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Absurd helles Display und tolles Trackpad

Zwei größere Nachteile des Framework Laptop waren bisher das eher durchschnittlich gut ausgeleuchtete Display und das eher unterdurchschnittlich nutzbare Trackpad. Im Framework Laptop 13 Pro steckt ein 13,5-Zoll-Display mit einer Auflösung von 2.880 x 1.920 Pixeln und einer Bildfrequenz von 120 Hz. Das ist auf dem Papier bereits ein klares Upgrade vom Standardpanel des Nicht-Pro-Modells.

Zusätzlich dazu ist im Panel ein Touchscreen integriert. Trotzdem bleibt es entspiegelt und auch unter direkter Lichteinstrahlung gut ablesbar. Das liegt auch an der von uns gemessenen Leuchtkraft. Im Schnitt erreicht das Panel absurde 726 cd/m². Das entspricht einem der hellsten Panels auf dem aktuellen Markt.

Allerdings sind die Abweichungen zwischen dem Höchstwert von 785 cd/m² und dem Tiefstwert von 693 cd/m² größer als 10 Prozent. Bei einer Farbabdeckung von 98,3 Prozent SRGB und 70,6 Prozent Adobe RGB sowie 73,1 Prozent DCI-P3 eignet sich das Panel deshalb eher weniger für professionelle Bildbearbeitung, bei der es auf besonders genaue Farben ankommt. Die hohe Helligkeit hat aber definitiv den Vorteil, dass wir Inhalte stets gut ablesen können.

Trackpad verbessert

Eine der schönsten Überraschungen ist für uns aber das neue Trackpad. Das ist beim Standard-Modell nicht unbedingt optimal. Im Tastaturcover des Pro-Modells ist ein neues haptisches Trackpad verbaut. Dessen Tasten lassen sich leichter und geschmeidiger drücken. Zudem hat Framework die Sensorfläche merklich vergrößert. Das Trackpad erinnert so mehr an das eines teuren Macbook Pro als an das eines günstigeren typischen Windows-Laptops.

Die Tastatur selbst hat sich nicht merklich verändert. Die Tasten orientieren sich mit ihrem vergleichsweisen langen Schaltweg an einem Lenovo-Thinkpad. Sie tippen sich angenehm gleichmäßig. Das war aber schon beim Standard-Modell des Framework Laptop der Fall.

Das Beste: Die obere Gehäuseschale können wir auch als einzelnes Teil bestellen und unseren Standard-Framework-Laptop so mit einem merklich besseren Trackpad ausrüsten. Allerdings müssen wir das komplette Input-Kit samt Tastatur, Trackpad und Metallschale austauschen. Das kostet aktuell 200 Euro.

Wollen wir den neuen und besseren Akku haben, dann müssen wir allerdings den kompletten Unterbau austauschen. Hier hat Framework einige Designanpassungen vorgenommen. Das Chassis wird nach vorne hin nicht mehr ganz so stark verschmälert, um Raum für den 74-Wattstunden-Akku zu machen.

Akkulaufzeit signifikant gesteigert

Und das lohnt sich: In unserem Dauerlauftest aus 80 Prozent leichter Last (Youtube-4K bei 200 cd/m² Helligkeit) und 20 Prozent schwerer Last (Cinebench 2026) kommt das Gerät auf 10:27 Stunden Laufzeit. Es liegt damit auf einem ähnlich hohen Niveau wie ein Macbook Pro 14 oder Macbook Air. Das Standard-Modell des Framework Laptop kommt im gleichen Test auf 8:42 Stunden.

Auch die Kühllösung wurde beim neuen Modell noch einmal merklich verbessert. Diese ist Teil des Mainboards mit Intel-Core-Ultra-Chip der aktuellen Panther-Lake-Generation. Unter Last hören wir den Lüfter deutlich, vor allem, wenn in Games auch die GPU beansprucht wird. Das Geräusch ist aber im Vergleich zum Framework Laptop etwas weniger laut. Bei normalen Arbeiten bleibt das System zudem ruhig. Es verhält sich etwa wie ein Macbook Pro mit M5-Chip und aktiver Luftkühlung.

Die Leistung des Chips kann dabei in allen wichtigen Tasks überzeugen, liegt aber meist hinter Apple Silicon.


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