wählbaren Anschlüssen und gesteckten KomponentenSehr hoher Grundkaufpreis
Sehr helles Display mit 120 Hz und TouchscreenEher durchschnittliche Farbabdeckung des Displays
Tolle Trackpad-Tastatur-KombinationTeilweise nur eingeschränkt mit dem Standard-Laptop kompatibel
Lange AkkulaufzeitLPCAMM2-Arbeitsspeicher ist selten und teils sehr teuer
Ersatzteile einfach verfügbarLange Lieferwartezeiten bei Kauf
Windows- und Linuxtreiber verfügbarIntel Panther Lake bei AI-Tasks eher schlecht

Das Pro-Modell kommt etwa mit einem merklich größeren Akku, der die Laufzeit ohne Netzteil um mehrere Stunden verlängert. Das Display ist mit einer Helligkeit von mehr als 700 cd/m² auch unter Sonneneinstrahlung gut ablesbar. Dazu kommt ein matter Touchscreen. Vor allem das bessere und größere Trackpad macht den Framework Laptop 13 Pro zum besseren Gegenstück des Standard-Modells.

Das lässt sich leistungstechnisch in CPU- und GPU-lastigen Anwendungen auch mit dem Macbook Pro vergleichen. Wir würden es durch die Verbesserungen als beste Alternative zum Apple-Gerät empfehlen.

Für einige User ist der Framework Laptop durch seine modulare Bauweise möglicherweise sogar die überlegene Option. Schließlich können wir selbst wählen, wie viel RAM und SSD-Speicher wir brauchen oder welche vier Anschlüsse uns am besten gefallen.

Und wenn wir schon einen Framework Laptop besitzen, können wir dessen Mainboard, RAM und SSD auch einfach in das Chassis der Pro-Version einbauen oder Teile wie das Display oder das Tastaturcover austauschen. Das ist bei keinem anderen Notebook auf dem Markt möglich. Und dafür lohnt sich der Aufpreis zu vergleichbaren Laptops schon.


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