Framework 13 AMD-7040-Serie: Wenn nur die vielen Probleme nicht wären

Dieser Text ist eine Übersetzung. Das Original des Entwicklers Zach Silveira ist am 13. Oktober erschienen und hier zu finden(öffnet im neuen Fenster) .
Vor sieben Monaten habe ich den Laptop vorbestellt, vor ein paar Tagen kam er endlich mit der Post. In diesem Artikel beschreibe ich einige meiner Gedanken und die Kämpfe, die ich beim Einrichten des Laptops hatte.
Vorweg gesagt: Es mag sein, dass sich der Text für manche wie eine einzige Tirade anhört. Ich habe einfach versucht, jedes Problem, auf das ich gestoßen bin, zu beschreiben, als Hilfe für alle, die sich mit dem Gerät beschäftigen wollen. Ich finde es toll, was Framework macht, und viele meiner Probleme hat nicht der Anbieter zu verantworten, sondern AMD und Linux – und einige auch ich.
Mein einziger, wirklicher Kritikpunkt an Framework ist, dass es seine Hinweise zur Fehlerbehebung an so vielen Stellen verteilt. Besser wäre ein einziges Dokument für die Nachinstallation von Ubuntu und Fedora – statt der unübersichtlichen Aufteilung in generische Anleitungen für alle Laptop-Versionen.
Anderen geht es offenbar auch so, dass sie bestimmte Informationen vermissen, weil sie in anderen Anleitungen verborgen sind.
Aber beginnen wir mit dem Aufbau.
Der Aufbau


Das Einrichten geht sehr schnell, es war der spaßigste Teil an der Sache. Die Hauptplatine ist schon drin, es müssen nur noch die RAM- und SSD-Module mit dem DIY-Build eingebaut werden. Die Blende wird mit Magneten befestigt, die Tastatur hat einen Anschluss zum Festmachen.


Danach dreht man sie um und zieht die Schrauben fest. Ich dachte erst, ich hätte ein schlechtes Modell bekommen, weil die rechte Seite meiner Tastatur nicht flach wurde, bis ich sie komplett angeschraubt hatte. Wie sich herausstellte, ist das aber so gewollt, damit man sie leichter anheben kann – das wird in der Installationsanleitung erwähnt.
Update: Ich habe die Tastatur noch einmal geöffnet, um etwas zu überprüfen, und plötzlich begannen rote Lichter an der Seite zu blinken. Das liegt an einem Schalter(öffnet im neuen Fenster) , der durch ein Stück Schaumstoff unter der Laptop-Tastatur ausgelöst wird, das auf einen Bereich der Hauptplatine drückt.
Ich konnte den Schaumstoff etwas verschieben und die Schrauben wieder festziehen. Das mit dem Schaumstoff ist ehrlich gesagt merkwürdig. Frameworks Begründung dafür lautet, dass man dadurch die Hauptplatine nicht abtrennen könne, während das System eingeschaltet und die Abdeckung abgenommen sei. Der Schaumstoff kann aber wie gesagt leicht verschoben werden und der Schalter wird dann nicht mehr ausgelöst.
Probleme mit dem Fingerabdrucksensor
Die Verarbeitungsqualität ist erstaunlich gut, toll ist auch die Möglichkeit, Anschlüsse jederzeit auszutauschen. An meinem Mac mag ich nicht, dass die Tastatur mit der Zeit schmutzig wird – beim Framework-Laptop kann ich sie abnehmen und den Staub aus ihr herauspusten statt in sie hinein wie bei einem Mac.
Ich wünschte, es gäbe drei Anschlüsse auf jeder Seite wie bei der kommenden 16-Zoll-Version. Vier sind aber auch in Ordnung – und ich habe zwei zusätzliche auf meinem Schreibtisch, falls ich sie brauche.
Benutzerdefinierter Kernel unter Ubuntu
Nach der Installation von Ubuntu erfolgt der Swap-out des Kernel und Grub muss aktualisiert werden. Für Softwareentwickler ist das nicht schwierig, für alle anderen kann das kompliziert werden. In dem Fall empfehle ich, einfach Windows zu benutzen.
Denn Windows funktioniert gut. Ich weiß das, weil ich Windows, Ubuntu und Fedora installiert habe – dazu später mehr.
Der Fingerabdrucksensor
Mit dem Fingerabdrucksensor habe ich mich viele Stunden lang herumgeärgert. Die Installationsanleitung ist hier meiner Meinung nach etwas unsauber.
Statt zwei Anleitungen zu erstellen, "Wie man Ubuntu installiert" und "Wie man Boards der Serie 7040 unter Ubuntu einrichtet", wurde die Anleitung "Wie installiere ich Ubuntu" in die AMD-Anleitung integriert.
