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FPGAs: Intel wird Kauf von Altera heute ankündigen

Intel zahlt jetzt offenbar genau den Preis für Altera, der vor einiger Zeit als zu hoch abgelehnt wurde. Der Spezialist für FPGA wird 2 Milliarden US-Dollar mehr kosten. Doch wofür braucht Intel eigentlich Altera?

Artikel veröffentlicht am ,
Cyclone3 Dev-Kit
Cyclone3 Dev-Kit (Bild: Altera)

Intel wird offenbar rund 17 Milliarden US-Dollar für Altera ausgeben. Der Abschluss des Kaufvertrages soll am heutigen 1. Juni 2015 bekanntgegeben werden. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise. Zuvor wurde berichtet, dass Intel für den Spezialisten für FPGAs (Field-Programmable Gate Array) rund 15 Milliarden US-Dollar zahlen werde.

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Intel ist seit längerem an einer Übernahme von Altera interessiert. Die Verhandlungen waren bereits einmal gescheitert, weil sich die Manager nach monatelangen Gesprächen nicht auf einen Preis einigen konnten, sie wurden aber wieder aufgenommen. Intel hatte den von Altera geforderten Preis von 17 Milliarden US-Dollar als zu hoch bezeichnet. Nun sei das Management bereit, genau diesen Preis zu zahlen. Die Übernahme kann aber auch noch im letzten Moment abgesagt werden.

Intel hatte Ende März 2015 verfügbare Finanzreserven in Höhe von 14 Milliarden US-Dollar und 8,2 Milliarden US-Dollar in längerfristigen Investitionen.

Warum braucht Intel Altera

Intel, der angeschlagene Weltmarktführer für Prozessoren, will mit dem Kauf von Alteras FPGA-Geschäft wieder stärkeres Wachstum beim Umsatz erzielen. Weitere Produkte von Altera sind CPLDs, Embedded Processors und ASICs.

Für Intel ist der Kauf von Altera auch wichtig, um Marktanteile in seiner Serversparte zu sichern, in der der Konzern die Hälfte seines operativen Gewinns erwirtschaftet. Ein wichtiger Konkurrent von Altera ist Xilinx. Die FPGAs der Hersteller werden von den Anwenderfirmen konfiguriert. Sie sind nicht so schnell wie komplett für bestimmte Aufgaben in Mobilfunk-Basisstationen und Switches designte Chips, aber preislich relativ attraktiv.

Die Verwendung von FPGAs in Servern in großen Rechenzentren ist ein neuerer Trend in der Branche.

Nachtrag vom 1. Juni 2015, 14:54 Uhr

Intel hat den Kauf von Altera für 16,7 Milliarden US-Dollar offiziell bekanntgegeben.



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norinofu 01. Jun 2015

dafür hat Intel auch das Netzwerk für sich entdeckt: http://www.intel.com/content/www/us...

hayabusa 01. Jun 2015

Wie im Artikel angedeutet werden FPGAs zukünftig nicht nur in großen Rechenzentren...

jg (Golem.de) 01. Jun 2015

Vielen Dank für den Hinweis, ist korrigiert!


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