Abo
  • Services:

Foxconn: Auszubildende arbeiteten illegal am iPhone X

Apples Zulieferer Foxconn hat Praktikanten außerhalb der gesetzlichen Arbeitszeiten am Band beschäftigt. Sie haben Teile des iPhone X montiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Foxconn ist ein Zulieferer von Apple.
Foxconn ist ein Zulieferer von Apple. (Bild: STR/AFP/Getty Images)

Apple hat einen Bericht der Financial Times bestätigt, dem zufolge Auszubildende, die beim Zulieferer Foxconn ein Praktikum absolvierten, für den Zusammenbau des iPhone X ihre gesetzlichen Arbeitszeiten überschritten haben. Das Unternehmen wies jedoch die Behauptung zurück, diese Arbeit sei eine Bedingung für den Schulabschluss gewesen.

Stellenmarkt
  1. MediaMarktSaturn Deutschland, Ingolstadt
  2. Robert Krick Verlag GmbH + Co. KG, Eibelstadt

Sechs Auszubildende sagten der Financial Times, sie hätten routinemäßig 11-Stunden-Tage absolviert, um das iPhone X in einer Fabrik im chinesischen Zhengzhou zu montieren. Nach chinesischem Recht seien diese Arbeitszeiten illegal. Sie gaben an, sie gehörten zu einer Gruppe von 3.000 Auszubildenden der Zhengzhou Urban Rail Transit School, die im September 2017 abgeordnet worden seien, in der lokalen Fabrik zu arbeiten, die vom taiwanischen Apple-Zulieferer Foxconn betrieben werde. Ein 18-Jähriger sagte, er habe bis zu 1.200 Kameras für das iPhone X am Tag zusammengebaut.

Die Auszubildenden im Alter von 17 bis 19 Jahren erklärten weiter, ihnen sei gesagt worden, ein dreimonatiger Aufenthalt in der Fabrik und die entsprechende Arbeitserfahrung seien notwendig, um ihren Abschluss machen zu können.

Apple bestätigte, dass bei einem Audit illegale Überstunden von Azubis entdeckt worden seien. Sie seien aber nicht gezwungen worden, diese zu absolvieren. Vielmehr hätten sie freiwillig Überstunden gemacht und seien dafür bezahlt worden. Sie hätten jedoch gar keine Überstunden machen dürfen. Vor dem Verkaufsstart gab es Berichte, dass Apple mit der Produktion des iPhone X nicht hinterherkomme.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 45,99€ (Release 19.10.)
  2. 31,99€
  3. 39,99€ (Release 14.11.)

supersam87 30. Nov 2017

Kenn ich. ;) Das Konzept Werbeagentur beruht auf dem Prinzip der Ausbeutung. Ich nehme...

cry88 23. Nov 2017

Foxconn ist nur der einzige Anbieter, der eine Produktion in so einer Größe hinkriegen...

slead 22. Nov 2017

E-technik Prof meinte mal "...der Amerikaner ist die Orchidee unter den Menschen, dann...

gamesartDE 22. Nov 2017

Na die wurden freiwillig dazu gezwungen! War in meiner Lehre auch nicht anders, 10.00 bis...

tomate.salat.inc 22. Nov 2017

Nö. Ich wills nicht - sehe ich aus wie die Annahmestelle für Elektroschrott oO?


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkpad X1 Extreme - Hands on (Ifa 2018)

Das Lenovo Thinkpad X1 Extreme wird das neue Top-Notebook des Unternehmens. Wir haben es samt Docking-Station auf der Ifa 2018 ausprobiert.

Lenovo Thinkpad X1 Extreme - Hands on (Ifa 2018) Video aufrufen
Elektroroller-Verleih Coup: Zum Laden in den Keller gehen
Elektroroller-Verleih Coup
Zum Laden in den Keller gehen

Wie hält man eine Flotte mit 1.000 elektrischen Rollern am Laufen? Die Bosch-Tochter Coup hat in Berlin einen Blick hinter die Kulissen der Sharing-Wirtschaft gewährt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Neue Technik Bosch verkündet Durchbruch für saubereren Diesel
  2. Halbleiterwerk Bosch beginnt Bau neuer 300-mm-Fab in Dresden
  3. Zu hohe Investionen Bosch baut keine eigenen Batteriezellen

Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    Network Slicing: 5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?
    Network Slicing
    5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?

    Ein Digitalexperte warnt vor einem "deutlichen Spannungsverhältnis" zwischen der technischen Basis des kommenden Mobilfunkstandards 5G und dem Prinzip des offenen Internets. Die Bundesnetzagentur gibt dagegen vorläufig Entwarnung.
    Ein Bericht von Stefan Krempl

    1. T-Mobile US Deutsche Telekom gibt 3,5 Milliarden US-Dollar für 5G aus
    2. Ericsson Swisscom errichtet standardisiertes 5G-Netz in Burgdorf
    3. Masterplan Digitalisierung Niedersachsen will flächendeckende Glasfaserinfrastruktur

      •  /