Abo
  • Services:

Foxconn: Sharp stimmt Übernahme durch Apple-Partner zu

Sharp geht demnächst wohl für 6,24 Milliarden US-Dollar an Foxconn aus Taiwan. Foxconn-Chef Terry Gou will ein führender Hersteller von High-End-Displays für Smartphones werden. Eine der teuersten Komponenten am iPhone ist das Display.

Artikel veröffentlicht am ,
Sharp-Hauptsitz
Sharp-Hauptsitz (Bild: Reuters)

Foxconn kann den japanischen Elektronikkonzern Sharp übernehmen. Das hat das Wall Street Journal aus informierten Kreisen erfahren. Die Großaktionäre Sharps und der Verwaltungsrat haben dem Kauf durch den taiwanischen Auftragshersteller zugestimmt. Der Preis wurde auf 6,24 Milliarden US-Dollar erhöht.

Stellenmarkt
  1. Dataport, verschiedene Standorte
  2. Bosch Gruppe, Leonberg

Der Verkauf eines japanischen Großkonzerns an einen ausländischen Bieter ist sehr ungewöhnlich. Japanische Regierungsvertreter hatten zuvor zum Ausdruck gebracht, dass sie nicht wollten, dass Sharp unter ausländische Kontrolle komme. Sie wollten eine Übernahme durch Innovation Network Corp. of Japan, der bereits die Kontrolle über Japan Display Inc. hat, einen weiteren großen Displayhersteller. Regierungskreisen zufolge sollten zwei japanische Displayhersteller ihre moderne Technologie und Fertigungstechnik miteinander teilen.

Doch Foxconn konnte sich durch ein weit höheres Angebot gegen Innovation Network Corp. of Japan durchsetzen. Der Auftragshersteller besitzt aber keinerlei Erfahrung im Kerngeschäft von Sharp-Marken.

Foxconn ist neben Apple auch Auftragshersteller für Amazon, Cisco, Dell, Hewlett-Packard, Intel, Microsoft, Nintendo, Sony, Huawei und andere. Foxconn-Chef Terry Gou hat den Plan, ein führender Hersteller von High-End-Displays für Smartphones zu werden, erfuhr das Wall Street Journal aus dem Unternehmen. Eine der teuersten Komponenten am iPhone ist das Display, mit über 20 Prozent der Herstellungskosten. Sharp ist einer der drei Hersteller von iPhone-Displays. Foxconn will durch die Übernahme hier stärker mit Samsung Display konkurrieren. Apple kauft laut Wall Street Journal Displays für iPhones und iPads bei LG Display, Japan Display und Sharp.

Apple will OLEDs

Samsung fertigt laut Angaben der Marktforscher Sigma Intell 95 Prozent der OLEDs weltweit. Apple soll frühestens im kommenden Jahr in seinen Smartphones OLEDs einsetzen, will sich aber nicht zu stark von Samsung abhängig machen. Andere Quellen erwarten, dass Apple erst 2018 in den Bereich einsteigt.

Sharps Produktpalette reicht von Fernsehern über Solarzellenplatten bis zu Displays für Apples iPhones. Im September 2015 wollte Foxconn bereits Sharps LCD-Geschäft übernehmen.

Foxconn versuchte im März 2012, für rund 600 Millionen Euro einen Anteil von zehn Prozent an Sharp zu übernehmen. Bei der Investition ging es darum, Aufträge für den damals geplanten Apple-Fernseher zu bekommen. Doch der Anteilskauf kam nicht zustande. Foxconn-Verwaltungsratschef Terry Gou kaufte aber 38 Prozent an einer Sharp-Display-Fabrik in Sakai, Japan.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a. Enermax T.B.Silence ADV 120 mm für 9,99€ + Versand)
  2. (u. a. Euro Truck Simulator 2 - Beyond the Baltic Sea (DLC) für 8,99€ und Fortnite - Deep Freeze...
  3. 99€ + Versand (Vergleichspreis ca. 116€ + Versand)
  4. 49,99€ (Bestpreis!)

Hotohori 25. Feb 2016

Ist doch nichts neues, das wir uns immer mehr Richtung Mega Konzerne hin entwickeln, bei...

Hotohori 25. Feb 2016

Ist der selbst uninformierte Unsinn wie bei SSDs. Auch da gibt es noch genug User, die...

architeuthis_dux 25. Feb 2016

offenbar wurde die vertragsunterschrift aufgeschoben, weil man neue erkenntnisse erlangt...

Anonymer Nutzer 25. Feb 2016

Bio-Orangen-Plantage-GmbH geht demnächst wohl für 6,24 Milliarden US-Dollar an die...

Lala Satalin... 25. Feb 2016

Weil Foxconn Sharp kauft um die Displays vom Eier-Föhn herzustellen. In verminderter...


Folgen Sie uns
       


Asus Zephyrus M vs Alienware m15 - Test

Das Zephyrus M von Asus und das m15 von Alienware sind sehr unterschiedliche Produkte. Beide richten sich an anspruchsvolle Gamer, doch nur eines bewahrt auch unter Last einen kühlen Kopf.

Asus Zephyrus M vs Alienware m15 - Test Video aufrufen
Alienware m15 vs Asus ROG Zephyrus M: Gut gekühlt ist halb gewonnen
Alienware m15 vs Asus ROG Zephyrus M
Gut gekühlt ist halb gewonnen

Wer auf LAN-Partys geht, möchte nicht immer einen Tower schleppen. Ein Gaming-Notebook wie das Alienware m15 und das Asus ROG Zephyrus M tut es auch, oder? Golem.de hat beide ähnlich ausgestatteten Notebooks gegeneinander antreten lassen und festgestellt: Die Kühlung macht den Unterschied.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Alienware m17 Dell packt RTX-Grafikeinheit in sein 17-Zoll-Gaming-Notebook
  2. Interview Alienware "Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!"
  3. Dell Alienware M15 wird schlanker und läuft 17 Stunden

Chromebook Spin 13 im Alltagstest: Tolles Notebook mit Software-Bremse
Chromebook Spin 13 im Alltagstest
Tolles Notebook mit Software-Bremse

Bei Chromebooks denken viele an billige, knarzende Laptops - das Spin 13 von Acer ist anders. Wir haben es einen Monat lang verwendet - und uns am Ende gefragt, ob der veranschlagte Preis für ein Notebook mit Chrome OS wirklich gerechtfertigt ist.
Ein Test von Tobias Költzsch


    Radeon VII im Test: Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber
    Radeon VII im Test
    Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber

    Höherer Preis, ähnliche Performance und doppelt so viel Videospeicher wie die Geforce RTX 2080: AMDs Radeon VII ist eine primär technisch spannende Grafikkarte. Bei Energie-Effizienz und Lautheit bleibt sie chancenlos, die 16 GByte Videospeicher sind eher ein Nischen-Bonus.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Grafikkarte UEFI-Firmware lässt Radeon VII schneller booten
    2. AMD Radeon VII tritt mit PCIe Gen3 und geringer DP-Rate an
    3. Radeon Instinct MI60 AMD hat erste Grafikkarte mit 7 nm und PCIe 4.0

      •  /