Als ich Ubuntu startete und versuchte, den Fingerabdrucksensor zu verwenden, erhielt ich eine Fehlermeldung. Es stellte sich heraus, dass einige der Fingerabdrucksensoren vor der Auslieferung ein mangelhaftes Firmware-Update vom Hersteller erhalten hatten. Es funktioniert unter Windows, aber nicht unter Linux mit dieser Version. Die Lösung ist eine neuere Firmware – oder ein Downgrade, wie ich den Foren entnehmen konnte.
Den Fehler zu beheben, schien ganz einfach zu sein: Verwenden Sie das Tool fwupd , um die Firmware zu aktualisieren. Leider funktionierten diese zwei, drei einfachen Befehle, die zuerst die Geräte auflisten und dann eine neue Firmware installieren sollten, bei mir nicht – und zwar auf sehr nervige Weise.
Erst wurde mir gemeldet, dass ein USB-Anschluss belegt sei (dabei war ich sicher, dass ich alle Anschlüsse getrennt hatte), dann blieb der Laptop einfach hängen.
Die Geräte-ID stimmte mit dem Fingerabdruckleser überein. Ich wusste also nicht, wie ich die Verbindung zu diesem Gerät trennen konnte, ohne ein Update durchführen zu können. Der Daemon für fwupd fror derart ein, dass sogar ein Neustart fünf Minuten hängenblieb – bis der Dienst schließlich beendet wurde.
Also beschloss ich, Windows 11 zu installieren
Nachdem ich also eine Stunde vergeudet hatte, beschloss ich, Fedora zu installieren (LOL). Warum? Weil Framework erwähnt, dass Fedora 39 eine bessere Unterstützung bietet und man keinen angepassten Kernel braucht. Sicher würde fwupd dort funktionieren, oder?
Nein. Ich hatte hier das gleiche Problem mit der Meldung, irgendein USB-Gerät sei belegt und ich könne die Firmware nicht aktualisieren.
Schließlich beschloss ich, Windows 11 zu installieren.
Ich erstellte die ISO-Datei, gab keinen Produktschlüssel ein und bootete sie. Dann lud ich das Framework-Treiberpaket herunter. Glücklicherweise hatte ich einen kompatiblen USB-C -ᐳ Ethernet-Dongle, denn WLAN funktioniert mit diesem neuen Chipsatz unter Windows nicht sofort. Ich konnte das Paket herunterladen und: Es funktionierte!
Mit dem Windows-Treiberpaket konnte der Sensor auf eine funktionierende Firmware umgestellt werden. Ich installierte Ubuntu neu, weil ich davor nicht an Dual-Boot gedacht hatte, und der Sensor funktionierte perfekt. Problem gelöst; man sollte also niemals aufgeben.
Trackpad-Gesten
Wenn man von einem Mac kommt, fällt einem sofort Frameworks (aber auch allgemein Linux') schlechte Unterstützung auf. Ein großes Ärgernis ist zum Beispiel, dass ich in einem Webbrowser nicht mehr mit zwei Fingern hin- und herwischen kann. Wenn man an eine so hochwertige Gestenerkennung gewöhnt ist, macht es das sehr schwer, diesen Laptop als Hauptgerät zu nutzen.
Außerdem muss man viel fester auf das Trackpad drücken, um zu klicken, und das Tippen zum Klicken funktioniert nicht so gut wie bei einem Mac. Die Probleme mit den Trackpad-Gesten sind das größte Hindernis auf meinem Weg zur täglichen Nutzung von Linux.
Update: Es gibt einen "neuen" Fenstermanager namens Wayland, der von Firefox und Chrome unterstützt wird, aber in Ubuntu 22.04.3 für Firefox standardmäßig nicht aktiviert ist. Ich konnte ihn aktivieren und kann jetzt hin- und herwischen.
Seltsamerweise kommt es in den ersten 10 bis 15 Minuten nach dem Booten und dem Öffnen des Browsers häufiger dazu, dass das System einfriert; danach kommt das nur noch selten vor. Es ist ein bekanntes Problem, das laut dem Framework-Team bald, in einem kommenden Kernel, behoben werden soll.
Fractional Scaling – auch im Jahr 2023 noch ein Thema
Für moderne Apps, die Wayland nicht verwenden, funktionieren die volle Gestenunterstützung, fraktionierte Skalierung und so weiter nicht. Nachdem ich Firefox gefixt hatte, stellte ich fest, dass Slack, da es kein Wayland verwendet, sehr unscharf ist.
Die einzige Möglichkeit scheint zu sein, stundenlang zu versuchen, alle möglichen Apps zu aktivieren, oder die fraktionale Skalierung zu deaktivieren – und Schwierigkeiten damit zu haben, etwas zu lesen, weil es zu klein ist.
Mein Mittelweg war, auf 100 % zurückzugehen und die Skalierung der Gnome-Schrift auf 1,5 zu erhöhen.
Superhelles Fingerabdrucklicht
Ich habe mit dem Schreiben dieses Textes nachts angefangen und: Ich mag es dunkel. Zwar konnte ich die Tastaturbeleuchtung ausschalten und den Dunkelmodus aktivieren, aber der Fingerabdrucksensor hat ein helles Licht, das nicht ausgeschaltet werden kann.
Ich habe in Foren nachgefragt und es scheint eine Möglichkeit zu geben, es auszuschalten; aber zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels wird sie auf AMD-Geräten nicht unterstützt(öffnet im neuen Fenster) . Wenn ich nachts in einem Flugzeug sitze, möchte ich eigentlich nicht durch Licht von meiner Tastatur gestört werden.
Wi-Fi 6E ist (meistens) kaputt
Das Letzte, was ich versucht habe, war ein Geschwindigkeitstest. Dabei wurde mir klar, dass dieser Laptop das 6-GHz-Band meines Routers nicht nutzt. Ich habe ein Pixel 6a, ein iPhone 15 Pro und ein paar andere Geräte mit 6-GHz-Unterstützung, die alle gut funktionieren.
Aus irgendeinem Grund sagt Ubuntu aber, dass nur 2,4 und 5 GHz verfügbar sind. Der Framework-Support bat, ihnen Beispiele und einiges andere zu schicken. Ich frage mich aber, ob dort überhaupt jemand die Möglichkeit hatte, das 6-GHz-Band in Linux zu testen.
Nach all den anderen Problemen hatte ich aber nicht die Zeit, ihnen einen detaillierten Bericht dazu zu schicken.
Update: Es hat sich herausgestellt, dass das Problem deswegen auftauchte, weil ich Band Steering in meinem Router aktiviert hatte. Pixel-Geräte, das iPhone 15 etc. können 6 GHz mit dieser Einstellung verwenden, nicht aber der Framework-Laptop, er scheint sich selbst zu 5 GHz zu steuern.
Wenn ich das Laptop ausschalte, geht es gerne auf 2,4 GHz, selbst wenn ich in der Nähe des Routers bin. Es ist frustrierend, so miserable Geschwindigkeiten zu haben, weil die WLAN-Firmware so schlecht ist.
Wenn die Bandsteuerung ausgeschaltet ist und man sich ganz nah am Router befindet, gibt es manchmal sogar eine 6-GHz-Verbindung. Aber selbst wenn das so ist, sind die Geschwindigkeiten unterirdisch; aus irgendeinem Grund ist diese WLAN-Karte unter Linux einfach schlecht.
Ein kleines Pixel 6a direkt daneben schafft 1 Gigabit in einem Geschwindigkeitstest – während man sich beim Laptop glücklich schätzen kann, wenn er 300 MBit hinbekommt.
Trennt man die Verbindung und verbindet sich wieder, erhält man manchmal 5 GHz oder auch 2,4 – wohingegen jedes andere Gerät am nächsten Testort eine -60 dbm 5-GHz-Verbindung hat. Das ist seltsam; ich hoffe, AMD arbeitet daran.
Weitere Probleme mit Fingerabdrücken
1Password hat eine offizielle Unterstützung für Fingerabdruckleser unter Linux, aber es funktioniert nicht und ich versuche derzeit, gemeinsam mit ihnen herauszufinden, warum.
Update: Das Framework-Team hat eine neue Anleitung für den Fingerabdrucksensor erstellt. An dessen Ende steht ein Befehl, der den Fingerabdruckleser für andere Aufgaben aktiviert. Jetzt funktioniert es mit 1Password.
Probleme mit Docker, Probleme mit Freezes – und Spielen
Docker-Probleme
Eines meiner Projekts läuft in einem VS Code Dev Container. Dabei bemerkte ich, dass eine lokale App hängenblieb und im Browser über den weitergeleiteten Port ewig lud.
Offenbar passiert das, wenn man das Laptop für eine Weile zu- und dann wieder aufmacht. Ein abermaliges Öffnen der Dev Container ist offenbar die Lösung dieses Problems, die http-Anforderungen gehen dann wieder durch.
Freezes
Ein bekanntes Problem im aktuellen Kernel ist, dass das System manchmal für eine bis 15 Sekunden einfriert. Anscheinend passiert das aber weniger oft, je länger man das Gerät nach einem Neustart angelassen hat. Ein neuer Kernel bringt hier hoffentlich ebenfalls die notwendigen Korrekturen.
Gaming
Der Laptop bringt auch Spiele zum Laufen, allerdings drehen die Lüfter dabei ganz schön auf. Ich ließ kurz Rocket League unter Windows in der nativen Auflösung des Displays laufen, es fiel aber schnell auf etwa 30 fps mit vielen Einbrüchen. Man sollte also definitiv AMD-FSR-kompatible Spiele verwenden oder die Render-Auflösung auf 1080p oder niedriger senken.
Update: Ich habe im Bios eine Einstellung für den Spielmodus der GPU gefunden und sie aktiviert. Wenn ich Rocket League nun starte, kann sie fast 60 fps bei nativer Auflösung des Bildschirms halten.
Ich habe das Laptop auch über HDMI an ein 1080p-Display angeschlossen. Die Spiele laufen toll in dieser Auflösung und die Lüfter sind nicht einmal besonders laut.
Performance
Die Gesamtleistung scheint ähnlich der des Apple Silicon zu sein. Ich habe zum Vergleichen nur ein M1-Gerät, aber der Lüfter bleibt die meiste Zeit aus. Selbst wenn ich eine intensive Kompilierung oder Paketinstallation durchführe, dreht er kaum auf. Bei Spielen mit hoher Auflösung läuft er allerdings auf Hochtouren.
Batterietest und Fazit
Batterietest
In der Nacht, in der ich mit diesem Text begonnen habe, schrieb ich einiges an Code, betrieb das Gerät im Leistungsmodus, ließ es tagsüber mit geschlossenem Deckel stehen und startete mit einem Ladelimit von 90 Prozent, das ich im Bios eingestellt hatte.
Ich schloss den Deckel bei 16 Prozent und öffnete ihn am Morgen bei ... 8 Prozent (nach etwa 10 Stunden). Fast auf Mac-Niveau, würde ich sagen, aber nicht ganz.
Auf jeden Fall ist das gut genug, um den Laptop tagsüber in Pausen zu schließen, das spart am meisten Strom. Damit das gut funktioniert, sollten allerdings bestimmte Ports nicht in den hinteren Steckplätzen stecken(öffnet im neuen Fenster) .
Und wie ist es, wenn der Laptop an ist? Im Ubuntu-Energiesparmodus dauert es zwar länger, bis er leer ist – aber es kann auch ziemlich schnell gehen.
Beispielsweise machte ich eine Garn-Installation (Pakete für eine Anwendung), was im Energiesparmodus 45 Sekunden dauerte; die Akkuschätzungen lagen bei 10 Stunden bei voller Leistung.
Dann schaltete ich vom Sparmodus auf Leistung. Es dauerte nun 15 Sekunden, um den Befehl auszuführen – die Geschwindigkeit, die ich mir von einer 10-Stunden-Akkulaufzeit erhofft hatte. Bei meiner Arbeitslast läuft er aber schätzungsweise nur halb zu lang.
Entwickler, die leistungsintensive Arbeiten auf den älteren Frameworks mit dem kleineren Akku machen müssen, tun mir da etwas leid.
Fazit
Ich habe jüngst gepostet(öffnet im neuen Fenster) , wie gut es mir geht, seit ich mich mit all diesen Dingen beschäftigt habe.
Ich mag das Gerät, wirklich. Es hat nur eine Menge Probleme. Einige davon waren erwartbar. Aber insgesamt sind es ein paar mehr, als ich erwartet hatte, wenn man bedenkt, wie lange ich auf das Gerät gewartet hatte. Einige sind auch so klein, dass man denken würde, sie ließen sich leicht beheben: wie das Fingerabdrucksensor-Licht, das nicht ausgeschaltet werden kann.
Die Reparierbarkeit und Haltbarkeit sind jedoch erstaunlich. Man begreift erst, wie stabil das Laptop ist, wenn man es in der Hand hält, und wie einfach es ist, es zum Reinigen oder Aufrüsten auseinanderzunehmen.
Dafür, dass es so modular ist, ist es auch sehr leicht. Ich wünschte mir aber, dass die Softwareunterstützung für etwas wie die Trackpad-Gesten eines Tages mit dem Mac mithalten kann. Es ist schlecht für meine Handgelenke und Finger, wenn ich sie weniger effizient bewegen kann, als ich es von einem Mac gewohnt bin.
Ein Grund, warum ich ein Magic Trackpad mit maximaler Tracking-Geschwindigkeit verwende ist, dass ich mich mit minimalen Handgelenkbewegungen überall auf dem Bildschirm bewegen und hin- und herwischen kann.
Ich setze große Hoffnungen in die Zukunft von Framework und werde es vorerst als Zweitgerät für Nebenprojekte verwenden.
Ich möchte auch klarstellen, dass ich gerne Probleme löse. Denn so lerne ich mehr – auch wenn es manchmal frustrierend sein kann. Ich werde weiter versuchen, dem Framework-Team zu helfen, indem ich Sachen schnell und oft teste, damit dieses System reift.
Der Autor Zach Silveira hat auch einen Newsletter, den man auf seiner Seite abonnieren kann.
Übersetzt wurde der Text von Jennifer Fraczek, mit Unterstützung von DeepL.



